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Esowatch - für Herrn Gerlach persönlich

Schachtelhalm

Donnerstag, 4. September 2008

Esowatch - für Herrn Gerlach persönlich

Geschrieben von Christian Grauer in Anthroposophie
Kommentare (88) | Trackbacks (0)
Da der Esowatch-Blog meine Kommentare nur teilweise zulässt, mich ansonsten auf einer "Blacklist" führt (was Esowatch absurderweise abstreitet und als eine erfundene "Ausrede" meinerseits bezeichnet), veröffentliche ich den Rest meines etwas längeren Kommentars in Antwort auf Herrn Gerlach einfach hier. Er wird sich schon hier her verirren und vielleicht schaffe ich ja noch, den 4. und letzten Teil auch bei Esowatch zu posten. Die ersten 3 durfte ich immerhin schon.



Lieber Herr Gerlach,

Sie wollen es vorgekaut und ausführlich, weil sie zu faul sind, selbst zu lesen? Bitte, können Sie haben. Ich komme allerdings nicht umhin, etwas ausführlicher zu werden, weil die Wahrheit nunmal kein Multiple-Choice-Test ist, wie Sie sich das gerne vorstellen. Im Grunde ist es albern, aber ich will versuchen, Ihnen zu antworten und zu erläutern, warum ich zu dem in meinem Artikel gefällten Urteil über Esowatch und eine Reihe anderer Anthroposophie-Kritiker komme.

Ich habe bereits betont, dass sich meine Kritik nicht ausschließlich und auch keineswegs vorwiegend an Esowatch richtet. Ich darf Ihnen sogar sagen, dass ich grundsätzlich gegen das Anliegen, das Esowatch ausgibt, überhaupt nichts einzuwenden habe. Es gibt tatsächlich sehr viel Unsinn, Scharlatanerie und teilweise auch wirkliche Gefahren in dem nahezu endlosen Spektrum esoterischer, spiritistischer, religiöser und parapsychologischer Bewegungen. Und selbstverständlich gibt es da auch Skandale und Fehlverhalten. Ich nehme da weder die Kirchen noch die Anthroposophie aus. Und es ist legitim und zu begrüßen, wenn jemand darüber sachlich informiert. D.h. es WÄRE zu begrüßen, denn Esowatch informiert zwar, aber leider nicht sachlich. Und genau das ist das Problem.

Mein Artikel richtet sich also nicht primär gegen die Kritik, die vorgebracht wird, sondern gegen die Art und Weise, wie sie vorgebracht wird und mit welcher Absicht sie vorgebracht wird. Insbesondere habe ich keine Probleme damit, wenn Misstände an Schulen, rassistische Äußerungen bei Steiner oder seinen Anhängern, mögliche Kindesmisshandlungen und dergleichen angeprangert werden. Was ich kritisiere ist einmal die Pauschalisierung, mit der Anthroposophen unter Generalverdacht gestellt werden, wenn in irgend einer Institution etwas vorfällt. Und noch mehr die Instrumentalisierung dieser Vorfälle zur Diffamierung der Anthroposophie als solcher und einer ganzen Gruppen von Menschen, die mit dem Vorfall nichts zu tun haben, außer dass sie die selben Bücher lesen. Den Nachweis über einen systematischen Zusammenhang bleibt Esowatch aber schuldig. Es behauptet ihn einfach, bringt aber weder Beweise noch Begründungen. Es wird einfach konstatiert: „Gewalt ist dem anthroposophischen 'Denken' immanent.“ („rincewind“ http://blog.esowatch.com/index.php?itemid=78&catid=4 ) Begründung? Fehlanzeige. Der Einzelfall wird einfach zum Normalfall erklärt, ohne sich an der Tatsache zu stören, dass er dann eigentlich in allen, immerhin in den meisten Waldorfschulen vorkommen müsste und nur in diesen. Das tut er aber nachweislich nicht. Solche Fälle sind in Waldorfschulen ebenso die Ausnahme wie in anderen Schulen. Warum berichtet Esowatch nicht über Missbrauch an staatlichen Schulen? Und warum erklärt es Gewalt nicht auch dem Denken der Bundesrepublik Deutschland, dem Grundgesetz oder der konventionellen Pädagogik als immanent? Ich hatte in einer staatlichen Schule einen Lehrer, der geprügelt hat. Ich wäre bislang nie auf die Idee gekommen, Alexander v. Humboldt dafür verantwortlich zu machen...

Wenn also Esowatch schreibt „Von einem 'ultimativen Sündenpfuhl' spricht nur er selbst. Wenigstens Esowatch bezieht sich auf konkrete Fälle,“ dann ist das schlicht eine Illusion: Esowatch bezieht sich nicht nur auf konkrete Fälle, sondern pauschalisiert, sonst würde es nicht wenige Zeilen später erklären: „Its a feature, not a bug“. Wollen Sie bestreiten, dass eine Bewegung, die gezielt und systematisch Institutionen zum Zwecke der Misshandlung von Kindern („feature“) ein ultimativer Sündenpfuhl wäre? Mein Vorwurf, die Esobasher hielten die Anthroposophie für einen ultimativen Sündenpfuhl ist also durchaus zutreffend. Um diese von Esowatch vertretene Ansicht zu erkennen, genügt es eben nicht, wie Sie es hier immer mit dem unschuldigen Staunen eines Waldorfschülers im Gesicht fordern, irgend einen Satz zu zitieren. Das scheint hier ja auch die einzige bekannte hermeneutische Methode zu sein; die Wissenschaft und Literatur hat seit der Steinzeit allerdings auch noch um einiges raffiniertere Methoden entwickelt, mit denen Sie sich dringend beschäftigen sollten!

Auch mein Vorwurf, die Esobasher sähen hinter der Anthroposophie eine straff organisierte Lobby mit einer professionellen Öffentlichkeitsarbeit, wird von Esowatch immer wieder bestätigt. So schreibt „thomas“, nach allem was ich schließen muss einer der Autoren von Esowatch (man korrigiere mich bitte): „Ein Irrsinn, der mM nach vor dem Hintergrund der gut funktionierenden Anthroposophen-Lobby gesehen werden muss.“
http://blog.esowatch.com/index.php?itemid=83&catid=4
oder „cohen“, ebenfalls Autor: „Eins ist klar, die Anthros spielen auf der Klaviatur der Öffentlichkeitsarbeit sehr geschickt.“
http://blog.esowatch.com/index.php?itemid=78&catid=4

Das ist aber für jeden, der die Anthroposophische Öffentlichkeitsarbeit kennt, einfach nur ein Brüller. Sonst nichts. Offenabar kennt aber Esowatch die Öffentlichkeitsarbeit nicht so gut. Wie es überhaupt nicht immer sonderlich informiert wirkt – ein weiterer Vorwurf von mir! Aber wie auch, schließlich kommt Esowatch nach eigenem Bekunden (s.o.) ohne fremde Geldmittel aus. Da kann man natürlich nur spärlich recherchieren, denn fundierte Recherche ist aufwändig! Da reicht ein bisschen Googlen nicht aus. So finden sich in dem Wikipedia-Klon, der natürlich aus ganz zufälligen Gründen identisch aussieht (eine Farbangabe im CSS zu ändern, ein Hintergrundbild zu ändern ist natürlich soooo viel Arbeit. Und Esowatch hat ja kein Geld. Das können nur andere wie Anthrowiki sich leisten, die haben ja eine Lobby im Hintergrund... Nie und nimmer versucht Esowatch damit, eine Ähnlichkeit mit Wikipedia vorzutäuschen und damit auf das Image der OpenSource-Enzyklopäde zu spekulieren. Nein nein...), Informationen, die so lächerlich falsch sind, dass es schmerzt. Über Rudolf Steiner steht zu lesen, er habe sich für die Widergeburt Jesu Christi gehalten. (http://www.esowatch.com/index.php?title=Rudolf_Steiner) Fein! Wer nur ein Mindestmaß an Sachkenntnis hat, weiß, dass sich eine solche Ansicht in Steiners Werk nicht findet – folgerichtig bleibt Esowatch natürlich auch einen Beleg schuldig, was hier übrigens auch ein „feature“ ist... - sondern sich mit seinen vielen Darstellung über Christus in jeder Hinsicht widerspricht. Nicht zuletzt wurde er aus der Theosophischen Gesellschaft ausgeschlossen, weil er die These vertrat, dass sich Christus überhaupt nicht, in keinem Menschen je wiederverkörpern würde.

