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Freitag, 7. November 2008 Esowatch watet weiter durch den SumpfGeschrieben von Christian Grauer in Anthroposophie, EsobashingKommentare (15) | Trackbacks (0)
Die Esobasher-Szene hat tief gewühlt und aus dem Archiv der Rudolf-Steiner-Mailingliste
In dieser Diskussion vertrat Felix Hau eine kontroverse Meinung und warf in durchaus provokanten Worten der gesellschaftlichen Diskussion vor, unangemessene Hysterisieung und Pauschalisierung zu betreiben, statt das Problem sachlich und mit Augenmaß zu behandeln. Er forderte, sexuelle Handlungen mit Jugendlichen von Vergewaltigungen mit Kindern deutlicher zu unterscheiden, insbesondere hinsichtlich der Traumatisierung und dem Umstand, dass solche Handlungen von Jugendlichen teilweise auch provoziert werden. Weiter sah er durch die Hysterisierung im Einzelfall eine unnötige Verstärkung der Traumatisierung der Opfer. Ebenso stellte er in Frage, inwieweit die oralen oder exhibitionistischen Praktiken der damals diskutierten Fälle im Strafmaß sowie in der gesellschaftlichen Ächtung eine Gleichstellung mit Kindesvergewaltigungen rechtfertigten. Die Diskussion ist auf Felix Haus Blog Berzengeschnetz Esowatch pickt nun in einem Dass diese Vorwürfe nicht nur infam und haltlos sondern deswegen auch justiziabel sind, stört die Esobasher keineswegs. Diffamierungskampagnen gehören zu deren Standardinstrumentarium. Hierfür betreibt Esowatch z.B. extra eine Einmal mehr zeigt sich überdeutlich, welche Absicht die Esobasher verfolgen: die Denunziation und existentielle Vernichtung der pauschal als böse vorverurteilten Vertreter bestimmter weltanschaulicher Richtungen. Die Motivation ist ihre Angst vor Andersdenkenden und vor der Erosion des eigenen festgefügten positivistischen Weltbildes. Das Ziel ist kulturelle Gleichschaltung und die totalitäre Verhinderung der Abweichung von den Deutungsansprüchen der für absolut gehaltenen eigenen Weltanschauung. Das methodische Repertoire reduziert sich dabei letztlich auf Lüge und Verleumdung, auf Hass und Diffamierung. Scheinheilige Rückfragen im Verhörstil transportieren bereits Urteile und Unterstellungen und sollen dem Opfer einen Widerruf entlocken, der ihm dann als Bestätigung aller Vorurteile ausgelegt wird. Die faulen rhetorischen Taschenspielertricks stinken vom Kopfe her und sind allzu durchschaubar. Daher sind auch Diskussionsversuche, Aufklärungs- und Klarstellungsversuche von vorneherein zum Scheitern verurteilt, weil sie von Esowatch und den Esobashern nur als Anlass und Steinbruch für weitere Diffamierungen genutzt werden. Völlig zurecht zieht Felix Hau in seiner In einer demokratischen, humanistisch gebildeten und rechtsstaatlich pluralistischen Gesellschaft hat solcherlei Denunziantentum keinen Platz, auch wenn es sich um eine winzige, im wesentlichen auf einige Internetseiten beschränkte Gruppe von Akteuren handelt. Denn diese Art der Agitation hat weder mit Aufklärung noch mit Kritik etwas zu tun, denn sie geht jeder Form von Dialog, Differenzierung und sachlicher Kritik gezielt aus dem Weg. Die zur Schau getragene Empörung und der unschuldig aufklärerische Impetus, mit dem die Diffamierungen immer wieder eingeleitet und gerechtfertigt werden, sind nur sympathieheischende Maske für eine gezielte und tatktisch perfide berechnete Hass- und Vernichtungskampagne gegen Andersdenkende. --- Nachtrag: Ohne (weitere) Worte... Trackbacks
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Nachdem Sie Ihren zu dieser Zeit noch nicht genehmigten Kommentar hier als Nachtrag gebracht haben, sollten Sie auch so fair sein und meine Antwort dazu auch einstellen.
