Samstag, 2. Mai 2009
Spirituelle Aufklärung 2
Die Form von Anthroposophie, in der ich aufwuchs und die ich mir dann als junger Erwachsener aktiv ausstaffierte, ist nach außen zunächst keine besonders enge und restriktive Weltanschauung. Sie mag unkonventionell und absurd wirken, aber sie gab sich durchaus freiheitlich und aufgeklärt. Meine Eltern haben mich weder missioniert noch weltfremd erzogen. Ich hatte eine ganz normale und schöne Kindheit. Als Waldorfschüler kam ich in den Genuss vieler der positiven Errungenschaften der Anthroposophie. Und der Drang nach Freiheit und geistiger Emanzipation lebt ja durchaus in Steiners Werk, was nicht zuletzt dazu führte, dass Steiners Freiheitsphilosophie für mich mit ein Auslöser für den Ausstieg aus meinem anthroposophischen Dogma war.
Aber dieser freiheitliche Gestus der Anthroposophie verdeckt auch oft eine tiefer liegende Schicht an Dogmen, die den Lebensalltag prägten, ohne direkt ausgesprochen worden zu sein oder gar in Verboten und Regeln gefasst zu werden. Das inspirierende Pathos der Anthroposophie verband sich in meiner Sozialisierung mit der kruden Ethik und Moral protestantisch-pietistischer Christlichkeit. Daraus resultierte eine relativ alltagstaugliche, weil auf letztlich konventionellen Prinzipien basierende Weltanschauung, die ihre Normen nicht durch Regeln und Verbote, nicht durch starre Formen, sondern geradezu waldorfpädagogisch über Nachahmung, Einbindung, Begeisterung und Identifikation durchsetzte. Durch den Freiheitsduktus der Anthroposophie stürzte sich mein jugendlicher Idealismus geradezu euphorisch auf diese Normen und adaptierte sie als vermeintlich autonome Überzeugungen.
Nicht alles war schlimm, aber hinter der bunten und oft auch freizügigen Welt anthroposophischer Lebensart steckten als Selbstverständlichkeit tradierte ethische und moralische Rammböcke. Arbeitsethik, Leistungsmoral, Lustfeindlichkeit, Leid- und Schmerzkultur, Jenseitsglaube, Subordination, Anstand und Sitte, Altruismus, Prüderie, Pflicht, Normalität... All dies war auf anthroposophische Inhalte ausgelegt und uminterpretiert, im Kern unterschied es sich aber nicht von den traditionellen Werten insbesondere der protestantischen Ethik. Der Sinn des Lebens war das Dienen - nicht Gott, sondern der Anthroposophie. Das anthroposophische Endziel, dass wir einst alle werden wie Rudolf Steiner - allgütige, allwissende, vergeistigte Eingeweihte - das war das selbst gesetzte Leistungsdiktat. Dass es eine bodenlose Anmaßung war, zu glauben, dieses Ziel tatsächlich zu erreichen und mehr als nur ein Millionstel des Weges in der gegenwärtigen Inkarnation zurücklegen zu können, war das Büßerhemd. Die Peitsche war der als heilige Pflicht empfundene Entwicklungspfad, auf dem die gesamte Beschäftigung mit der Anthroposophie zur Katharsis wurde, zur Übung, zur Reifung durch Arbeit (man las Bücher nicht, man "arbeitete" sie!). Gerade Schmerz und Leid galten als besondere Pfade der Tugend und wurden im seelischen Bootcamp meiner Anthroposophie freudig empfangen. Ganz im Kantschen Sinne, dass nichts wahrhaft gut sein kann, solange es noch Lust bereitet.
