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    <title type="html">Schachtelhalm</title>
    <subtitle type="html">Institut für allgemeine und vergleichende Irrelevanz</subtitle>
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        <link href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/22-Ich-bin-frei.html" rel="alternate" title="Ich bin frei" />
        <author>
            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-07-15T08:39:21Z</published>
        <updated>2008-07-18T18:34:48Z</updated>
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        <title type="html">Ich bin frei</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <blockquote>Guten Tag Herr Grauer,<br />
<br />
vielen Dank für die Beantwortung unserer Sicherheitsabfrage.<br />
<br />
Ich habe nun Ihr Amazon.de-Konto geschlossen und unsere Techniker um<br />
die Löschung des Datensatzes gebeten. (...)</blockquote><br />
<br />
Ich bin befreit von der Krake Amazon, die versucht hat, mir durch Einschmuggeln von Artikeln in meinen Warenkorb Geld aus der Tasche zu ziehen und deren sog. "Kundenservice" sich geweigert hat, das Problem überhaupt nur zur Kenntnis zu nehmen (s. <a href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/13-Amazon-ist-gestorben.html">Amazon ist gestorben</a>). Eine schriftliche Kündigung an die Rechtsabteilung hat den weiteren Kontakt mit dem "Kundenservice" erübrigt. Er ruhe auch fortan in Frieden... 
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        <link href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/19-Die-Waldorf-Nanny.html" rel="alternate" title="Die Waldorf-Nanny" />
        <author>
            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-07-05T17:35:53Z</published>
        <updated>2008-07-05T17:35:53Z</updated>
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        <title type="html">Die Waldorf-Nanny</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Das <a href="http://www.ipsum-institut.de/"  title="http://www.ipsum-institut.de/">IPSUM Institut</a> in Stuttgart bietet seit einigen Jahren eine Zusatzausbildung zur Waldorf-Supernanny an. Spezialisiert auf Fragen der Frühkinderziehung und insbesondere der Elternberatung wird dort eben jenem Bedürfnis ein an der Waldorfpädagogik orientiertes Angebot geschaffen, das sich auch in den einschlägigen Sendungen wie "Super-Nanny" äußert. Immer mehr Eltern erleben die Erziehung als eine Aufgabe, die Qualifikationen und professionelle Beratung wünschenswert machen. Diesem Bedürfnis entspricht nun auch Susanne Vieser auf Ihrer Website <a href="http://www.frühekindheit.de"  title="http://www.frühekindheit.de">http://www.frühekindheit.de</a>. Sie hat das IPSUM-Zertifikat und bietet neben Ihrer Tätigkeit als Waldorferziehung nun auch Beratung, Frühförderung und Kleinkindgruppen an. (näheres auf <a href="http://www.frühekindheit.de"  title="http://www.frühekindheit.de">http://www.frühekindheit.de</a>, auch unter <a href="http://www.magdalena-rau.de">www.magdalena-rau.de</a> findet sich eine befreundete Waldorf-Nanny aus der IPSUM-Schule). <br />
<br />
Dass mich das so brennend interessiert liegt daran, dass Susanne Vieser meine Schwester ist. Dadurch habe ich auch aus erster Hand viele Informationen über die IPSUM-Ausbildung, die sich als relativ neue Institution offenbar von vielen angestaubten Waldorf-Klischees befreien konnte und den aktuellen Stand der Wissenschaft in ihr Programm integriert. So wurden neben üblichen Anregungen von Steiner auch z.B. die Erkenntnisse des Neurowissenschaftlers Manfred Spitzer einbezogen. Die Ausbildung zielt außerdem auf einen Dialogischen Ansatz insbesondere bei der Beratung, in dem keine Rezepte vorgegeben werden, sondern im Dialog mit den Eltern versucht wird, individuelle pädagogische Herausforderungen zu analysieren und zu einem adäquaten Umgang damit zu kommen.<br />
<br />
Ich wünsche allen Waldorf-Nannies, besonders aber meiner lieben Schwester viel Erfolg mit dem neuen Projekt! 