http://chaosimkopf.wordpress.com/2008/11/10/der-sich-“elphaba”-nennende-inbegriff-von-dummheit-und-ignoranz/#comment-448 Oder passt die nicht in das Bild, welches Sie hier erzeugen möchten? Elphaba Der Link im vorstehenden Kommentar wird aus technischen Gründen falsch dargestellt. Hier ein korrekter Link zu der referenzierten Seite:
http://tinyurl.com/chaosimkopf-comment448 Lieber Herr Grauer,
wer mehr Mitleid mit dem Täter also dem Schwänzlein(mit Weihwasser besprenkeltem)Lutscher hat, hat für mich schlicht ein Rad ab, dass dieser werte Herr auch noch Redakteur bei Info 3 der meistgelesenen Anthrozeitung ist, ist eigentlich peinlich, dass sich darauf Leute stürzen und Sie nennen es eine Diffamierungskampagne starten, naja, selber Schuld. Ich verstehe Sie nicht Herr Grauer, dass Sie für so jemanden die Hand ins Feuer halten. Für mich ist Hau nichts anderes als ein durchgeknallter Anthro Sich Selbst mordender geistiger Amok Läufer, der nett schreibt aber nicht weiss was er schreibt. Zuviel Mitleid und aus dieser ganzen unleidigen geschichte auch noch ein Dolchstosslegende zu basteln, macht eigentlich alles nur schlimmer. Es kann eigentlich nur noch schlimmer werden bei diesem Niveau. herzlichst Herrmann Finkelsteen Lieber Herr Finkelsteen,
> Ich verstehe Sie nicht Herr Grauer, > dass Sie für so jemanden die Hand ins > Feuer halten. Das liegt einerseits daran, dass ich nicht nur Herrn Hau sehr gut kenne, sondern dass ich auch bei der Diskussion, aus der Esowatch zitiert, "live" dabei war und somit den ganzen Kontext kenne. Es liegt vielleicht aber auch daran, dass ich mich durch den Emotionalisierungsgrad dieses Themas in der öffentlichen Diskussion nicht blenden lasse, sondern hinter seiner Polemik die sachlichen Argumente von Hau als sachliche Argumente lese, mit denen er übrigens auch bei anerkannten Sexualwissenschaftlern offene Türen einrennt (z.B. Enthysterisierung der Diskussion, und zwar um der OPFER Willen!), und ich so beispielsweise den Hinweis auf die Verhältnismäßigkeit beim Strafmaß nicht mit Mitleid für den Täter verwechsle. Ihr Urteil in dieser Sache kommt Ihnen natürlich gelegen, aber es ist dennoch primär durch den Reizcharakter des Themas, die gezielt selektive Perspektive von Esowatch und eine negative Voreinstellung geleitet und nicht durch eine sachliche und offene Auseinandersetzung mit Felix Hau und seinen Ansichten. Kritik ist ja eine schöne Sache und da kann man lange über alles mögliche Streiten. Aber das hier hat nichts mit Kritik zu tun, sondern spielt sich auf einer völlig anderen Ebene ab. Und ich muss Ihnen da mit gleicher Münze rausgeben: ich kann nicht verstehen, dass Sie einer so verlogenen Kampagne auf den Leim gehen. Lieber Herr Grauer,