So war zum Beispiel Sex nur in seiner unumgänglichen Grundform geduldetes und nie thematisiertes Übel und alle Varianten sexueller und körperlicher Lust, die um ihrer selbst Willen kultiviert werden, wurden tabuisiert. SM und Fetischismus ebenso wie Sauna, FKK oder übermäßiges Make-Up. Was sich auf den Körper bezog, wurde als vulgär ausgeklammert. Reiner Spaß an der Freud' wurde als primitive Unkultur gebrandmarkt. Erfreuen durfte man sich nur an Dingen, die einen zugleich "weiter brachten". Stets dräute im Hintergrund der Schulungspfad und wenn man sich doch auch mal an niederen Dingen delektierte, die nicht Teil der anthroposophischen Wertewelt waren, so war man sich zumindest deutlich bewusst, dass man gerade vom Pfad abwich, seine Lebenszeit verschwendete und danach umso mehr üben musste, um den Rückstand aufzuholen. Es gab keine äußere oder metaphysische Autorität, die einen dafür strafte. Das war auch nicht nötig, denn man strafte sich selbst zusammen mit dem anthroposophischen Kontext schon mehr als genug. Es gab einen ungeschriebenen Katalog der Gos und Nogos, was anthroposophically correct und incorrect ist. Was immer mir vor die Nase tritt, auch heute noch kann ich es zielsicher in diesen Katalog einordnen. Es ist ein so zutiefst verachtenswürdiger Moralkodex, der in schierer Schwarz-Weiß-Logik die Welt in zwei Teile bricht: in die anthroposophische und in die schlechte Welt. Das Bewerten aller Phänomene ist geradezu eine anthroposophische Zwangsneurose. Und dieser Kodex hat sicherlich individuelle Färbungen, aber im Kern ist er intersubjektives Gut bei einem beachtlichen Teil der anthroposophischen Szene.
Als Freiheits-Anthroposoph konfrontierte man aber nicht, man bekämpfte nicht und diskreditierte nicht offen; man strafte Unmoral durch Tabuisierung, sprach höchstens "unter sich" offen darüber und pflegte so latente Vorurteile aller Art. Gegen Homosexualität, gegen Amerikanismus, gegen Juden, gegen vermeintlich rückständige Kulturen, gegen Materialisten, gegen Wissenschaftler, gegen Fußball, gegen die nichtanthroposophischen Nachbarn, gegen Leistungssport, gegen Popkultur, gegen Rockmusik, im Grunde gegen jede Form von individueller Lebenslust und unprätentiösem Mainstream. Die Vorurteile wurden nicht als offene Diskriminierung formuliert, sondern immer als Diagnose einer Abweichung vom anthroposophischen Ideal und letztlich eines irgend karmischen Entwicklungsdefekts. Am Ende wurden sie mit der Höchststrafe belegt: mit Mitleid und womöglich der Absicht, Hilfe zu leisten!
Das anthroposophische Weltbild, diese persönliche Geisteswelt von Rudolf Steiner, auf die ein unmittelbarer, nicht über das Schrifttum zu erschließender Weg nur theoretisch möglich war, weil er praktisch immer an der oben geschilderten Pflicht zur Selbstverachtung scheiterte, bot in ihrer teilweisen Bezogenheit auf die christliche Mythologie ein reichhaltiges Sammelsurium, um diese protestantischen Tugenden mit spirituell wirkendem Überbau zu versehen. Die Fülle und die lebendige Offenheit der Steinerschen Gedanken machten es möglich, jede noch so krude ethische Verirrung in die Anthroposophie zu importieren und so sein konventionelles, traditionelles Weltbild mit neuen Farben und zugegebenermaßen attraktiveren Aussichten, aber im Kern unverändert weiter zu pflegen. Problemlos konnte man seinen Dualismus in den gröbsten pseudosinnlichen Vorstellungen von der "geistigen Welt" pflegen und den naivsten Heilserwartungen an dieses Jenseits nachhängen. Und die Anthroposophie als vermeintlicher Backstagepass zu dieser Geistwelt war der Münchhausengriff um diesen Dualismus als Monismus, diesen voraufgeklärten christlichen Idealismus als aufklärerische Freiheitsphilosophie missverstehen zu können. Das Protestantische Christentum ist nicht die einzige Weltanschauung, die in der Anthroposophie ihre Modernisierung sucht. Die Anthroposophie wird von den unterschiedlichsten Heilserwartungen inkorporiert, wodurch sie oft ein eigenes, über die Ebene schierer Religiosität hinausgehendes Profil verliert. Der anthroposophische Anspruch, überreligiös zu sein, verirrt sich in der Realität, jede Form von Religion zu adaptieren und so am Ende zu einer Art Universalreligion zu werden. Im Vergleich zu sich bekriegenden Einzelreligionen wäre das zwar schon ein Fortschritt, im Vergleich zu den spirituellen und wissenschaftlichen Ansprüchen der Anthroposophie ist es aber absolut disqualifizierend.