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        <link href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/18-Shared-Space-fuer-Fahrradfahrer-schon-Wirklichkeit.html" rel="alternate" title="Shared-Space - für Fahrradfahrer schon Wirklichkeit" />
        <author>
            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-07-03T10:18:08Z</published>
        <updated>2008-07-07T10:35:58Z</updated>
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        <title type="html">Shared-Space - für Fahrradfahrer schon Wirklichkeit</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                In der niedersächsischen Gemeinde Bohmte wird das EU-Projekt <a href="http://www.bohmte.de/staticsite/staticsite.php?menuid=123&topmenu=123&keepmenu=inactive"  title="Shared-Space in Bohmte">Shared-Space</a> getestet: keine getrennten Verkehrswege mehr für Fußgänger und Autos, keine Schilder, keine Ampeln. Es herrschen die Grundregeln Rechts vor Links und Rücksichtnahme. Das Projekt dient als Versuch und soll zeigen, ob durch Deregulierung die Sicherheit erhöht werden kann. Gleichzeitig wird der Verkehrsraum als Lebensraum attraktiver.<br />
<br />
Dass sich überhaupt eine deutsche Gemeinde für ein solches Projekt erwärmen konnte, ist schon sensationell. Denn eigentlich übersteigt es die deutsche Vorstellungskraft, dass man auf unserem Lieblingsschlachtfeld ganz ohne Regulierung auskommen soll. Wie soll ich wissen, was ich tun muss, wenn kein Schild mir Vorschriften macht? Kann ich überhaupt noch fahren, wenn ich mich nicht auf mein ungeteiltes Recht auf Vorfahrt berufen kann? Muss ich am Ende auf eine minutiöse Handlungsanweisung verzichten und womöglich beginnen, zu kommunizieren? Denn genau darin liegt der Kern von Shared-Space, wie der Verkehrsplaner Hans Mondermann erklärt: "wenn man sich gegenseitig in die Augen blickt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen."<br />
<br />
Es geht also keineswegs darum, Regeln abzuschaffen, sondern ganz im Gegenteil, die Regeln zu stärken. Statt der Illusion zu erliegen, man könne wie in einem Computerprogramm den gesamten Ablauf des Verkehrs durch Schilder und weiße Pfeile auf der Straße steuern und kontrollieren, setzt man darauf, dass ein System aus intelligenten Individuen anhand überschaubarer Regeln selbstregulierend funktioniert. So wie das z.B. auch in einer Fußgängerzone geht, wo noch jeder an jedem vorbeigekommen ist. Nicht zuletzt durch Kommunikation. Und wenn es doch Missverständnisse gibt, dann rennt man sich nicht über den Haufen sondern bleibt eventuell im Synchronen hin und her voreinander angewurzelt, bis man sich - eben durch Kommunikation - auf eine Lösung einigt. Dadurch ist noch keiner zu spät zur Arbeit gekommen. <br />
<br />
Für den Fahrradfahrer auf deutschen Straßen, insbesondere in Städten wie z.B. Stuttgart, ist Shared-Space ohnehin schon längst Wirklichkeit. Denn er hat keinen eigenen Raum. Die paar Fahrradwege, die existieren und benutzbar sind, teilt er entweder mit Fußgängern oder mit Autofahrern. Wirklich separate Verkehrswege sind die Ausnahme. So ist man als Radfahrer ständig in der Not, Rücksicht zu nehmen auf Fußgänger, die nicht mit Fahrradfahrern rechnen, schon gar nicht von hinten - und zurecht, denn man geht im Park spazieren, um die Gedanken schweifen zu lassen oder Gespräche zu führen, nicht um vor herransausenden Rädern zu fliehen - oder Obacht zu geben auf Autofahrer, für die Fahrradfahrer ein Störfaktor sind, den es durch knappstes Überholen und Schneiden, durch herzstillstandverursachendes Hupen von hinten oder durch schlichtes Ignorieren zu bekämpfen gilt. Völlig vogelfrei und zum Abschuss freigegeben sind Fahrradfahrer immer dann, wenn sie auf einer Straße fahren, obwohl ein Fahrradweg existiert. Meine eindrücklichsten Nahtodeserlebnisse gehen auf solche Situationen zurück. Dass Fahrradfahrer dies tun - dem Autofahrer also mutwillig einen Shared-Space aufnötigen - ist für den Automobilisten meist völlig unverständlich. Aus Radfahrersicht gibt es allerdings in vielen Fällen gute Gründe, die einer Erörterung wert sind. <br />
<br />
Dass der Shared-Space für Radfahrer aber nicht wirklich funktioniert, liegt daran, dass er nur Gast im Space ist und der jeweils andere nicht einmal ahnt, dass es da etwas zu teilen gibt. Er empfindet den Radfahrer nur als Eindringling, so wie es der ehrgeizige Mobilist auch als Übergriff empfindet, wenn eine andere Karosse auf die Idee kommt, vor ihm auf <em>seine</em> Fahrspur zu wechseln und dieses Vorhaben auch durchführt, obwohl der Mobilist durch Hupzeichen deutlich klargestellt zu haben meint, dass er dazu keine Erlaubnis gegeben hat. <br />
<br />