Das ist ein Beispiel für meinen Vorwurf der Uninformiertheit. Auch er ist also zutreffend und ich konnte ihn sogar mit einem Beispiel belegen, das ganz nach Ihrem Gusto linear zitierbar ist! Wenn man den Artikel im Wiki über „Waldorf Pädagogik“ liest, dann wird es vollkommen haarsträubend. Da ist nicht nur über weite Strecken das Thema verfehlt (der Autor schreibt über Märchen statt über Pädagogik) sondern die Darstellung ist so unsachlich und polemisch auf die billigsten Stereotypen über Waldorfpädagogik ausgerichtet, dass ein Stammtischwitz dagegen Nobelpreisverdächtig wirkt. Der Autor ignoriert nicht nur die mittlerweile umfangreiche (nicht-anthroposophische) wissenschaftliche Literatur zur Waldorfpädagogik sondern hat offenbar nicht auch nur den Hauch einer persönlichen Erfahrung. Klar, wieder fehlt das Geld zum recherchieren... Da liest man dann z.B.: „Die folgenden sieben Jahre [7. bis 14. Lebensjahr, cg] stehen unter dem Motto ´Die Welt ist schön´. Der Unterricht ist ausgefüllt mit Geschichten, Fabeln, Legenden und Bildern. Wie ein roter Faden durchziehen die Märchen von Hänsel und Gretel, von Dornröschen und Aschenputtel den Unterrricht.“ (http://www.esowatch.com/index.php?title=Waldorf_P
C3
A4dagogik
) Es folgt die Nacherzählung eines Märchens (Gänsemagd) und eine ausführliche Kritik an diesem Märchen als Kinderliteratur. Das wars. Damit ist der Lehrplan der Klassen 1 bis 8 dargestellt. Das versteht Esowatch unter sachlicher Information.

Bei aller Liebe und Verständnis für Kritik, bitte gestehen Sie mir zu, dass ich mich die nächste halbe Stunde einem Lachkrampf widme. Sie verlangen hoffentlich nicht von mir eine Gegendarstellung. Abgesehen nämlich davon, dass diese Darstellung ganz offensichtlich an Blödheit nicht zu überbieten ist, frage ich mich wirklich ernsthaft, was für ein Bild der Welt ein Autor hat, der tatsächlich davon ausgeht, dass in Deutschland und weltweit seit ca. 90 Jahren öffentliche Schulen existieren, in deren 1. bis 8. Klasse ausschließlich Märchen, Fabeln und Legenden erzählt werden. Sonst nichts. Kein Matheunterricht, kein Lesen, kein Deutsch, keine Sprachen, keine Geographie etc... Hätte ich diesen Wikieintrag schon gekannt, als ich meinen Artikel geschrieben habe, wäre der in Bezug auf Esowatch noch um einiges belustigender ausgefallen, das kann ich Ihnen versichern!

Noch einen gefällig? Im Wikieintrag über Anthroposophie lese ich, „Sie [die Anthroposophisce Gesellschaft] verfügt über weitverzweigte Wirtschaftsbetriebe (Wala, Weleda, Demeter), über eigene Banken, Finanzgesellschaften, Film- und Fernsehproduktionsstätten, Krankenhäuser, Studienzentren und private Hochschulen“ (http://www.esowatch.com/index.php?title=Anthroposophie) Noch so ein Brüller. Weleda wurde von Steiner gegründet und ist mit der AAG verknüpft. In der Tat. Ein Studienzentrum und eine Hochschule ist das Goetheanum auch gerne. Ansonsten, insbesondere bei den „weitverzweigten Wirtschaftsbetrieben“: Fehlalarm. Die AAG verfügt da über gar nichts. Aber diese leere Behauptung wirkt natürlich enorm diffamierend. Sektenmafia mit Schwarzgeldern aus der Wirtschaft und so. Da kann man schon mal ein bisschen Flunkern um Wirkung zu erzielen. Und die Vokabel „verfügt“ scheint wohl gerade so vage, dass man sich nicht komplett angreifbar macht. Aber Verfügen hat durchaus eine klare juristische Bedeutung, die hier schlicht zu einer falschen Darstellung führt. Demeter ist schon mal kein Wirtschaftsbetrieb, sondern ein Verband (Recherche kostet...), Wala ist ein unabhängiges Privatunternehmen. Dann wird’s leider unkonkret „Banken, Finanzgesellschaften etc.“. Nein, die AAG betreibt weder Banken noch Finanzgesellschaften oder dergleichen. So richtig lustig ist aber die Vorstellung, die AAG betriebe Fernsehproduktionsstätten. Und gleich mehrere!!! Klar, Ahriman7 und 3Glied! Mit Bodo von Plato als Nachrichtensprecher und Michaela Glöckler als Moderatorin von „Gesundheit heute“. Sebastian Gronbach kommentiert „Anthro Alaaf“ und Sergej Prokofieff die Reality-Soap „Wir fanden einen Pfad“! Der nächste Lachkrampf wartet schon.

Nun kommen wir zum Vorwurf des Faschismus und der – wie Felix es sehr treffend nannte – Blockwartsmentalität. Auch da dürfen Sie wieder keine simplen „Zitate“ von mir erwarten, sondern müssen sich schon bemühen, Kontext und Zusammenhänge zu erkennen. Der Blick wird wieder auf das Wiki gelenkt. Dort finden sich einschlägige Dossiers über unliebsame Protagonisten der Esoszene, in denen wie beim Beispiel Detlef Hardorp listenförmig dessen „Skandale“ aufgeführt sind. Inhaltlich etwas aufgepumpt, weil sich sachlich nicht wirklich viel findet, aber in schönster Stasi-Manier: „Hardorp fällt auch durch seine unkritische Steinerbewunderung auf.“, „Herr Hardorp kommt aus einer anthroposophisch orientierten Familie, sein Onkel Benedictus Hardorp ist Altpräsident von Weleda.“, „Die Diskussion um den Rassismus in Steiners Werk hofft Hardorp zu entschärfen, indem er ihn durch ein moderneres Vokabular kaschiert“. Also Hardorp ist Subversiv (er „kaschiert“ den Rassismus), er ist „auffällig“ und er pflegt imperialistische – äh verzeihung anthroposophische Kontakte zu einem einschlägig bekannten Onkel... Dass das nicht nur zufällige Lapsus sind wird deutlich, wenn man den folgenden Kommentar von „thomas“ liest: „Was Dr. Hardorp betrifft: Der ist jetzt weit oben auf meiner Liste, danke für die vielen Hinweise. Ein Bild von ihm hab ich auch schon aus dem Netz. Das wird ein FEST :-)“ http://blog.esowatch.com/index.php?itemid=78&catid=4
(Wenig später erscheint das Dossier über Hardorp auf dem Esowatch-Wiki) Wir führen also eine „Liste“ und feiern es als „Fest“, wenn man wieder jemanden Denunzieren kann. Aha.