Wohlgemerkt, ich spreche hier im Wesentlichen von MEINER Anthroposophie, wie ich sie im Kontext meiner Sozialisierung und aus meinem eigenen Idealismus heraus konstruiert und erlebt habe. Dass ich "man" statt "ich" schreibe, illustriert die Tatsache, dass ich diese meine Anthroposophie als intersubjektive Selbstverständlichkeit aufgefasst hatte. Ich wurde darin allerdings von meiner anthroposophischen Umwelt auch nicht widerlegt. Ich bin also überzeugt, dass ich kein Einzelfall bin, aber was ich hier schildere, ist dennoch nur eine Möglichkeit, Anthroposophie (miss-) zu verstehen. Es ist kein objektives oder allgemeingültiges Bild der Anthroposophie. Und wäre ich ein weniger zu philosophischen Fragen neigender Mensch, hätte ich wahrscheinlich weder so viel Idealismus in die Erschaffung dieser Missgeburt gesteckt, noch am Ende so viel Energie gebraucht, um mich daraus zu befreien, sondern hätte die positiven Sozialisierungseinflüsse genutzt und mich von den negativen emanzipiert. Allein der Blick in die nächste Verwandtschaft zeigt, dass dies unter ganz ähnlichen Sozialisierungsbedingungen offenbar möglich ist.
Das fatale an dieser Weltsicht ist nicht nur, dass ich ganz freiwillig darin lebte und glaubte, eigenen Überzeugungen zu folgen und den wahren Pfad gefunden zu haben. Fatal ist, dass die Anthroposophie es zuließ, sich dabei auch noch für besonders unkonventionell, besonders frei, besonders originell, besonders individuell, besonders liberal zu halten. So konnte noch nicht einmal eine Konfrontation mit aufklärerischen Idealen zur Emanzipation anregen, weil ich mich dieser Ideale bereits inne wähnte und sie so überhaupt nicht als Konfrontation erlebte.
Eine autopoetische Hirnwäsche, die perfekte Ein-Mann-Sekte!
barbara - #1 - 02.05.2009 20:48 - (Antwort)
lieber christian,
das hier liest sich ja fast, wie der beginn eines neuen buches, vergleichbar segros missionen.
wird es eines?
herzlich
barbara
Christian Grauer - #2 - 02.05.2009 21:31 - (Antwort)
Liebe Barbara,
wer weiß schon, was etwas wird. Im Moment ist kein Buch geplant sondern nur noch ein paar weitere Blogeinträge, um auch die andere Seite der Geschichte noch zu erzählen. Ich habe einfach das Bedürfnis, das loszuwerden. Wozu hat man schließlich einen Blog ![]()
Helge - #3 - 03.05.2009 13:18 - (Antwort)
Lieber Christian! Na, da bin ich aber froh, dass ich nicht in einer anthroposophischen Familie sozialisiert wurde ...
Die Darstellung fand ich wirklich interessant und bin auf die Fortsetzung gespannt! Ich musste auch an eine Bekannte denken, die sich von der A. wieder abgewandt hat und der evangelischen Gemeinde zugewendet, mit der Begründung: Das war mir alles auf Dauer zu anstrengend. Im Christentum gibt es wenigstens die Gnade. (Auch ein Standpunkt ...)