Durch Shared-Space wird diese Art des Eigentumsbegriffes über Bord geworfen und es würden die Unfallzahlen schon deswegen rapide sinken, weil all jene Unfälle entfielen, die entstehen, weil jemand trotz rechtzeitigen Erkennens der Gefahrensituation noch hupend beschleunigt, weil er schließlich im Recht ist und diesem Recht Geltung verschaffen will. Shared-Space setzt dieses Recht aus. Wo es kein Verbot gibt, kann es auch keine Übertretung geben. Und wo es keine Übertretung gibt, ist niemand im Recht, sondern nur in der Pflicht, für eine Lösung zu sorgen. Und die heißt im Notfall: bremsen oder ausweichen! Als Radfahrer kennt man diese Option sehr gut, denn die relative Verletzlichkeit des Radfahrers gegenüber dem Auto lässt einen im eignen Interesse darauf verzichten, seine Rechte durchzusetzen, auch wenn sie noch so glasklar zutage liegen.<br />
<br />
Hinter diesen Nützlichkeitserwägungen hinsichtlich Verkehrsfluss und Sicherheit, die man natürlich vorschieben muss, weil sich hier niemand für eine Idee erwärmen würde, wenn sich kein äußerer Nutzen nachweisen ließe (wir leben in Deutschland schließlich nicht zum Spaß!), ist aber das eigentlich verlockende an Shared-Space, dass die Straße in der Stadt wieder von der industriellen Logistikfläche<br />
zum sozialen Raum würde. Denn auch die Fußgängerzone ist da eigentlich nur ein schlechter Behelf. Denn während natürlich Autostraßen in der Stadt durch ihren Lärm und ihre Gefahren, mit denen sie den sozialen Raum zerschneiden, völlig deplaziert sind, gehören aber dennoch Autos zum sozialen Leben hinzu. Man kann Autos nicht aus der Stadt eleminieren, denn in den Autos sitzen Menschen, und die gehören essentiell zu einer Stadt dazu. Shared-Space würde es aber möglich machen, den städtischen Raum, der durch isolierte Autostraßen sozial brach liegt, wieder urbar zu machen. Und zwar <em>mit</em> Autos! Wer einmal in Italien am Abend eine Piazza in einer Z.T.L (Verkehrsbeschränkten Zone) besucht hat, weiß, wie das funktionieren kann, wie fügsam sich Autos ins Fußgängergetümmel einordnen können und wie kommunikativ es sein kann, doch mit dem Auto schnell beim Bäcker vorbeifahren zu können und sogar ohne auf Parkplatzmarkierungen und Zahlscheine zu achten direkt vor dem Bäcker einfach anzuhalten und auszusteigen. Solange irgendwo noch Platz für andere ist, vorbei zu kommen.<br />
<br />
Doch solange in Stuttgart mitten durch die Stadt noch 6-Spurige Autobahnen mit Transitverkehr führen, die Ampeln für jede einzelne Spur eine eigene Phase haben und nur 100 Meter weiter in der Hauptfußgängerzone, dem Herz der Stadt, Fahrradverbot besteht, ist man von der Idee eines Shared-Space noch Lichtjahre entfernt. Dazu muss sich zunächst einmal die Erkenntnis durchsetzen, dass soziale Interaktion - denn nichts anderes ist der Straßenverkehr - von Kommunikation lebt und nicht von einer zentralen Steuerung von Oben. Und dass der Straßenverkehr, zumal in der Stadt, kein Wettkampf sondern ein sozialer Akt ist. <br />
<br />
Und es ist ausdrücklich erlaubt, seinen Verstand zu benutzen! <br />
<br />
 
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        <link href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/16-Veranstaltung-Bewusstseinstheorie-und-Meditation.html" rel="alternate" title="Veranstaltung: Bewusstseinstheorie und Meditation" />
        <author>
            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-05-04T22:11:00Z</published>
        <updated>2008-05-10T20:08:05Z</updated>
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        <title type="html">Veranstaltung: Bewusstseinstheorie und Meditation</title>
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                Am 27. Juni um 19:00 darf ich bei <a href="http://www.andrewcohen.org/germany/"  title="EnlightenNext">EnlightenNext</a> zu Gast sein und gemeinsam mit Tom Steininger von EnlightenNext die Natur des Bewusstseins erforschen. Können sich Bewusstseinstheorie und meditative Praxis über das Phänomen Bewusstsein verständigen? Lässt sich das eine im anderen wiederfinden? <br />
<br />
Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, meinen philosophischen Ansatz nach dieser Richtung auszuloten und in einen Dialog mit meditativen Erfahrungswelten zu bringen. Es verspricht ein spannender Abend mit starken Kontrasten, aber vielleicht auch mit überraschenden Schnittpunkten zu werden.<br />
<br />
Termin: <br />
27. Juni 2008, 19:00 Uhr<br />
<br />
Ort: <br />
EnlightenNext, Kirchgartenstr. 3, 60439 Frankfurt 
            </div>
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        <link href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/17-Veranstaltung-Post-theosophische-Anthroposophie.html" rel="alternate" title="Veranstaltung: Post-theosophische Anthroposophie" />
        <author>
            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-05-04T21:58:51Z</published>
        <updated>2008-05-04T21:58:51Z</updated>
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        <title type="html">Veranstaltung: Post-theosophische Anthroposophie</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Unter dem Titel "Post-theosophische Anthroposophie - der ursprüngliche Rudolf Steiner" wird am 20./21. September 2008 ein Seminar in Zusammenarbeit von Info3 und der Werkgemeinschaft in Berlin mit Anna-Katharina Dehmelt, Sebastian Gronbach, Dr. Jens Heisterkamp, Michael Habecker und mir stattfinden. Weitere Informationen werde ich zu gegebener Zeit hier veröffentlichen.<br />