Weiter geht es mit meinem Vorwurf, Anthroposophen würden pauschal als Idioten bezeichnet. Und wir reden hier nicht von Polemik oder einem etwas zu scharf geratenen Schimpfwort. Danach würde kein Hahn krähen. Nein, es geht um eine handfeste Pathologisierung, die gleich mehrfach zitierbar ist (haben Sie eigentlich diese Seiten hier gar nicht gelesen???): „Sowas mögen Anthroposophen gar nicht, wenn etwas an die Öffentlichkeit gelangt, was den Irrwitz dieses idiotischen Glaubenssystems in seiner echten Ausprägung zeigt. Sie möchten halt gern verrückt und normal zugleich sein. Leider ist das eine Konstellation, die häufig zu einer echten psychischen Erkrankung führt, oder von psychisch Erkrankten dankbar angenommen wird.“ (http://blog.esowatch.com/index.php?catid=4&blogid=1), „Steiner hatte Scheiße im Schädel“ (http://blog.esowatch.com/index.php?itemid=90&catid=4), „Ein irrwitziger Verein huldigt dem Wahnsinn. Es wäre schön, wenn sich hier mal ein echter Profi in Sachen Psychiatrie melden würde.“ („rincewind“ auf http://blog.esowatch.com/index.php?itemid=99&catid=4)

Und damit kommen wir zum dunkelsten Kapitel des kurzen Lebens von Esowatch, der Physiognomik. Was auf Wikipedia – der echten! – folgendermaßen beurteilt wird: „In der Gegenwart ist die Physiognomik wegen ihres rassistischen Kontextes und ihrer Neigung zu unbeweisbaren Schlüssen als Wissenschaft völlig diskreditiert. Lediglich in Kreisen der Esoterik [sic!] zirkuliert sie teilweise weiterhin als 'Geheimwissen'.“, das wird nun ausgerechnet von Esowatch bemüht, um sich ein Urteil über die Protagonisten seiner Kritik zu bilden:
„Alleine aufgrund eines Bildes soll man ja kein Urteil fällen, wobei ich aber meine, dass ab bestimmten Punkten geistiger Erkrankungen durchaus wenigstens Tendenzen optisch manifest werden können.“ (http://blog.esowatch.com/index.php?catid=4&blogid=1) Und das stammt nicht etwa aus einem Kommentar in irgend einer emotional aufgeladenen Diskussion, sondern aus einem offiziellen Blogeintrag.

Das ist der Stil von Esowatch!

Ich hoffe, ich konnte Ihnen und vielleicht auch anderen damit weiter helfen und sie verstehen meinen Artikel nun etwas mehr.

PS was die Blacklist betrifft: dass mir von den Betreibern hier unterstellt wird, ich hätte das erfunden – aus welchen Gründen auch immer – ist reichlich billig. Entweder ihr habt jeden Funken Anstand verloren, oder Ihr solltet Euch etwas mehr mit Eurer Blogsoftware auseinandersetzen. Aber natürlich, Anthroposophen lügen ja immer. Das liegt in der Natur der anthroposophischen Rasse, nicht wahr, das sieht man ihnen ja schon am Gesicht an...
Ich habe also von verschiedenen IP-Adressen (212.60.148.3, 212.60.148.1 und einer Arcor Einwähladresse, die ich nicht mehr weiß) zu posten versucht, stets meinen Namen und meine E-Mail-Adresse angegeben und erhielt mindestens 20 Mal die Antwort, dass mein Post nicht möglich ist, weil meine IP-Adresse auf einer Blacklist steht. Die Meldung erschien im Layout von Esowatch, ist also nicht von irgend welchen Proxyservern generiert und hat auch nichts mit meinen Systemen zu tun. Das passierte so nach meinem ersten Posting gestern, dann konnte ich zwei weitere Postings machen und danach war wieder Schluss. Ob das jetzige durch geht, weiß ich jetzt, wo ich dies schreibe, natürlich auch noch nicht. [Nachtrag: es ging wie gesagt nur teilweise, s.o.] Außerdem wurde in einem meiner Posts die Wortfolge „Staatsanwaltschaft München“ durch Sterne ersetzt.

PPS: bevor Sie jetzt kommen und schreiben – Sie dürfen das später gerne machen - „Herr Grauer, Sie haben aber auch XYZ geschrieben und dafür noch keinen Beleg gebracht“ oder „Dieser und jener Beleg ist schwach“ oder dergleichen, bevor Sie vielleicht überhaupt etwas anderes schreiben, beantworten Sie doch bitte einmal eine einfache Frage von mir: finden Sie das, was ich hier aufgezeigt habe, ganz egal, ob es nun alle Thesen meines Artikels bestätigt oder nicht, finden Sie das in Ordnung? Stimmen Sie damit überein? Würden Sie auch unterstreichen, dass man aus den Gesichtszügen eines Menschen dessen psychische Verfassung ermitteln kann? Ich meine mich zu erinnern, dass Sie Waldorfschüler waren: finden Sie wirklich, dass das Wiki Ihre Schulzeit – bei aller Kritik, die Sie gerne daran üben dürfen - sachlich treffend und halbwegs umfassend dargestellt hat? Und falls ich mich mit Ihrer Waldorfschülerschaft irre: glauben Sie wirklich dass so der Alltag an Waldorfschulen aussieht? Auf eine Antwort Ihrerseits wäre ich jetzt sehr gespannt. Sie dürfen gerne so ausladend sein wie ich (auch das wurde mir ja schon als eine typisch anthropososophische und damit natürlich negative Eigenschaft bescheinigt – dabei dachte ich, Typologien gibt’s nur in der rassistischen Anthroposophie!), oder Sie antworten einfach mit Ja oder Nein. Über jedwede Art von Antwort würde ich mich sehr freuen!
 

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Kommentare
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Hallo Herr Grauer,

haben Sie endgültig den Blick für die Realität verloren?

Sie schreiben:

"... den Rest meines etwas längeren Kommentars..."

soll ich Ihnen mal hier "den Rest meines etwas längeren Kommentars" rein posten, damit Sie kapieren, WIE LANG dieser Quatsch schon wieder geworden ist?
#1 w.g. am 05.09.2008 15:47 (Antwort)
Was ist Ihr Problem? Sind sie mit der Lektüre eines Textes überfordert, wenn er länger ist als eine Mickey-Mouse-Sprechblase? Äußern Sie sich bitte zur Sache oder behalten Sie Ihre Ausdünstungen bei sich. Wir sind hier nicht im Baby-Planschbecken von Esowatch.
#1.1 Christian Grauer (Link) am 05.09.2008 16:36 (Antwort)
Hallo Herr Grauer,

so ein knapper Kommentar?

o.k., ist ja nur ne Standard-Beschimpfung, ausser der Wertung.

"Überfordert" fühle ich mich nicht ... aber ich lese nun mal lieber wirklich gut geschriebene Artikel, wie z.B. den hier:

"Sind Waldorfschulen ein Verstoß gegen das Grundgesetz?"