Christian Grauer - #4 - 03.05.2009 13:35 - (Antwort)
Lieber Helge, ich habe nie verstanden, dass manche Leute ihre Weltanschauung nach Kriterien aussuchen wie einen Wellnessurlaub... ![]()
Helge - #4.1 - 03.05.2009 14:14 - (Antwort)
Lieber Christian,
das sehe ich natürlich genauso - aber durchaus in Bevölkerungsteilen üblich, so kommt es auch zu Wechselfällen, je nach "Wellness".
Man müsste ja auch hinterfragen, ob das überhaupt stimmt, dass das lastende Moralgebäude, das du ja auch beschreibst, keine Milde zulässt ... Ob das so sein muss ...(Ich meine, nicht.)
Herzlich - Helge
Christian Grauer - #5 - 03.05.2009 15:12 - (Antwort)
Mir fehlte damals ehrlich gesagt überhaupt keine Milde. Ich war ja auch nicht unbedingt unglücklich. Die "Gnade" war die Aussicht auf ein höheres Leben im anthroposophischen Devachan.
Maurulam - #5.1 - 03.05.2009 17:02 - (Antwort)
Lieber Christian,
vielen Dank für deine persönliche Geschichte, und dass du sie hier mit uns teilst. Ich hoffe es kommt noch mehr.
Die beschriebenen Phänomene kommen ganz ähnlich auch in der grünen Szene vor, die Anthroposophie vergeistigt das nur auch noch.
Katholische Tradition dagegen kann sehr sinnlich sein, voller Farbe, Weihrauch und volkstümlichen Festspielen. Rudolf Steiner stammte aus der katholischen Tradition, Friedrich Rittelmeier (der Gründer der Christengemeinschaft) war evangelischer Pfarrer gewesen. Die gesamte Anthroposophie spiegelt das wieder.
Selbst kenne ich eher, wie Menschen, die sich eigentlich eine erneuerte Weltsicht erarbeitet haben, individuell sind, schliesslich an ihren nicht zu erreichenden, völlig überzogenen Idealen scheitern. Und schliesslich zugunsten des inneren Schweinehundes alles fliessen lassen, was sie mal besser gewusst haben.
Die Lehre die ich für mich persönlich daraus ziehe ist, dass es vielleicht doch einfacher ist, Ideale zusammen mit Gleichgesinnten umzusetzen, damit man am Ball bleibt, selbst im anstrengendsten Alltag und in denjenigen Momenten, wo man eigentlich keine Lust mehr hat.
Das Leben ist doch viel schöner so, wenn man mit sich selbst im Reinen ist. Und ich habe beobachten können, dass es doch viele Menschen gibt, die sich am Vorbild ausrichten, wie man es lebt.
Und weiterhin mache ich immer alles so, wie ich selbst will, und das ist auch gut so. Ich hab in Dornach einmal eine ältere Dame gesehen, zart und wunderschön, mit gefärbten Haaren und stark geschminkt, ein Freigeist. Ich glaube nicht, dass sich die in so Detailfragen dreinreden lässt.
Maurulam - #6 - 03.05.2009 18:06 - (Antwort)
P.S.: Natürlich soll das gegen niemanden gerichtet sein, es handelt sich nur um meine Erfahrungen. Es muss am Ende eben jeder wissen, was für ihn selbst gut ist.
barbara - #7 - 03.05.2009 20:53 - (Antwort)
ach guck ein weiterer blogleser;-) lieber helg, was christian bechreibt als anthrohaltung geht auch völlig ohne evangelisches elternhaus und ohne anthrosozialisierung, ich habe viel davon bei sog. ganz normalen anthros gefunden und viel davon selber jahrelang gelebt, das einzige, was davon wirklich befreit ist: systematischer zweifel und zwar an jedem begriff und die frage nach den jeweiligen motiven.
hezrlich
barbara
esther - #8 - 03.05.2009 22:00 - (Antwort)
Lieber Christian,
Das mit dem verkappten Christentum unter dem Deckmantel der Anthroposophie habe ich auch so erlebt. Man bemerkt die Täuschung erst, wenn man die Philosophie der Freiheit selber liest, und zwar den moralischen Teil - in dem eine derart radikal-individualistische und anarchistische Sichtweise der Moral entwickelt wird, dass man sich wundert, warum die Christen nicht zu einer Bücherverbrennung aufgerufen haben. Und man wundert sich natürlich sehr, dass die Theologen um einen herum, die man dann erst als solche erkennt, ihre biedere Zwangs-Moral mit Steiner und der Anthroposophie vereinbaren können.