<br />
Termin*: <br />
20./21. September 2008<br />
<br />
Ort: <br />
Berlin<br />
<br />
<br />
* Achtung: der in Info3 Ausgabe 04/08 angegebene Termin musste leider nach Drucklegung verschoben werden und ist somit falsch. Richtig ist der 20./21. September 2008 
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        <link href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/14-Seminar-in-Frankfurt-am-1.-Februar.html" rel="alternate" title="Seminar in Frankfurt am 1. Februar" />
        <author>
            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-01-05T09:53:59Z</published>
        <updated>2008-01-15T21:52:58Z</updated>
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        <title type="html">Seminar in Frankfurt am 1. Februar</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Unter dem Titel "Wirklichkeit und Bewusstsein" wird am 1. Februar im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt ein Seminar zu meinem Buch <a href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/6-Buch.html">"Am Anfang war die Unterscheidung"</a> stattfinden.<br />
<br />
Das Seminar ist als philosophische Diskussionsrunde angelegt, in der einige Thesen meines Buches ausgeführt und im Dialog erörtert werden sollen. <br />
<br />
Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen. <br />
<br />
Veranstaltungsort: <br />
Rudolf-Steiner-Haus Frankfurt<br />
Hügelstr. 67<br />
60433 Frankfurt am Main<br />
<br />
Termin:<br />
Fr. 1. Februar 2008, 18:00 bis ca. 21:00<br />
<br />
Eintritt:<br />
8,- EUR (erm. 5,- EUR)<br />
<br />
Veranstalter:<br />
<a href="http://www.steiner-haus-ffm.de">Rudolf-Steiner-Haus Frankfurt</a><br />
<a href="http://www.amselhof-buchhandlung.de">Amselhof-Buchhandlung</a><br />
<a href="http://www.info3.de">Info 3 Verlag</a><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
 
            </div>
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        <link href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/13-Amazon-ist-gestorben.html" rel="alternate" title="Amazon ist gestorben" />
        <author>
            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2007-12-21T07:54:50Z</published>
        <updated>2008-07-08T10:22:32Z</updated>
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        <title type="html">Amazon ist gestorben</title>
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                Amazon ist tot! Zumindest für mich. <br />
<br />
Man stelle sich folgende Szene vor:<br />
<i>Ich stehe im Supermarkt an der Kasse, die Verkäuferin nennt mir den Preis und merkt an: "das Joghurt ist schon abgelaufen, das wissen Sie, das ist ein Sonderposten" - Joghurt? Joghurt? Das habe ich doch gar nicht gekauft!! Wie kommt das in meinen Einkaufskorb??? "Das lag hier auf dem Band", sagt die Verkäuferin. Ich lasse den Abteilungsleiter kommen. Der schaut sich das Joghurt an: er murmelt: "das führen wir schon seit 7 Wochen nicht mehr. " - "Wie kann ich es dann in meinen Einkaufskorb gelegt haben?" frage ich erstaunt zurück. "Das weiß ich nicht" sagt der Abteilungleiter, wahrscheinlich haben Sie Ihren Wagen offen herumstehen lassen und jemand anderes hat sich einen Scherz erlaubt." Jemand hat Joghurts in meinen Wagen gelegt, die es gar nicht gibt? Ich gehe ohne zu zahlen und ohne Waren und schreibe einen Brief an die Geschäftsleitung, in dem ich alles erläutere. Einen Tag später erhalte ich ein Fax mit einer vorgedruckten Bedienungsanleitung für Einkaufswägen.</i><br />
<br />
Sie halten die Geschichte für <a href="http://www.christian-grauer.de/telekom/" target="_blank">unglaubwürdig</a>? Genau das ist mir aber passiert. Allerdings nicht im Supermarkt, sondern bei Amazon! <br /><a href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/13-Amazon-ist-gestorben.html#extended">Continue reading "Amazon ist gestorben"</a>
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        <link href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/12-Facebook.html" rel="alternate" title="Facebook" />
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            <name>Christian Grauer</name>
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        </author>
    
        <published>2007-12-05T08:14:21Z</published>
        <updated>2007-12-05T08:14:21Z</updated>
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        <title type="html">Facebook</title>
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                Ich habe <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=585569940"  title="Facebook">Facebook</a> gefunden, die geniale Meta-Community! <br />
 