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/446083
#1.1.1 w.g. am 05.09.2008 19:41 (Antwort)
> "Überfordert" fühle ich mich nicht
> ... aber ich lese nun mal lieber
> wirklich gut geschriebene Artikel,

Und das ist bei Ihnen abhängig von der Länge? Interessant...

> wie z.B. den hier:
>
> "Sind Waldorfschulen ein Verstoß gegen
> das Grundgesetz?"

Kenne ich. Ziemlich peinlich für die SZ so eine unkritische Lektüre. Ich empfehle den hier:

http://www.info3.de/wordpressnews/?p=136
#1.1.1.1 Christian Grauer (Link) am 05.09.2008 19:52 (Antwort)
sorry, Herr Gundlach, über dem Artikel steht "Heisterkamp", das kann nur Schrott sein, dafür ist mir meine Zeit zu kostbar ... ja, genau, "Länge" ist ein entcheidendes Kritierum, wenn der Wahnsinn über 100 Seiten verteilt wird, wie bei Ihnen.
#1.1.1.1.1 w.g. am 05.09.2008 21:52 (Antwort)
Hallo Herr Grauer,

Sie fragen mich, ob ich ein ehemaliger Waldorfschüler bin und das, was Sie geschrieben haben, in Ordnung finde.

Beides muss ich klar verneinen.

Ihren Aufsatz „Esobashing…“ haben Sia am 24. Juli 2008 veröffentlicht.
http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/23-Esobashing-Aufklaerung-oder-Linksfaschismus.html#c2452

Sie bezichtigen darin namentlich zwei Webblogs des „Linksfaschismus“, nämlich:

http://blog.esowatch.com/

und

http://rudolf-steiner.blogspot.com/

Sie schreiben über diese Blogs, dass deren Autoren allein aufgrund ihrer Unwissenheit und einer extremen linksgerichteten politischen Gesinnung heraus die Anthroposophie kriti-sieren würden.

Aus einer e-mail in dem Kommentarteil zu Ihrem Artikel geht ferner hervor, dass Sie glauben, sozialistisches Denken sei „mittlerweile tatsächlich zur bürgerlichen Mitte ge-worden“.

Einen Monat später schrieben Sie dann in einer Mailingliste über den Journalisten Michael Grandt:

“Ungeziefer gedeiht da, wo man selbst nicht sauber macht!"

Nachdem Sie darauf aufmerksam gemacht wurden, dass es doch wohl nicht angemessen sei, von Menschen – nicht einmal von Anthroposophie-Kritikern – als Ungeziefer zu sprechen, haben Sie diesen Satz „zurückgenommen“ mit Hilfe eines sprachlichen Eiertanzes, wonach alles gar nicht so gemeint gewesen wäre wie Sie es geschrieben hatten.

Halten wir also fest: Sie beschimpfen die Autoren zweier Webblogs als „Linksfaschisten“, Sie sind davon Überzeugt, dass die „bürgerliche Mitte“ einer sozialistischen Ideologie frönt und im Eifer des Gefechts bezeichnen Sie einen Anthroposophie-Kritiker auch schon mal als „Ungeziefer“.

Mit Ihren neuerlichen Ausführungen möchten Sie nun einige Begründungen nachliefern, in der Hoffnung:

„ich konnte Ihnen und vielleicht auch anderen damit weiter helfen und sie verstehen mei-nen Artikel nun etwas mehr.“

Verstanden habe ich Sie auch vorher schon. Ihre Hasstiraden ließen ja keinen Zweifel an Ihrer Geisteshaltung aufkommen.

Jetzt bemühen Sie sich um etwas mehr Sachlichkeit (im Rahmen Ihrer Möglichkeiten) und liefern immerhin ein paar Beispiele dafür, was Ihnen an den Eso-Blog so sehr missfällt. Über das noch mehr gescholtene Rudolf-Steiner-Blogspot verlieren Sie nicht ein einziges Wort. Offenbar fällt Ihnen dazu nicht das Geringste ein. Das überrascht um so mehr als Sie doch von sich behaupten:

„Insbesondere habe ich keine Probleme damit, wenn Misstände an Schulen, rassistische Äußerungen bei Steiner oder seinen Anhängern, mögliche Kindesmisshandlungen und dergleichen angeprangert werden.“

Dem Eso-Blog werfen Sie sodann vor, dass ein Link zum Rudolf-Steiner-Blogspot, der genau diese Misstände offenlegt, mit dem Satz verknüpft wurde:

„Its a feature, not a bug, Herr Grauer“

http://rudolf-steiner.blogspot.com/2008/08/kindesmisshandlung-und-terror-pr.html


Darin wollen Sie ein Paradebeispiel dafür sehen, dass nicht Einzelfälle kritisiert würden, sondern unanständigerweise pauschalisiert würde.

Wenn Sie den verlinkten Text jedoch gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass die kritisierten Missstände eben keine Einzelfälle sind und dass sie auf die praktizierte Anthroposophie zurückzuführen sind.

Das betrifft übrigens auch den Umgang mit der Presseberichterstattung. Vor ein paar Jah-ren war nicht eine Waldorfschule in den Schlagzeilen, sondern eine öffentliche Einrichtung. Die Berliner Rütli-Schule kennt seither jeder, der eine Zeitung liest. Niemand ist jedoch auf die Idee gekommen, die Journalisten deswegen zu diffamieren und zu bedrohen.

Damit wären wir bei einem weiteren Punkt:

Derjenoge, der sich immer wieder besonders hervortut, wenn es darum geht, Missstände nicht anzuprangern, sondern zu vertuschen und dabei zu den gröbsten Mitteln greift, heißt Detlef Hardorp. Er erhielt deshalb einen Eso-Wiki-Eintrag, in dem auf einige seiner Aktivitäten hingewiesen wird. Und darin sehen Sie nun gemeinsam mit ihrem Freund Felix Hau eine „Blockwart-Mentalität“. Herr Hau hat ja auch gerade in einem anderen Forum noch einmal erklärt, dass er das Vorgehen von Herrn Hardorp im Falle des brandenburger Kinderheims sehr berechtigt findet. Er hält es also für angemessen, die Opfer (das darf hier mit Fug und Recht gesagt werden!) als „kriminelle Vereinigung“ zu beschimpfen und mit Gerichtsklagen zu bedrohen sowie mit handfesten Lügen gegen eine seriöse Journalistin vor-zugehen. Soviel also zum Thema „Blockwart“. Auch wenn ihnen die Informationen des Wiki-Eintrags über Herrn Hardorp nicht gefallen, sie sind traurig aber wahr. Das gilt auch für dessen Kaschierung des Rassismus mittels eines „zeitgemäßen Vokabulars“.

Ich will jetzt nicht auf alle Ihre „Argumente“ im Einzelnen eingehen. Wenn Sie z.B. We-leda, Demeter u.a. für Betriebe oder Verbände halten, die ganz unabhängig von der Anthroposophischen Gesellschaft existieren könnten und würden, tun Sie das. Wenn an-dere diesbezüglich eine realistischere Überzeugung haben, werden Sie dadurch jedenfalls nicht zu „Linksfaschisten“.