Um die Philosophie der Freiheit zu lesen, muss man ja nicht hellsehen können. (Und vielleicht ist das das Problem, vielleicht schauen die nicht nüchtern hin, was da eigentlich steht.)
Maurulam - #8.1 - 03.05.2009 22:56 - (Antwort)
Meine lieben Damen,
ist ja gut. Bitte akzeptieren Sie, dass es auch Menschen gibt, die die PdF erst angefangen haben zu lesen. Und man kann eben vorher nicht wissen, wohin so ein Studium führt, genau das besagt ja auch dieses Werk. Solange das so ist kann man auch nur die Menschen anschauen, wie die das so leben, und ihrem Beispiel etwas abgewinnen und vielleicht hinzuzufügen. Im Grunde machen es ja auch die langjährigen PdF-Leser so. Irgendwie ahnt man aber doch, dass besagte freiheitliche Philosophie durch und durch christlich ist, weil Christus selbst ja die religiöse Freiheit und Liebe zum Menschen gelebt und gepredigt hat. Und das genau möchte man dann näher wissen.
Die Statuten der anthro Gesellschaft besagen aber ebenfalls dass die Mitgliedschaft nicht an ein bestimmtes Bekenntnis gebunden ist.
Philosophie hat etwas mit Begriffbildung zu tun (am Anfang war das Wort) damit Worte wirken können, müssen sie wahr sein.
Moral wenn sie wahr sein soll, kann immer nur auf den einzelnen Menschen abgestimmt sein, und der Mensch soll selbst bestimmen was gut und weniger gut ist seit dem paradiesischen Ereignis. Das ist eben die Freiheit
esther - #8.1.1 - 03.05.2009 23:11 - (Antwort)
Warum sollte ich das nicht akzeptieren? Christian hat von der Anthroposophie und seinen langjährigen Erfahrung mit derselben geschrieben, und er hat selbstverständlich die "Philosophie der Freiheit" gelesen - da darf ich ja wohl etwas zu diesem Grundwerk der Anthroposophie sagen. Solange Sie nicht erzählen, was drin steht, ohne es gelesen zu haben, interessiert es mich nicht im Geringsten, ob Sie es gelesen haben oder nicht.
Übrigens: Sie schreiben: "Moral wenn sie wahr sein soll, kann immer nur auf den einzelnen Menschen abgestimmt sein"
hm. "abgestimmt sein ... " Das klingt so, als würde diese Moral irgendwie von Außerhalb an den Menschen herankommen. Ich verrate Ihnen deshalb schon das Ende des Buches: Für Steiner entspringt die Moral der Phantasie des Individuums, und hat nur in dieser ihre Begründung.
Doris - #9 - 05.05.2009 17:52 - (Antwort)
Ich habe mal jemanden getroffen, der hat über die Anthroposophie gesagt:
"Das Leben als Hängeregistratur"
Er meinte damit das allgegenwärtige Karma, das einen gar nicht mehr leben lässt. War mir ein Rätsel, wie man sich auf so etwas einlassen kann. Ich sage ja selbst:
"Und ich denke, daß es gut ist, wenn ich alles beschreibe, weil ich ein ungewöhnlicher Mensch bin. ich denke nicht an Tagebuch - das ist lächerlich für ein Mädchen von achtzehn und auch sonst auf der Höhe. Aber ich will schreiben wie Film, denn so ist mein leben und wird noch mehr so sein."








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Aufgenommen: Mai 02, 21:22