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        <link href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/11-Bewusstseins-Erfahrung-als-Mystik.html" rel="alternate" title="Bewusstseins-Erfahrung als Mystik" />
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            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
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        <published>2007-11-28T22:15:17Z</published>
        <updated>2007-11-29T17:50:19Z</updated>
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        <title type="html">Bewusstseins-Erfahrung als Mystik</title>
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                "Bewusstseins-Erfahrung als Mystik - Steiner, Husserl, Luhmann". Das war der Titel, den der Veranstalter meinem Vortrag gegeben hatte. Zwei Wochen lang habe ich keine Zeit gefunden, mich vorzubereiten, dann saß ich im Zug nach Alfter auf meinem reservierten Platz, den ich mir im überfüllten Zug aber ebenso wie meinen Kopf erst einmal freikämpfen musste.<br />
<br />
Mystik. Ich hatte mir zurechtgelegt, entlang einiger Kapitel meines Buches etwas über die Umkehrung des Bewusstseinsbegriffes von der Innenraum-Vorstellung zum überräumlichen und überzeitlichen Modus alles Seienden und zur Auflösung des Subjektes in seine Operationen und damit zur Hintergehbarkeit des Ich-Begriffes zu sagen. Hat das mit Mystik zu tun?<br />
<br />
Ich war zum ersten Mal in Alfter. Ein alter Gutshof, umgbaut zu einer kleinen Privat-Uni. Anthroposophische Massivholz-Rustikalität mit moderner organisch-ökologischer Zweckbau-Architektur. Dazwischen Studenten, die kreativ und selbstbewusst wirken. Knapp 100 der 400 Studenten der Hochschule nehmen an dem Symposium teil, dazu noch ca. 20 oder 30 externe Teilnehmer.  Das Symposium ist Teil der regulären Wahlpflichtveranstaltungen im Studium Generale, einem Studienteil, in dem jeder Student, gleich welcher Fachrichtung, einen interdisziplinären, vorwiegend kulturwissenschaftlichen Parcour als Basisbildung durchläuft, um dann umso autonomer und projektorientierter seine eigentlichen Fachstudien durchzuführen (wenn ich das richtig verstanden habe).<br />
<br />
Nun aber Mystik. Marcelo da Veiga führt mit einem Geistesgeschichtlichen Abriss und einigen Überlegungen zur Stellung der Mystik in der Gegenwart ins Thema ein. Danach folgt ein Vortrag von Manfred Krüger über die Mystik im Werk Albrecht Dürers. In einer übersichtlichen Kunstbetrachtung zeigt er, wie sich die Themen Selbsterkenntnis und "...der Christus in mir" in Dürers Werk, insbesondere in seinen Selbstbildnissen niederschlagen. Dann folgt eine eurythmische Performance, die zeigt, dass auch Eurythmie prinzipiell ins 21. Jahrhundert transponierbar ist. Danach ein kurzes Plenum zu den beiden Vorträgen. <br />
<br />
Am Abend werde ich Zeuge einer Rundfunkproduktion zum Thema Online-Dating, die im Rahmen einer Diplomarbeit im Fach Schauspiel vor Ort und mit Publikum aufgezeichnet wird. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, meinen Vortrag wirklich vorzubereiten, denn es trennen mich nur noch ca. 16 Stunden von seinem Gehaltenwerden. Ich denke, einige Überlegungen zu der Tatsache, dass Symposien ursprünglich im Liegen stattfanden und in Verbindung mit Wein, gutem Essen und hübschen Knaben standen, sollte der einzigen mir bekannten rhetorischen Grundregel genügen: unbedingt mit einem Witz beginnen! Darüberhinaus haben mir die bereits gehörten Vorträge doch ein etwas klareres Bild über die zentralen Aspekte der Mystik verschafft. Dieses Bild wird am Morgen des zweiten Tages durch einen Vortrag von Ibraim Abouleish, den Bezwinger der ägyptischen Wüste, zum Thema Mystik im Islam ergänzt. <br />
<br />
Obwohl ich mich eigentlich mit Mystik nie wirklich beschäftigt habe, ist meine philosophische Perspektive, die ich in meinem Buch als "ontologischen Monismus" bezeichnet habe, und die sowohl die Phänomenologie Husserls als auch die Systemtheorie von Luhmann einbezieht, doch insoweit mit Mystik kompatibel, als es sich im Unterschied zu bewusstseinsphilosophischen und analytischen Ansätzen um einen prinzipiell Erfahrungsbasierten Zugang handelt, der dem Ich und der Erscheinungswelt den selben Wirklichkeitsgrund zuspricht. <br />
<br />
Vor mir spricht aber noch Jens Heisterkamp, dem ich als meinem Verleger verdanke, überhaupt in diesen Ring steigen zu dürfen. Er stellt die drei spirituellen Beweger Eckhard Tolle, Ken Wilber und Andrew Cohen als Vertreter einer modernen, westlichen Mystik in prägnanten, kurzen und dennoch erstaunlich umfassenden  Portraits vor. Nach dem Mittagessen bin ich dann selbst an der Reihe und so versuche ich, dem Publikum verständlich zu machen, was in meinem Kopf vor sich geht - und was nicht. Dabei bin ich überrascht über den Genuss, den ich aus der Möglichkeit ziehe, eine ausgedehnte Pause beim Sprechen machen zu können, ohne dass jemand das Wort an sich reißt, dazwischen redet oder mich auf andere Weise vom Verfolgen eines Gedankens ablenkt. Das konzentrierte Interesse des Publikums zeigte sich aber nicht nur beim aufmerksamen Zuhören sondern auch in gezielten Fragen während der Aussprache und im späteren Plenum, das nach dem letzten Vortrag von Jost Schieren über Mystik und Erkenntnis und einer abermaligen eurythmischen Performance stattfand. <br />