Abschließend noch zu dem, was Sie als das „dunkelste Kapitel“ im Eso-Blog bezeichnen, den Artikel zu dem Steiner-Portrait. Dabei handelt es sich um einen satirischen Kurzkommentar. Ganz anders hingegen die unsäglichen Kommentare in Ihrer „Rudolf-Steiner-Liste“ über ein Bild von Michael Grandt. (Ich spare mir die Zitate.) Ferner ist es schon etwas erstaunlich, wenn Sie als Anthroposoph plötzlich Schlüsse von der Physiognomie eines Menschen auf dessen Eigenschaften für moralisch empörend halten. Es ist doch gerade Ihr Lehrmeister, Rudolf Steiner, der vollkommen umstandslos vom Äußeren eines Menschen auf dessen „Wesen“ schließt. Dem reicht sogar die Hautfarbe oder die Silhouette eines Menschen, um ihn eine Rassen- oder Temperamentsschublade zu stecken. (http://rudolf-steiner.blogspot.com/2008/02/hottentotten-und-melancholiker.html) Steiner ordnet die Menschen ganz simpel nach phänotypischen Merkmalen und zeitlichen Abläufen:
Bezogen auf das Individuum in Gestalt der Temperaments- und Jahrsiebtlehre und bezogen auf die Gesellschaft in Gestalt der Rassen- und Epochenlehre.

Solche abartigen Klassifizierungen finden Sie eben nicht im Eso-Blog und nicht im Rudolf-Steiner-Blogspot. Das ist Ihr Gedankengut und es wird just von diesen beiden Webblogs zurecht kritisiert.
#2 Anonym am 05.09.2008 17:49 (Antwort)
Der schrecklich lange Kommentar war natürlich von mir, hatte nur meinen Namen vergessen drüber oder drunter zu schreiben.

J.G.
#3 Jens Gerlach am 05.09.2008 17:54 (Antwort)
Hallo Herr Gerlach,

Sie haben sich mit dieser ausweichenden, von Falschbehauptungen nur so strotzenden Antwort jegliche Glaubwürdigkeit verspielt. Sie stellen große Fragen mit aufklärerischem Pathos. Aber wenn Sie selbst einmal antworten sollen, dann reden Sie nur um den heißen Brei herum, wiederholen unbelegte Behauptungen und bleiben jegliche Antwort schuldig. Zu den zentralen Punkten meines Kommentars kommt nichts, aber auch wirklich gar nichts von Ihnen. Nur leere Demagogie und blinde Agitation. Sie bestätigen meinen Artikel mit jedem Wort das Sie verlieren.

> Sie fragen mich, ob ich ein
> ehemaliger Waldorfschüler bin und
> das, was Sie geschrieben haben, in
> Ordnung finde.
> Beides muss ich klar verneinen.

Leider war beides nicht die Frage, die ich gestellt habe. Sie wollen also keine Antwort auf die einfache Frage geben, ob Sie Physiogonoik für ein probates Mittel zur Beurteilung von Menschen halten? Oder ob sie die Märchenstunde auf dem Esowiki für sachliche Information halten?

> Sie bezichtigen darin namentlich zwei
> Webblogs des „Linksfaschismus“,
> nämlich:
> http://blog.esowatch.com/
> und
> http://rudolf-steiner.blogspot.com/

Ganz genau. Und ich habe auch dargelegt warum. Bereits zwei mal! Ihre Leseweigerung müssen Sie selbst therapieren.

> Sie schreiben über diese Blogs, dass
> deren Autoren allein aufgrund ihrer
> Unwissenheit und einer extremen
> linksgerichteten politischen
> Gesinnung heraus die Anthroposophie
> kriti-sieren würden.

Falsch! Wo ist der Beleg? Ich habe nirgends von einer „extrem linkegerichteten politischen Gesinnung“ geschrieben.

> Aus einer e-mail in dem Kommentarteil
> zu Ihrem Artikel geht ferner hervor,
> dass Sie glauben, sozialistisches
> Denken sei „mittlerweile tatsächlich
> zur bürgerlichen Mitte geworden“.

Nein, ich schrieb, dass die bürgerliche Mitte sozialisitische Denkmuster übernimmt. Zur bürgerlichen Mitte wird Sozialismus nie werden, es wird stets Linksextremismus bleiben, ganz gleich, wer sich damit identifiziert.

> Einen Monat später schrieben Sie dann
> in einer Mailingliste über den
> Journalisten Michael Grandt:
> “Ungeziefer gedeiht da, wo man selbst
> nicht sauber macht!"

Falsch! Wo ist der Beleg, dass sich das auf Grandt bezieht? Außerdem habe ich bereits ausführlich zu dieser Aussage Stellung genommen und sie zurückgenommen, weil sie missverständlich formuliert war. Darauf weiter herumzureiten sollte eigentlich auch unterhalb Ihrer Gürtelline sein.

> Halten wir also fest: Sie beschimpfen
> die Autoren zweier Webblogs als
> „Linksfaschisten“, Sie sind davon
> Überzeugt, dass die „bürgerliche
> Mitte“ einer sozialistischen
> Ideologie frönt und im Eifer des
> Gefechts bezeichnen Sie einen
> Anthroposophie-Kritiker auch schon
> mal als „Ungeziefer“.

Noch einmal falsch! Durch Wiederholung werden Lügen nicht wahr!

> Über das noch mehr gescholtene
> Rudolf-Steiner-Blogspot verlieren Sie
> nicht ein einziges Wort. Offenbar
> fällt Ihnen dazu nicht das Geringste
> ein.

Billigste Polemik, Herr Gerlach. Ich habe über Esowatch geschrieben. Das Papier ist begrenzt...

> „Insbesondere habe ich keine Probleme
> damit, wenn Misstände an Schulen,
> rassistische Äußerungen bei Steiner
> oder seinen Anhängern, mögliche
> Kindesmisshandlungen und dergleichen
> angeprangert werden.“
> Dem Eso-Blog werfen Sie sodann vor,
> dass ein Link zum
> Rudolf-Steiner-Blogspot, der genau
> diese Misstände offenlegt, mit dem
> Satz verknüpft wurde:
> „Its a feature, not a bug, Herr Grauer“
> http://rudolf-steiner.blogspot.com/2008/08/kindesmisshandlung-und-terror-pr.html

Der genannte Artikel legt überhaupt nichts offen, sondern er arbeitet mit Vorverurteilung in einem noch offenen Verfahren. Im übrigen steht nicht der Einzelfall in Frage, sondern die Pauschalisierung. Die wird nicht dadurch legitim, dass ein zweiter Autor sie ebenso unreflektiert anwendet. Diese Zirkelbezüge zwischen anonymen „Enthüllungs“-Websites sind doch nichts weiter als lächerlich. Beziehen Sie sich doch einmal auf eine seriöse Quelle, wenn Sie irgend etwas belegen wollen.

> Wenn Sie den verlinkten Text jedoch
> gelesen hätten, dann wüssten Sie,
> dass die kritisierten Missstände eben
> keine Einzelfälle sind und dass sie
> auf die praktizierte Anthroposophie
> zurückzuführen sind.

Ich habe den Text gelesen und er ethüllt dergleichen nicht einmal ansatzweise. Er behauptet das ebenso unbelegt wie Sie. Dadurch wird es aber keineswegs richtig.

> Das betrifft übrigens auch den Umgang
> mit der Presseberichterstattung. Vor
> ein paar Jah-ren war nicht eine
> Waldorfschule in den Schlagzeilen,
> sondern eine öffentliche Einrichtung.
> Die Berliner Rütli-Schule kennt
> seither jeder, der eine Zeitung
> liest. Niemand ist jedoch auf die
> Idee gekommen, die Journalisten
> deswegen zu diffamieren und zu
> bedrohen.