das wird mir alles zu kompliziert. Ich gehe hier niemandem auf den Leim. Ich weiss auch, dass Herr Hau provozieren wollte. Leider ist das eine Nummer zu gross. Wer sind denn bitte diese anerkannten Sexualwissenschafter mit den offenen Türen für Herrn Haus Amokrethorik. Wenn man heute einen unliebsamen Erzieher, Pädagoge oder sonstwas eine Auswischen möchte (auch in Rosenkriege) lässt man einen Verdacht von Missbrauch aufkommen und siehe da der Mann oder die Frau ist geliefert, ob was vorgefallen ist oder nicht. Das ist schlimm, vielleicht wollte Herr Hau darauf hinaus??????? Aber wer sich so ungeschickt wie Herr Hau ausdrückt, er ist ja Deutscher also weiss er ja was er schreibt, dem kann man einfach nicht weiterhelfen. Er ist ja ein netter Kerl sowie sein "Kamerad" der Gronbach Sepp, aber es tut mir leid denen ist nicht mehr zu helfen. Wie kann Heilung geschehen? Ich frage Sie im Ernst?!!!! Ein Sie herzlich grüssender Herrmann Finkelsteen èbrigens habe ich lange mit Sexualopfern gearbeitet, ich weiss beim besten Willen nicht wie die Worte von Herrn Hau diesen Menschen in irgendeinerweise Trost spenden sollen, ja sie werden sogar durch die Hausche Rethorik als Hysteriker abgetan. Bitte um mit Herrn Haus Worten zu sprechen "Schalten Sie Ihr Gehirn ein und lesen die Texte von Links nach rechts." Wer geht hier wem auf den Leim???? "Wenn man heute einen unliebsamen Erzieher, Pädagoge oder sonstwas eine Auswischen möchte (auch in Rosenkriege) lässt man einen Verdacht von Missbrauch aufkommen und siehe da der Mann oder die Frau ist geliefert, ob was vorgefallen ist oder nicht. Das ist schlimm, vielleicht wollte Herr Hau darauf hinaus???????"
Nein, Herr Finkelsteen, darauf wollte ich nicht hinaus. Ich wollte und will zum einen darauf hinaus, dass es in keinem Verhältnis steht, einen Priester sämtlicher Lebensperspektiven zu berauben, wenn er einen vergleichweise harmlosen Sexualkontakt zu einem 14-jährigen Jungen gehabt hat, nur weil die Öffentlichkeit derart hysterisiert ist, dass sie jeden am liebsten sofort erschießen würde, der sowas Böses tut. Und zum anderen wollte und will ich darauf hinaus, dass das Thema "sexueller Missbrauch" durch die emotionale Aufladung völlig undifferenziert in den Köpfen herumgeistert. Jahrelange penetrative Vergewaltigung einer Grundschülerin durch den eigenen Vater liegt auf demselben Level öffentlicher Empörung wie die Begegnung eines 12-Jährigen mit einem Exhibitionisten. Das führt dazu, dass die Opfer von Übergriffen - welch letztere, außer in familiärem Umfeld, meist ziemlich unspektakulär und relativ harmlos sind -, zwar traumatisiert werden, das aber vor allem durch den nachfolgenden Hype und viel weniger durch den Vorfall selbst. (Darauf kann man im Übrigen ganz schnell selbst kommen - auch ohne die einschlägige wissenschaftliche Literatur zur Kenntnis zu nehmen -, sofern man mal ein 14-jähriger Junge gewesen ist.) "ich weiss beim besten Willen nicht wie die Worte von Herrn Hau diesen Menschen in irgendeinerweise Trost spenden sollen" Gar nicht, Herr Finkelsteen. Sie haben den Schuss immernoch nicht gehört; schalten Sie doch mal Ihre Hysterielaterne aus. Es gibt oft genug überhaupt keinen Grund für das Spenden von Trost, weil die vom Umfeld herbeiphantasierte seelische Verletzung schlicht nicht stattgefunden hat oder so geringfügig ist, dass sie vor dem Hintergrund eines einigermaßen intakten Familien- und Freundeskreises, die situativ richtig reagieren, in kürzester Zeit vergessen ist. Es ist zwar nichts Neues, dass gerade und ausgerechnet Menschen, die sich der