<br />
Das größte Faszinosum an diesem Tag war für mich aber die offene Begeisterung, die von den Studierenden sowohl im Plenum als auch in Diskussionen während der Pausen ausging. Nicht nur dass ich das Gefühl hatte, hier unter Menschen zu sein, für die Philosophie weder schiere Profession noch bloßes Delektieren an semantischen Strukturen ist, sondern echtes Fragen - ich fand dort jenen authentischen wissenschaftlich-kreativen Geist unter den Studierenden, den ich in meinem eigenen Studium an "konventionellen" Universitätsinstituten stets vermisst habe. Die ganzen Tage danach war ich elektrisiert von diesem gesamten Ereignis, das mir ganz lebendig vor Augen geführt hat, wie ich mir eine Beschäftigung mit Philosophie idealerweise vorstellen könnte und dass diese Art der Beschäftigung weniger inhaltlich als vielmehr methodisch und in ihrer Haltung tatsächlich etwas mit Mystik zu tun hat. So wurde ich in Alfter aus meiner sturen Alltagsbeschäftigung etwas herausgehoben und konnte ein Stück vom großen Licht sehen!<br />
<br />
 
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            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2007-10-31T22:18:38Z</published>
        <updated>2007-11-05T22:31:07Z</updated>
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        <title type="html">Perspektiven der Mystik</title>
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                Am 23. und 24.11.2007 findet an der Alanus Hochschule in Alfter ein Symposium mit dem Titel "Perspektiven der Mystik" statt, bei dem ich ein Referat zum Thema "Bewusstseinserfahrung als Mystik - Steiner, Husserl, Luhmann" halten werde. Außerdem werden Vorträge von Marcelo da Veiga, Manfred Krüger, Ibraim Abouleish, Jens Heisterkamp und Jost Schieren zu hören sein. <br />
<br />
In der Ankündigung zum Symposium heißt es: <cite>"Im Zeitalter der Rationalität scheint das Thema 'Mystik' allein auf vergangene kulturelle Strömungen zu verweisen, die allerdings eine große identitätsstiftende Macht besaßen. Die Tagung möchte nach den Perpektiven einer modernen Mystik fragen, die neben einer berechtigten kulturellen Differenzierung zugleich auch die Dimension einer spirituellen Gemeinsamkeit eröffnet."</cite><br />
<br />
Weitere Informationen zur Veranstaltung: <a href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/uploads/Buch/Perspektiven_der_Mystik.pdf" title="Perspektiven_der_Mystik.pdf" target="_blank">Perspektiven_der_Mystik.pdf</a><br />
<br />
Weitere Informationen zur Alanus Hochschule: <a href="http://www.alanus.edu"  title="www.alanus.edu">www.alanus.edu</a><br />
 
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            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
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        <published>2007-10-16T06:54:46Z</published>
        <updated>2007-10-23T11:54:03Z</updated>
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        <title type="html">Eva Herman</title>
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                Ich kannte Eva Herman nur von der Ferne und als Nachrichtengesicht, bis am 9. Oktober ein Mail mit einem Link zu SPON eintrudelte, wo berichtet wurde, dass eben diese Dame aus der Talkshow von J. B. Kerner geworfen wurde. Ein Eklat! Und das tollste daran in unserer Medienwelt: die Sendung fing gerade erst an. Also einschalten und den Eklat genießen. Und dabei passierte etwas ganz außergewöhnliches:<br />
 <br /><a href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/9-Eva-Herman.html#extended">Continue reading "Eva Herman"</a>
            </div>
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        <link href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/8-Ente-gut-alles-gut.html" rel="alternate" title="Ente gut alles gut" />
        <author>
            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2007-10-04T17:54:41Z</published>
        <updated>2007-10-04T18:45:40Z</updated>
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        <title type="html">Ente gut alles gut</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Dies ist eine Petition an die deutsche Fernsehwelt!<br />
<br />
Mir wird immer etwas vorgeschwafelt von Grundversorgung, wenn ich darauf zu sprechen komme, dass ich das öffentlich-rechtliche Fernsehen zusammen mit ihrer kommunistischen Zwangsenteignungsinstitution (GEZ) für ein Relikt der mittelalterlichen Inquisition halte.<br />
<br />