Eine einstweilige Verfügung ist weder eine Diffamierung noch eine Bedrohung, sondern ein in einem freiheitlich-demokratischen Rechtssystem vorgesehenen Instrument, sich vor Rufschädigung, übler Nachrede und dergleichen zu schützen. Was haben Sie eigentlich für Rechtsauffassungen?


> Derjenoge, der sich immer wieder
> besonders hervortut, wenn es darum
> geht, Missstände nicht anzuprangern,
> sondern zu vertuschen und dabei zu
> den gröbsten Mitteln greift, heißt
> Detlef Hardorp. Er erhielt deshalb
> einen Eso-Wiki-Eintrag, in dem auf
> einige seiner Aktivitäten hingewiesen
> wird. Und darin sehen Sie nun
> gemeinsam mit ihrem Freund Felix Hau
> eine „Blockwart-Mentalität“. Herr Hau
> hat ja auch gerade in einem anderen
> Forum noch einmal erklärt, dass er
> das Vorgehen von Herrn Hardorp im
> Falle des brandenburger Kinderheims
> sehr berechtigt findet. Er hält es
> also für angemessen, die Opfer (das
> darf hier mit Fug und Recht gesagt
> werden!) als „kriminelle Vereinigung“
> zu beschimpfen und mit Gerichtsklagen
> zu bedrohen sowie mit handfesten
> Lügen gegen eine seriöse Journalistin
> vor-zugehen.


„Mit Gerichtsklagen bedrohen“! Na hören Sie mal, ticken Sie noch richtig? Erstmal wurde die Schule mit einer Gerichtsklage „bedroht“ und nicht nur das, sie wurde auch verwirklicht. Schieben Sie mal Ihre rosa Brille zurecht und machen Sie sich mit den Grundlagen unseres Rechtsstaates vertraut. Was Sie da schreiben ist doch eine einzige Heuchelei! Was hier vorliegt ist eine Klage gegen eine Schule und ein offenes Verfahren. Warum sollte der Schule nicht das Recht offenstehen, sich zu verteidigen, wenn sie angegriffen wird. Weil es nicht in Ihr totalitäres Weltbild passt? Sie beschimpfen die Schule doch auch als kriminelle Vereinigung, ohne dass es einen einzigen Beweis dafür gibt. Vorläufig gibt es nur eine Klage. Warten Sie doch wenigstens das Urteil ab, bevor Sie sie sich in Ihrer Selbstgerechtigkeit suhlen.

Und die handfesten Lügen, mit denen gegen eine Journalistin „vorgegangen“ wird, da ist sie doch in bester Gesellschaft mit den Anthroposophen, gegen die handfeste Lügen auf Websites systematisch gesammelt und veröffentlicht un von Ihnen multipliziert werden. Kehren Sie erstmal vor Ihrer eigenen Tür. Warten wir mal ab, wieviel von dem Bericht der Journalistin sich als wahr herausstellt und dann urteilen wir darüber, was Lüge ist und was nicht.


> Ich will jetzt nicht auf alle Ihre
> „Argumente“ im Einzelnen eingehen.

Selbstverständlich nicht, das bin ich gewohnt von Ihnen. Sie stellen ein paar Falschbehauptungen auf, sie polemisieren etwas im Nebel herum, fordern lauthals Antworten von Ihren Gesprächspartnern, aber
wenn es dann zur Sache geht, dann kneifen Sie. Das ist doch kein Diskussionsverhalten, das ist pubertäre Hasenfüßigkeit.

> Wenn Sie z.B. We-leda, Demeter u.a.
> für Betriebe oder Verbände halten,
> die ganz unabhängig von der
> Anthroposophischen Gesellschaft
> existieren könnten und würden, tun
> Sie das. Wenn an-dere diesbezüglich
> eine realistischere Überzeugung
> haben, werden Sie dadurch jedenfalls
> nicht zu „Linksfaschisten“.

Ok, sie sind also der Überzeugung, dass die AAG Filmproduktionsstätten betreibt. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Sprung aus dem Universum des Verstandes hinaus nach Absurdistan!

> Abschließend noch zu dem, was Sie als
> das „dunkelste Kapitel“ im Eso-Blog
> bezeichnen, den Artikel zu dem
> Steiner-Portrait. Dabei handelt es
> sich um einen satirischen
> Kurzkommentar.

Ach so ist das. Satire. So nennt man also faschistische Hetze heutzutage. Interessant! Tut das nicht weh, sich so winden zu müssen, nur um sich um ein unbefangenes Urteil zu drücken? Oder haben Sie den Artikel am Ende selbst verfasst, wenn Sie so genau über seine literarische Zielrichtung Bescheid wissen?

> Ganz anders hingegen die unsäglichen
> Kommentare in Ihrer
> „Rudolf-Steiner-Liste“ über ein Bild
> von Michael Grandt.

Falsch. Wo ist der Beleg? Ich habe keinerlei Kommentare über ein Bild von Michael Grandt gemacht.

> (Ich spare mir die Zitate.) Ferner
> ist es schon etwas erstaunlich, wenn
> Sie als Anthroposoph plötzlich
> Schlüsse von der Physiognomie eines
> Menschen auf dessen Eigenschaften für
> moralisch empörend halten. Es ist
> doch gerade Ihr Lehrmeister, Rudolf
> Steiner, der vollkommen umstandslos
> vom Äußeren eines Menschen auf dessen
> „Wesen“ schließt.

Ist Ihnen der Begriff „argumentum ad hominem“ bekannt? Sie verwickeln sich gerade in ihren eigenen Widerspruch...

> Das ist Ihr Gedankengut und es wird just von
> diesen beiden Webblogs zurecht kritisiert.

Sie verwechseln mich. Ich bin nicht Rudolf Steiner! Und er ist auch nicht mein Lehrmeister. Wenn Sie mein Gedankengut kennen lernen wollen, müssen Sie sich schon mit meinen und nicht mit Rudolf Steiners Äußerungen beschäftigen. Dazu sind Sie aber zu feige, denn billige Polemik von der Stange ist allemal einfacher als sachliche Auseinandersetzung.
#4 Christian Grauer (Link) am 05.09.2008 20:15 (Antwort)
Hallo Herr Grauer,

danke für Ihre aufschlussreiche Antwort.

Ich finde Sie geben den Lesern wirklich einen ausgezeichneten Eindruck davon, was es heißt, Anthroposoph zu sein.

Ich würde den Lesern folgendes empfehlen:

1. Lesen Sie das rudolf-steiner-blogspot und das eso-blog. Suchen Sie dort gezielt nach Beispielen für den von Herrn Grauer entdeckten „Linksfaschismus“.

2. Wenn Sie an Ihre Zeitungslektüre oder auch an persönliche Kontakte denken, haben Sie dann den Eindruck, die „bürgerliche Mitte“ übernähme zunehmend „sozialistische Denkmuster“?



3. Stellen Sie sich vor, Sie seinen äußerst wütend auf jemanden, der Bücher schreibt, die Ihnen total gegen den Strich gehen. Können Sie sich vorstellen, in einer solchen Situation von „Ungeziefer“ zu sprechen bzw. zu schreiben?


Und dann noch eine Frage an Sie, Herr Grauer. Sie werden in letzter Zeit von Ihren Mitstreitern häufiger als „Philosoph“ bezeichnet, der in Deutschland und Italien „studiert“ hätte. Haben Ihre Studien zu einem akademischen Abschluss geführt? Wenn ja, an welcher Uni?