Opfer von sexuellen Übergriffen annehmen, durch ihr Fehlverhalten für psychische Langzeitschäden sorgen; aber es ist doch immer wieder erstaunlich, mit welcher penetranten Uneinsichtigkeit sie das auch noch verteidigen. Tagtäglich finden in deutschen Haushalten psychische und physische Misshandlungen und Vernachlässigungen von Kindern statt, die wesentlich dramatischere Langzeitfolgen haben als die Betatschung eines pubertierenden Jungen durch einen Priester mit Kontrollverlust. Und ich rede nicht von medial bekannten Einzelfällen, sondern vom Alltag in deutschen Wohnstuben. Lieber Herr Hau,
jetzt mal langsam Herr Hau. Ich habe nie eine Hysterielaterne angehabt, Sie müssen ja gewaltig eine an der Waffel haben, dass Sie denken es gibt Hysterielaternen. Ich verstehe Sie vollauf auch habe ich den Oberförsterschuss gehört. Alles ist gut Herr Hau tief durchatmen, aber das mit dem Weihwasser finde ich reichlich daneben und spielen Sie sich bitte hier nicht als Sexulwissenschaftler auf, das sind Sie schlicht und einfach nicht. Sie sind ein kleiner Rabauke mit Entertainmentcharakter das mag ich an Ihnen, wenn man aber für einen Satz den Sie schreiben Seiten von Anmerkungen, Erläuterungen und Richtigstellungen und Rechtfertigungen braucht, sollte man sich überlegen was man eigentlich sagen wollte. Jetzt wo Sie Ihre Hysterielaterne ( ich galube ich habe auch eine an der Waffel)etwas runtergedreht haben, kommen Sie auch schon viel verständlicher rüber, doch Herr Hau warum regen Sie sich eigentlich so auf und schreiben so einen Mist? Ich bin froh, dass es heutzutage eine Opferhilfe für Sexuellen Missbrauch gibt. Sie wünschen sich glaube ich das Mittelalter wieder her ohne Opferhilfe, mit Hinrichtungen und dem Türmer der mit der Laterne durch die Strassen geht und die Stunden ausruft. Sie sind echt originell. Wären Sie bereit ein Exklusivinterview für die Uribistan Daily zu machen? Ich stelle Ihnen zehn Fragen und Sie beantworten Sie ehrlich und redlich? Deal gemacht? Herzlichst Herrmann Finkelsteen "wenn man aber für einen Satz den Sie schreiben Seiten von Anmerkungen, Erläuterungen und Richtigstellungen und Rechtfertigungen braucht, sollte man sich überlegen was man eigentlich sagen wollte. "
Dem ist aber nicht so, Herr Finkelsteen. Falls Sie's noch nicht bemerkt haben: Ich sage immerzu ganz genau das gleiche - nur inzwischen wesentlich kürzer (aufgrund der offenbar nicht sonderlich ausgeprägten Aufnahmefähigkeit des Publikums) als im Ursprungstext. Lieber Herr Grauer,
den Sumpf von Esowatch werden Sie mit dieser Rethorik von Herrn Hau nicht trocken legen. Besinnen sich auf das Wesentliche!!!! Aus Uribi Highlands Viele Grüsse Herrmann Finkelsteen Lieber Herr Finkelsteen,
Sie polemisieren unnötig: Herr Haus Worte richteten sich primär an Herrn Eggert, der kein Sexualopfer ist, sondern beruflich mit Sexualopfern zu tun hat. Trost zu spenden war in dieser Situation weder die Absicht noch die Aufgabe von Herrn Hau. Und er hat auch nicht Sexualopfer, sondern die öffentliche Diskussion als hysterisch bezeichnet. Polemik ist das grundlegende Problem in der gesamten Diskussion um, über und mit Felix Hau.