Aber wo ist die Grundversorgung? Ich erinnere mich, als ich eines schönen Sonntag-Nachmittag den Fernseher einschaltete und tatsächlich auf RTL, Sat1, ARD und ZDF - also mithin auf BEIDEN ö.r. Sendern gleichzeitig! - eine Liveübertragung der Hochzeit irgend einer Prinzessin aus Holland oder Belgien (keine Ahnung) sehen musste. Grundversorgung heißt also in einem demokratischen Land, dass eine Verherrlichung der Monarchie auf beiden für die Grundversorgung vorgehaltenen Sendern gezeigt werden muss, und das, obwohl bereits 2 andere deutschlandweit empfangene Sender dieses politisch und journalistisch völlig irrelevante Ereignis live dokumentieren! Ich weiß nicht mehr was es war, jedenfalls wollte ich zu diesem Zeitpunkt mit einer anderen Information grundversorgt werden!<br />
<br />
Wenn wir also zwei staatliche Fernsehanstalten vorhalten und durch Zwangserhebung finanzieren müssen, damit das Volk mit den Bildern von Hochzeiten grundversorgt werde, dann frage ich mich, warum unsere Bundesregierung keinen öffentlich-rechtlichen Brautmodenladen unterhält. Hat das Volk nicht auch Anspruch auf eine Grundversorgung mit Brautkleidern? Oder sagen wir mit Nudeln und Kaffee? Was ist mit Autos und Autoreifen? Oder Zeitungen? Warum gibt es keine öffentlich-rechtlichen Zeitungen? Manchmal stehe ich mit offenem Mund staunend vor geselleschaftlichen Phänomenen, die schon einem Menschen des Mittelalters das Blut in den Adern gefrieren ließe und die dennoch Wirklichkeit im Jahre 2007 sind. In Deutschland!<br />
<br />
Wenn ich selbst zu entscheiden hätte, womit ich grundversorgt werden wollte, dann würde ich zu allererst einen Film auswählen, der irgendwann in den 90er Jahren im ZDF lief und für den bereits Petitionen im Internet gestartet wurden, damit er wieder einmal gezeigt wird. Der Film stammt aus Hongkong, ich habe ihn auch auf DVD, aber leider nur in chinesisch mit englischen Untertiteln. Es gibt aber eine synchronisierte deutsche Fassung, eben jene, die damals gezeigt wurde. Sie ist aber auf DVD oder VHS nicht zu erhalten. Das ZDF verfügt aber nachweislich darüber oder kennt zumindest die Quelle, weigert sich aber standhaft, uns mit diesem epochalen Film grundzuversorgen, obwohl im Internet ein steigender Bedarf dokumentiert ist.<br />
<br />
Der Film heißt in deutscher Übersetzung "Ente gut alles gut", im Original "Gai tung aap gong". Es ist eine Kommödie über einen Entengrill-Besitzer, den die Konkurrenz einer großen Hähnchen-Kette dazu zwingt, seine Schwiegermutter um einen Kredit zu bitten, damit er sein äußerst rustikal geführtes Restaurant konkurrenzfähig machen kann. Hongkong-Cinema vom feinsten in rasantem Slapstick-Tempo (deswegen funktioniert das auch nicht mit Untertiteln).<br />
<br />
Ich rufe hiermit die Deutsche Fernsehwelt dazu auf, diesen Film zu zeigen! Und wer immer etwas über den Verbleib der Kopie weiß, die das ZDF einst benutzte, der möge sich hier melden. Der Sender, der zuerst diesen Film zeigt, bekommt von mir all jene Gebühren, die ich der Zwangsenteignungszentrale aus politischem Protest bis dato schuldig geblieben bin!<br />
<br />
Und damit jeder von dieser Aktion erfährt, macht bitte einen Link auf Eure Homepage mit dem folgenden Banner:<br />
<!-- s9ymdb:27 --><img width='204' height='152' style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.schachtelhalm.net/s9y/uploads/grundversorgung.jpg" alt="" /><br />
oder irgend einem anderen lustigen Bild, vor allem aber mit einem Link zu dieser Petition (<a href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/8-Ente-gut-alles-gut.html"  title="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/8-Ente-gut-alles-gut.html">http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/8-Ente-gut-alles-gut.html</a>). Danke. <br />
<br />
Es lebe die Medienfreiheit!<br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <author>
            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2007-10-03T20:18:44Z</published>
        <updated>2007-10-03T20:18:44Z</updated>
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        <title type="html">Esseme 2.0</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Esseme sind klein, unscheinbar und schnell. Sie haben einen schwarzen Nacken und viele lange Arme, die sich in jede Form biegen lassen. Sie sitzen da und halten sich mit ihren Armen gegenseitig fest. Und wenn ein Essem sich bewegt, dann spürt das andere Essem dies im Arm und schüttelt sich kräftig. Das spüren die anderen Essem, die es festhalten, und so schütteln sich auch diese wieder. Und so geht das endlos weiter. Es ist ein fürchterliches Geschüttel unter den Essemen.<br />
<br />
Doch wenn ein Mensch kommt, husch - dann sind sie fort und an ihrer Stelle sieht man nur noch einen kleinen schwarzen Schatten. Doch meist bemerken wir den Schatten nicht. Vielmehr glauben die Menschen, die leeren Stellen zwischen den Schatten seien Dinge, die man sehen und anfassen kann. In Wirklichkeit aber gibt es keine Dinge, sondern nur Esseme, die sich vor lachen schütteln, weil die Menschen sie nicht sehen.<br />
<br />