J.G.
#5 Jens Gerlach am 05.09.2008 21:20 (Antwort)
Ganz vergessen:

4. Lesen Sie noch einmal die Beiträge und die Kommentare von Christian Grauer. Schreibt so ein philosophisch belesener Demokrat, ein Philanthrop?

J.G.
#6 Jens Gerlach am 05.09.2008 21:29 (Antwort)
Hallo Herr Gerlach,

wir beide haben ja bereits über den Kommentarteil des Esoblogs miteinander kommuniziert. Christian Grauer wurde der Lüge bezichtigt, als er sich darüber beschwerte, dass er dort auf einer blacklist geführt werde, und deshalb seine Kommentare abgelehnt würden (zumindest wurden sie nur auswahlsweise, und zensiert, akzeptiert).
Und nun stellen Sie sich vor: Inzwischen erhalte ich auch diese Nachricht, bzw. die Meldung "Das war nix", wenn ich versuche mich dort an der Diskussion zu beteiligen.

Wie finden Sie das? Oder haben Sie dazu denn überhaupt keine Meinung???
#7 Leser am 05.09.2008 21:42 (Antwort)
Hallo "Leser",

"Das war nix" erscheint bei mir auch, wenn ich die Buchstaben und Zahlen falsch eingebe bzw. versehentlich in das Feld für die Mail-Adresse tippe.

Meine Meinung dazu:

Versuchen Sie's einfach nochmal.

J.G.
#8 Jens Gerlach am 05.09.2008 21:57 (Antwort)
@ Jens Gerlach

Was Ihre Fragen, betrifft, so lauten meine ganz persönlichen, ernst gemeinten Antworten übrigens (aber das muss jeder selber wissen):

1)ja
2)ja
3) nein, aber Christian Grauer auch nicht, wie er Ihnen bereits erklärt hat
4)ja, denn im Gegensatz zu Ihnen diffamiert und zensiert er nicht
#9 leser am 05.09.2008 21:57 (Antwort)
Hallo Leser,

Ich gehöre nicht zu den Autoren, sondern lediglich zu den Kommentatoren.

Aber Ihre Stellungnahme war ja ohnehin ...

:-D

J.G.
#10 Jens Gerlach am 05.09.2008 22:02 (Antwort)
@ Leser

Und wie ich sehe, hat es nun geplappt mit dem Kommentar.

Vielleicht nicht gleich von Zensur brüllen, wenn es nur Ihr Tippfehler war.

J.G.
#11 Jens Gerlach am 05.09.2008 22:08 (Antwort)
Herr Gerlach, Ihre Marotte, notorisch Verleumdungen zu wiederholen ist nur noch erbärmlich.
#12 Christian Grauer (Link) am 05.09.2008 22:12 (Antwort)
> #1.1.1.1.1 w.g. am 05.09.2008 21:52
> sorry, Herr Gundlach, über dem Artikel
> steht "Heisterkamp", ...

Sie sollten besser aufpassen: wenn Sie als Herr Gundlach schreiben, sollten Sie sich nicht zugleich an Herrn Gundlach wenden! Das ist sonst etwas auffällig :-)
#13 Christian Grauer (Link) am 05.09.2008 22:21 (Antwort)
.
.

a big conspiracy is going on...watch out...!

.
.
#13.1 w.g. am 05.09.2008 22:28 (Antwort)
Oh, so schlimm ist es schon? Reden Sie deswegen andere Leute mit Ihrem eigenen Namen an? Verwechslungen können ja mal passieren, aber den eigenen Namen nicht erkennen??? Ich weiß nicht... Das ist doch - um es mit einem schon geflügelten Wort von Michael Grandt zu sagen - recht "mysteriös"!!
:-) Es ist wirklich eine einzige Schmierenkommödie, die Sie da veranstalten.
#13.1.1 Christian Grauer (Link) am 05.09.2008 22:39 (Antwort)
Immer wieder schön ... man weiss genau, was von Ihnen kommt, Herr Grauer.

Noch viel Spass bei der Ausgestaltung Ihres DADA-Kunstwerkes! Wenn es Ihnen mit Ihrem Hobby Anthroposophie mal genug sein sollte: Schwitters war gestern, heute ist Grauer!
#13.1.1.1 w.g. am 05.09.2008 22:49 (Antwort)
Hallo Herr Grauer,

wie sagte ihr getreuer "Leser" ausnahmsweise richtig:

Mag sich jeder seine eigene Meinung bilden.

J.G.
#14 Jens Gerlach am 05.09.2008 22:24 (Antwort)
PS @Gerlach: nein, ich habe keinen akademischen Titel. Ich habe an der Universität Stuttgart, an der FU Berlin und an der Universität in Urbino studiert.

@"leser": wenn die Meldung "das war wohl nix" kommt, dann hast Du das Captcha falsch abgetippt.
#15 Christian Grauer (Link) am 05.09.2008 22:25 (Antwort)
@ Christian Grauer

So ist es. Heute vormittag habe ich jedoch tatsächlich die beschriebene "blacklist"-Meldung erhalten, und zwar nachdem ich von einer anderen IP auf deinen offenen Brief an Jens Gerlach hingewiesen habe. Auf dieser IP war ich dann ge-blacklistet. Also...
#16 leser am 05.09.2008 22:36 (Antwort)
Na dann. Wer Anthroposophie nicht verteufelt hat auf Esowatch nicht viel zu melden. Aber wir dürfen ja glücklich sein, bei NWA darf man von vorneherein nicht kommentieren, wenn man nicht zum Club der Kreuzritter des Lichtes gehört...

Aber ich glaube, dass das nicht einmal Absicht ist bei Esowatch (bei NWA durchaus, der hat am Anfang sogar seinen gesamten Blog gelöscht und neu installierte, weil Kommentare von mir drin waren, die reihenweise Falschbehauptungen von ihm widerlegt haben), ich glaube viel mehr, dass die einfach ihre Blogsoftware selbst nicht richtig kennen und gar nicht wissen, was die macht und was nicht. Und dass die eigene Unwissenheit dann mit Verleumdungen kaschiert wird, nun das ist ja dort auch sonst Programm... Also haben Sie Nachsicht und posten Sie einfach auf anderen Websites.
#17 Christian Grauer (Link) am 05.09.2008 22:45 (Antwort)
@ Christian Grauer

"weil Kommentare von mir drin waren, die reihenweise Falschbehauptungen von ihm widerlegt haben"

Und dann können Sie sich jetzt an gar keine mehr erinnern?

Zu komplex?

:-D

J.G.
#18 Jens Gerlach am 05.09.2008 22:53 (Antwort)
Doch, ich erinnere mich gut. Nur der anonyme Autor möchte nicht gerne daran erinnert werden. Deswegen löscht er alles, was ihn an die Wirklichkeit erinnert...
#19 Christian Grauer (Link) am 05.09.2008 23:01 (Antwort)
Ach so.

;-)

Gute Nacht, Herr Grauer
#20 Jens Gerlach am 05.09.2008 23:05 (Antwort)
„Polemik von der Stange ist allemal einfacher als sachliche Auseinandersetzung.“

Das haben Sie schön gesagt, Christian – und das, nach dem Schauspiel, welches Sie hier geboten haben.

Da ist ein Herr Gerlach wirklich zu verstehen, wenn er nur noch sagt:

„Gute Nacht“

Der Anthroposophie erweisen Sie einen Bärendienst.