Leider bleibt man nach Lektüre des Protokolls immer wieder bei den Aussage Haus kleben, die provozieren. Dies deckt einen Großteil der anderen Argumente und Betrachtungen im Verlauf dieses (informellen) Gesprächs zu. Was verwundert ist, dass ein Redakteur einer Zeitschrift und Verantwortlicher für deren medialen Auftritt im Netz, sich in öffentlichen und halb-öffentlichen Räumen, wie es Mailinglisten sind, oder auch Blogs, sich von der Lust zur Provokation derart mitreißen lassen kann, dass er offensichtlich übersieht, wie verletzend diese Äußerungen auf (z.B) potenzielle Opfer unter den Lesern seiner Kommentare wirken muss. In diesem Fall bestätigt und belegt Hau selbst, den von ihm (im Protokoll) geäußerten Eindruck, "dass es weniger um die Zukunft des Individuums geht, das Opfers eines Übergriffes geworden ist, als um die Artikulation einer allgemeinen Empörung." Er bedient sich einer distanzlosen Sprache, die den Boden der Sachlichkeit verlässt, um im nächsten Zug jenen, die ihn auf das Unsägliche seiner Sprache hinweisen der Reflexhaftigkeit zu enttarnen und zu belehren. Meist fordert er dann - nach der Provokation - wieder Sachlichkeit, Umsicht und Differenzierung ein. Ein rhetorischer Taschenspielertrick, den Hau allerdings bestens beherrscht. Verwerflich und irritierend an seiner Provokation in dem (informellen) Gesprächsverlauf ist, wie ich finde der Gebrauch eine pädophilen "Jargons". Wenn man die Aussage als singuläre Aussage betrachtet, dann könnte man wegen Luftmangels vermuten es handelte sich hier um eine bekennenden Pädophilen. Dennoch denke ich, der Anlass des Gesprächs, sowie sein Verlauf macht deutlich, dass der Vorwurf gegenüber Hau bezüglich der Relativierung von Missbrauch, Täterschaft und Verantwortlichkeit für die Tat letztlich nicht haltbar ist. Der weitergehende (informelle) Vorwurf hingegen, Felix Hau sei ein Pädophiler und mit ihm eine handvoll Anthroposophen, ist eine jener Provokationen, die ähnlich wie jene von Herrn Hau, die Inhalte einer berechtigten Kritik sowohl an den zitierten Aussagen Haus, als auch an der Anthroposophie zudecken. So schwer es fällt, ich stelle es an meinen eigenen Befindlichkeiten fest, lohnt es sich erst einmal tief Luft zu holen und mit etwas Distanz auf die Zusammenhänge zu blicken. Herr Hau erntet die Früchte seiner Rhetorik und bedient natürlich durch die Fortsetzung der Provokation die eigene Demontage. Deswegen fällt es schwer hier auch nur im Ansatz differenziert drauf zu schauen. Herr Finkelsteens Frage nach den Adressaten ist insofern relevant, als der Raum in dem Hau sich geäußert hat nicht abgeschlossen war (obwohl er natürlich auch den Charakter des Informellen hat). Jeder der sich in Foren aufhält muss sich dessen klar sein. Er trägt im höchsten Maße Verantwortung darüber wie er zu verstehen ist. Das ist im Moment aktuell geworden. Was die recht aufgeregten und gerechten Esowatcher angeht bekümmert mich das weniger -ihre Aufregung folgt ihrer Agenda- wenn ich aber an jene Schweigenden denke, die nur bis zu Haus Polemik lesen konnten, weil sie sich dann angewidert abwenden mussten, weil sie sich an die Argumente ihrer Peiniger erinnert sahen, naja... Lieber Herr Grauer,
ich polemisiere wie ich das für richtig halte, aber danke für Ihre Erläuterungen und Anmerkungen zu dieser Debatte. Ein schöne Woche noch Herzlichst Herrmann Finkelsteen zum besseren verständnis:
ist das hier eine methodendebatte? geht es darum wie jemand etwas wie sagt? ginge es um esowatch so kann ich im nachgang sagen, lohnt sich eine weitere beachtung des blogs nicht weiter. ihre mission ist die aufklärung und als solche missonare sollten sie sich am besten mit sich selbst beschäftigen. geht es um das thema welches nach drei jahren erst wieder interessant geworden ist, so kann man den gesamten verlauf der damaligen diskussion ja nachlesen. da muss ich sagen, lässt felix provozierende formulierungen vom stapel die einen sachlichen diskurs nur schwer zulassen. im gegenteil: in seiner lust an der provokation überfährt er alle inhalte seiner kritik. ich habe mir nach der lektüre des protokolls die mühe gemacht teile seiner thesen zu überprüfen, so weit es mir möglich war. mit thesen meine ich jene vom müll der polemik befreiten aussagen die erläutern, welchen gedanken er verfolgte. leider ist im ergebnis heute nur noch die polemik wahrnehmbar. das kann man bedauern, ist aber eine realität dieses mediums hier und der kommunikationsstrategien von felix. hysterie mit hysterie zu bekämpfen halte ich grundsätzlich für kontraproduktiv. darüber hinaus, finde ich, dass felix diesen rhetorischen taschenspielertrick zu häufig anwendet, sein gegenüber zunächst zu provozieren, um ihm dann unsachlichkeit vorzuwerfen, wenn dieser sich zu recht provoziert fühlt. felix muss gerade auf das "schmerzlichste" erleben, wie so eine lawine ins rollen kommt. esowatch agiert mit der selben methode. der unterschied ist vielleicht, dass esowatch auf personen zielt, während felix irgendwie die sache meint. (der unterschied ist zudem, dass esowarch sich daran delektiert alle wie auch immer gearteten wortmeldungen zu dem thema in die eigne weltanschauung hinein zu biegen.) in dieser grauzone, im "irgendwie" verfangen sich nun die leser durch unterschiedliche betroffenheit, durch vermeintliche unsachlichkeit oder schier durch menschlichkeit. für dieses "irgendwie" ist felix verantwortlich. natürlich war es nicht die aufgabe von felix trost zu spenden. wahrscheinlich hat er auch nicht bedacht, dass seine äusserungen jenseits der mailingliste wahrnehmbar ist. wahrscheinlich hat er auch nicht daran gedacht, dass menschen mit einem trauma mitlesen könnten, was er schreibt. wahrscheinlich hat er einfach vergessen, wie das internet funktioniert. aber wer mit pandoras büchse hantiert muss damit rechnen, dass sie sich öffnet. in diesem falle wendet sich die aufmerksamkeit - kampagne hin, kampagne her - gegen ihn. shit happens. deswegen gebe ich finkelsteen in seiner kritik recht. und mit polemik kennen wir uns alle ja ein wenig aus. wird zeit die sachlichen argumente dahinter anzunehmen! Ach mensch, Marco!
Ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll ... Erstens: Nein - nicht Polemik ist das Problem, sondern Hysterie. Letztere sorgt bereits dafür, dass man in diesem Fall völlig harmlose Polemik als der Sache total unangemessene, provozierende Entgleisung wertet, obwohl sie der Sache vollkommen angemessen ist. Zweitens: Mir geht's wunderbar. Ich erfahre überhaupt nichts "schmerzlich", sondern bin ausgesprochen belustigt über die um sich greifende Idiotie. Drittens: Wer Polemik nicht mag, mag sie halt nicht; das ist wirklich nicht mein Problem. Ich muss außerdem nicht von "männlichen Geschlechtsteilen", "episkopaler Fellatio" und nicht vorhandenen "schizoiden Persönlichkeitsstörungen" sprechen, um sachlich zu sein. Sachlichkeit ist keine Frage der Form, sondern des Inhaltes. Ich werde mich gegen die weit verbreitete anderes behauptende Dumpfbackigkeit zeit meines Lebens zur Wehr setzen; dieser Schwachsinn ist nicht zum Aushalten. Viertens: Selbstverständlich rechne ich