Aber die Menschen, in ihrer groben Art und mit ihren schlechten Brillen, geben den Leerstellen, die sie für Dinge halten, einen Namen und schieben sie hierhin und dorthin und sagen dieses Ding gehört mir, das da gehört Dir, und sie wollen einfach nichts davon wissen, daß sie eigentlich nur Schattenlöcher umherschieben.<br />
<br />
Ja, viel schlimmer noch. Sie glauben, daß es im Leben darum geht, möglichst viele Namen von Schattenlöchern zu kennen. Wenn sich ein Mensch viele viele Namen ausdenkt und sich gut merken kann, welchen Namen er welchem Schattenloch gegeben hat, dann wird er hoch geehrt und man nennt ihn "Professor".<br />
<br />
Aber die Esseme, die lachen dann nur ganz herzlich und fangen noch mehr an zu schütteln, so daß mancher Professor, wenn er nicht aufpaßt, vor lauter Ehre doch die Namen durcheinanderbringt. Und das freut die Esseme so, daß sie regelrecht anfangen zu tanzen. Und eh man sich's versieht, da haben sie alles durcheinandergebracht, so daß dem Menschen recht schwindelig wird im Kopf und er gar nicht mehr weiß, wo seine Schattenlöcher alle geblieben sind. Manchmal passiert es dann, daß ein Essem dabei zu sehr herumtollt und der Mensch es für einen winzigen Moment sehen kann. Dann erschrickt er fürchterlich und wenn er einer von den Professoren ist, dann haut er sich ordentlich auf die Backe und sagt: "Na so was, ich glaube ich spinne!". <br />
<br />
Ja, so ist das mit den Essemen. Sie sind lustige Gesellen, die erst froh sind, wenn wir Menschen alle Namen durcheinandergebracht haben. Nur ganz wenige Menschen, die so sehr an ihre Gesundheit glauben, daß ihnen so etwas, wie dem erschrockenen Professor gar nicht im Traume einfiele, die sehen vielleicht einmal, wenn sie hurtig über die Autobahn brausen, ein Essem an sich vorbeihuschen. Denn Esseme sind ja sehr schnell. So schnell, daß man leicht glaubt, man habe es überholt, obwohl es einen selbst überholt hat! Aber das ist selten. Sehr selten!<br />
<br />
 
            </div>
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        <published>2007-09-20T10:13:00Z</published>
        <updated>2007-10-06T15:04:19Z</updated>
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        <title type="html">Bilder zum Buch</title>
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                <div style="float:left;padding:0 1em 1em 0;"><a class='serendipity_image_link' href='http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/5-Bilder-zum-Buch.html#extended'><!-- s9ymdb:10 --><img style="border:0;" width='110' height='83'  src="http://www.schachtelhalm.net/s9y/uploads/Giroditalia/imag0021_250.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div>Zur Illustration der Thesen in meinem neuen Buch habe ich jetzt den zentralen Argumentationsstrang mit meinem Fahrrad nachvollzogen und an den entscheidenden Stellen Fotos gemacht für all jene, die bereits die imaginative Erkenntnisstufe erreicht haben und mit Text nichts mehr anfangen können. <br />
<br />
 <br /><a href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/5-Bilder-zum-Buch.html#extended">Continue reading "Bilder zum Buch"</a>
            </div>
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        <link href="http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/6-Buch.html" rel="alternate" title="Buch" />
        <author>
            <name>Christian Grauer</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2007-09-20T09:37:12Z</published>
        <updated>2007-10-02T20:00:35Z</updated>
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        <id>http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/6-guid.html</id>
        <title type="html">Buch</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ich habe ein Buch geschrieben. Jetzt kann man es kaufen und auch lesen. Es ist der Versuch, eine Lichtung ins Schachtelhalm-Dickicht zu schlagen, ohne gleich alles niederzubrennen. <br />
<br />
<div style="float:left; padding: 0 1em 1em 0;"><br />
<a class='serendipity_image_link' href='http://www.schachtelhalm.net/s9y/uploads/Buch/titelblatt250.jpg'><!-- s9ymdb:26 --><img width='77' height='110'  src="http://www.schachtelhalm.net/s9y/uploads/Buch/titelblatt250.serendipityThumb.jpg" alt="" style="border:0;"/></a><br />
</div><br />
<strong>Christian Grauer: Am Anfang war die Unterscheidung. </strong><br />
Der ontologische Monismus – eine Theorie des Bewusstseins im Anschluss an Kant, Steiner, Husserl und Luhmann. <br />
Info3 Verlag Frankfurt am Main 2007, 109 Seiten, kartoniert, Euro 13,60<br />
Erschienen als Band 11 in der Schriftenreihe Kontext.<br />
ISBN 978-3-924391-37-9<br />
<br clear="all" />Das Buch kann bei <a href="http://www.amazon.de/Am-Anfang-war-die-Unterscheidung/dp/3924391378/ref=sr_1_2/302-8441190-4706442?ie=UTF8&s=books&qid=1191349281&sr=8-2">Amazon</a>, über jede Buchhandlung oder direkt beim Verlag (<a href="mailto:vertrieb@info3.de">vertrieb@info3.de</a>) bestellt werden. Viel Spaß beim Lesen! 
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