damit, dass Äußerungen, die in der RSL getätigt werden, publik werden; ich plädiere seit Jahren immer wieder dafür, dass das RSL-Archiv ein durchaus öffentliches ist und bleibt. Fünftens: Ich benutze keinen "Pädophilen-Jargon", sondern - wenn überhaupt irgendetwas Bemerkenswertes - einen Schwulen-Jargon und zwar nicht privokationshalber, sondern weil ich nunmal so rede und weil das innerhalb jedweder einigermaßen enthemmter Zusammenhänge im Jahr 2008 gang und gäbe ist. Sechstens: Ich weigere mich nachhaltig mich der allgemeinen Dusseligkeit auf der einen und der themenspezifischen Hysterie auf der anderen Seite anzuverwandeln. Ich tu's einfach nicht; und wenn ihr euch auf den Kopf stellt. Siebtens: Es gibt männliche Opfer sexuellen Missbrauches, die - und zwar unabhängig vom tatsächlichen Gewicht des Vorfalls - schwersttraumatisiert sind. Ich werde mich jederzeit gerne mit ihnen auseinandersetzen, auch, wie schon mehrfach getan, face-to-face. Was ich nicht tun werde - und zwar auch hier unabhängig vom tatsächlichen Gewicht des Vorfalls: Ich werde ihr Leiden nicht unterstützen und ich werde ihnen keinesfalls Recht in ihrer auf welchem Weg auch immer gewonnen Haltung geben, dass ein sexueller Übergriff ihr Leben versaut hat. Und wer es tut, ist in meinen Augen ein unreflektiertes, egozentrisches Schwein ("Helfersyndrom" reicht da zur Charakterisierung nicht mehr). Achtens: Herzliche Grüße! erstens: gruß zurück!
wie gesagt: geht es um Methoden? Wenn es darum geht sollte man auch die Rezeption der eigenen Rede bewerten. Man schafft, ob man will oder nicht, mit den eigenen Aussagen Wirklichkeiten. Dein Gegenüber mag sich irren, wenn er deine Aussagen interpretiert, aber dieser Irrsinn reflektiert letztlich deine Unmöglichkeit sich ihm mitzuteilen. Demnach ist deine Methode falsch, oder schlecht oder anders. Erhellend für mich war die Darlegung des Jargons - da hab ich nun wirklich etwas gelernt. Allein - es hilft nicht viel. Das du das Geschrummel um deine Person mit intellektueller Distanz beobachtet wirkt etwas schief, wenn man deine Gegenrede auf deinem Blog aber auch sonst im Netz liest. Wie gesagt, dass Bild das sich da fügt erschient mir wenig sachlich, eher das was du so sehr brandmarkst, sobald man gegen das spricht, was nicht These ist, gegen alles also, was du als Rauschen deinen Argumenten beifügst. Ich biete dir hier eine Lesart dessen an, was man sich aus den Schnipseln im Netz zusammenfügen kann. Was ich letztlich an der Debatte der Esowatchisten auch so banal finde, ist, dass sie Inhalte einer längst in sich abgeschlossenen Debatte benutzen um was zu sagen? Nichts jedenfalls was mit ihrem eigentlichen Thema zu tun hat, also der generellen Anklage aller Bewegung jenseits ihrer Ideologie und der damit verbundenen Aufkündigung der Toleranz. Das sie letztlich nur mit sich selbst zu tun haben und fern von Bedeutung und Nachhaltigkeit ist, eben weil sie sich mit Personen beschäftigen und nicht mit Inhalten. Dabei ordnen sie wahllos ihre Feindbilder Personen zu und reichern sie mit NoGo's an um es schön gruselig zu machen. Sie werden persönlich, weil ihnen die Mittel zur Abstraktion wohl abhanden gekommen ist. Das deckt sich aber auch mit dem was in ich deiner provokanten Attitude entdecke. Und das schwächt zumindest bei mir alles was du Inhaltlich zum Thema anbietest. Aber egal. Spannend, wenn wir über Methoden reden, ist wie du aus deiner klaren Haltung die Unverrückbarkeit deines Standpunktes formulierst, die dich von allen vermeintlich hysterisierenden Kritikern distanziert. Hier wiedrum lese ich nichts anderes als bei den Missionaren von Esowatch, welche klar stellen: Anthros sind so und nicht anders. Sie lehnen ja grundsätzlich eine Auseinandersetzung mit Andersdenkenden ab, die berühmten Pappenheimer, wie sie sie gerne nennen. Man möchte meinen, man hätte es mit Katholiken von vor hundert Jahren zu tun. Setz dich weiter gegen Dumpfbackigkeit zur Wehr, Felix. Sachlichkeit ist aber dennoch auch eine Frage der Form. Genau darin liegt ja mein Vorwurf gegenüber den Esowatchern und letztlich auch dein eigener Argumentationsstrang findet diesen Tenor. Demnach wirfst du jenen ihre Form vor, nimmst dir aber für dich selbst in Anspruch die Freiheit von der Form heraus wegen der Sachlichkeit des Inhalts. Wie kann das sein? Den einen kann man einen BILD-Stil (du hast faschistische methoden ausgemacht, meine ich mich zu erinnern) vorwerfen, eine Frage der Form, eine Methode, sich selbst aber gesteht man jegliche Formlosigkeit zu? Weil man meint sachlich zu sein? Weil man vermeintlich wie ist?: Objetkiv? Oder so? Finde ich persönlich schwierig. Am Ende aber ziehe ich meinen Hut vor jenen im Netz die erkannbar sind, wer sie sind. Und da kann man bei Felix im Protokoll auch nachlesen. Wesentlich leiser als die Polemik, so dass man es fast überlesen könnte, macht Felix im Verlauf des Gesprächs zweifelsfrei deutlich, wie er grundsätzlich zu dem Thema steht, welches hier diskutiert wird: "Ich teile die inzwischen etablierte Ansicht, dass ein "Einvernehmen" bei sexuellen Handlungen zwischen Kindern und Erwachsenen NICHT verantwortungsentlastend für den Erwachsenen ist." [Auf Grund dieses strukturellen Machtgefälles ist jeder sexuelle Kontakt zwischen einem Kind und einem Erwachsenen sexueller Missbrauch (Bange & Deegener 1996, S. 96f.). Diese Position wird von Befürwortern der Pädosexualität bestritten, jedoch ist pädosexuell immer nur der Erwachsene und es kann dem Kind kaum eine sexuell eingefärbte Adultophilie (Liebe zu Erwachsenen) unterstellt wrden (Dannecker 2002, S. 392). - aus: Dr. Werner Prangl - Arbeitsblätter] Zu einer Auseinandersetzung mit deinen "Methoden" hätte ich von Aufklärern zumindest einen Nebensatz erwartet, der belegt, dass sie den gesamten Text kennen. Sie hätten immer noch genug Stoff finden können sich an dir zu abzuarbeiten. Na ja, Esowatch ist nicht wirklich wichtig... Kommentar schreiben
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Fr, 19.12.2008 12:07
Aber ist nicht die Kausalität
apriori gegeben?
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usgesagt, dass wir uns eine We
lt ohne Kausalität gar n [...]
Di, 16.12.2008 22:33
Falls damit Uri Geller gemeint
ist, er tut das Beste, was au
f seinem derzeitigen Entwicklu
ngsstand möglich ist. Ma [...]
Di, 16.12.2008 03:13
Lieber Robert!
"Und Felix m
it seinem Schritt ins Nichts.
Wozu denn diese Umwege?"
Di
rekter geht es nicht!
Mo, 15.12.2008 22:39
@Robert: ja, Teleportation+Kau
salität wäre Dir schon recht (
das wird's wahrscheinlich auch
irgendwann mal geben). [...]
Mo, 15.12.2008 21:12
@ Robert
> Wozu denn diese
Umwege?
Menschen, die damit
aufgehört haben, an einen "ex
ternen Gott" zu glauben, [...]
Mo, 15.12.2008 20:41
aha die eine graue eminenz ist
entlarvt,-))
Mo, 15.12.2008 15:50
"Du willst gar nicht, dass das
geht. Du lebst lieber in eine
r Welt, in der ich ein Spinner
bin, als in einer, in d [...]
Mo, 15.12.2008 02:33
Lieber Christian,
das Aller
schönste an deinem Buch (und a
n seiner Rezeption bzw. Rezens
ion durch entsprechend b [...]
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