Schauerlich!
#21 Anonym am 06.09.2008 22:54 (Antwort)
Hallo Herr Grauer,

wieder werde ich nicht auf all Ihre sachlichen Darlegungen eingehen können.

Nehmen wir aber zum Beispiel Ihre Empörung darüber, ich hätte ihnen unterstellt, dass Sie sich über ein Foto von Michael Grandt bösartig geäußert hätten. Das habe ich natürlich nicht getan, wie jeder oben nachlesen kann.

Ich habe nur erwähnt, dass in der von Ihnen betriebenen Mailingliste sich derartige Äußerungen finden lassen, und zwar, ohne, wie ich hinzusetzen möchte, dass dies irgendeinen Widerspruch von Ihnen hervorgerufen hätte.

Im Gegenteil: Markus Leuthel war es z.B., der Sie darauf hinwies, dass „Ungeziefer“ ein schlechter Ausdruck sei und ergänzte tags darauf sogleich zu einem Foto des Autors Michael Grandt:

„Mir sind lediglich die starren und ausdruckslosen Augen auf diversen Photos aufgefallen. Der Mann guckt wie ein Koffer, der todmüde ist, weil ständig alle ihre alten Socken reingestopfen. Es könnte aber auch mit fundamentaler Dummheit zu tun haben“

Sie und Ihre Freunde sind wirklich ganz, ganz liebe Menschen.

J.G.
#22 Jens Gerlach am 07.09.2008 00:38 (Antwort)
Achso, ich komme mal wieder in Gerlachs Sippenhaft. Ist schon klar, ich bin für Leuthels Mails auch noch verantwortlich. Wenn Ihnen halt sonst nichts mehr einfällt, nicht wahr...
#23 Christian Grauer (Link) am 07.09.2008 02:11 (Antwort)
Hallo Herr Gerlach,

sie verweigern sich wirklich erstaunlich hartnäckig jeder sachlichen Diskussion. Ihre einzig Strategie scheint der versuch Herrn Grauer persönlich zu Diffamieren. Das ist ermüdend und bestätigt den Eindruck, dass sie nur herum schwadronieren. Greifen wir mal etwas konkretes raus: Gibt es nun anthroposophische Filmproduktion? Wie heißen diese Firmen? Wie hängen die von der AAG ab? Können sie wenigstens diese 2 simplen und ganz konkreten Fragen beantworten?

Gruß, Reiner
#24 Reiner Rudolph am 08.09.2008 09:58 (Antwort)
Hallo Herr Rudolph.

Da Sie offenbar Christian Grauer für einen Virtuosen eines sachlichen Diskussionsstils halten, dürfte eine Antwort reichlich vergebens sein, aber bitte:

Ich habe nirgends von Filmproduktionsstätten geschrieben. Ich sagte bereits, ich bin kein Autor des Eso-Wiki. Ich weiß nicht, was damit gemeint ist und halte das so für nicht zutreffend. Eine „linksfaschistische“ Gesinnung vermag ich aber auch dort nicht herauszulesen.

Dass im Übrigen auch im Auftrag der AAG vereinzelt Filme produziert werden ist durchaus richtig. Nicht allzu lange vor Rüdiger Sünners Film über Rudolf Steiner, hat auch die AAG eine Steiner-DVD herstellen lassen. Sie wurde im Goetheanum gezeigt und ist wohl auch mehr für den internen Gebrauch gedacht. Zumindest war in der Öffentlichkeit von dem gesamten Projekt nichts zu hören.

Seien Sie doch bitte so freundlich, und nennen Sie mir ein paar Stellen in den beiden Webblogs, die Ihrer Meinung nach einen „Linksfaschismus“ offenbaren, vielleicht auch, in dem Sie dabei kurz erwähnen, was das eigentlich ist. Das müsste doch ganz „sachlich“ möglich sein. Zumindest habe ich Sie so verstanden.

J.G.
#25 Jens Gerlach am 08.09.2008 23:21 (Antwort)
Achso, Herr Rudolph,

ich hatte oben ja zitiert, wie sich Markus Leuthel über ein Foto von Michael Grandt äußerte, in Christian Grauers „Rudolf-Steiner-Liste“.

Hier noch ein Zitat von Cornelius Wirth über das Rudolf-Steiner-Blogspot“:

„ Ist es möglich dieses Maul zu stopfen?
Oder sollen wir (ich) es aushungern?
Vielleicht war es schon ein Fehler. das hier zu posten!?
http://rudolf-steiner.blogspot.com/“

Und:


„Hach, wenn Du wüsstest, wie ich gerne würde, mit meiner Faust das Auge
treffen. So richtig Physisch!!!
Ich hungere danach und das ist ein gutes Zeichen!“


Könnten Sie mir kurz sagen, Herr Rudolf, wie Sie derartige Äußerungen beurteilen?


Sachliche Erwägungen? „Linksfaschismus“? „Rechtsfaschismus“? Sympathisch? Fanatisch? …

J.G.
#26 Jens Gerlach am 09.09.2008 00:08 (Antwort)
Hallo Herr Gerlach,

Da sind wir doch schon einen ganzen Schritt weiter. Auf Eso-Wiki stehen also Dinge, die Sie nicht verstehen und für Falsch halten. In diesem Punkte können wir uns rasch einig werden!

Zum Diskussionsstiel von Herrn Grauer: Schon die Frage weist in die falsche Richtung, versuchen sie doch einfach mal auf die Argumente zu antworten, nicht auf den Stiel!

Zu irgendwelchen Äußerungen, von irgend wem, über irgend was, irgend wo: Was tut das zur Sache?

Gruß, Reiner Rudolph
#27 Reiner Rudolph am 09.09.2008 08:50 (Antwort)
@ Reiner Rudolph

„Was tut das zur Sache?“

Nun, Herr Rudolph,

Sie werfen doch anderen „Linksfaschismus“ vor, können und wollen aber nicht sagen, was das ist und wo sich bei jenen, denen sie das vorwerfen, etwas dergleichen finden lässt.

Dagegen habe ich Ihnen ein paar Beispiele für fanatischen Hass auf Andersdenkende inklusive Gewaltphantasien gegeben, und zwar aus Christian Grauers Rudolf-Steiner-Mailing-Liste, an der Sie ja auch teilnehmen.

Aber, gut, dass wir mal drüber geredet haben. Hoffentlich lesen es möglichst viele.

J.G.
#28 Jens Gerlach am 09.09.2008 13:33 (Antwort)
Falsch, Herr Gerlach, ich könnte mich nicht erinnern jemand "Linksfaschismus" vorgeworfen zu haben.

Sie sind schon wieder mal dabei unzulässig zu Verallgemeinern.

Gruß, Reiner Rudolph
#29 Anonym am 09.09.2008 13:55 (Antwort)
@ Reiner Rudolph

Wollen Sie nun den Ausführungen von Herrn Grauer widersprechen?

Oder wie ist das zu verstehen?

Bisher klang bei Ihnen nur Zustimmung heraus.

Was sagen Sie denn nun zu den Äußerungen Ihrer Mitstreiter in der Rudolf-Steiner-Liste?

Sind die für Sie in Ordnung?

J.G.
#30 Jens Gerlach am 09.09.2008 14:03 (Antwort)
Herr Gerlach,

sie weigern sich weiter beharrlich inhaltlich Stellung zu beziehen und lenken schon wieder ab. Warum sollte ich mich zu Aussagen über irgend Jemand der in einem halböffentlichen Forum eine Aussage macht äußern? Seid wann sind alle die in einem Forum posten „Mitstreiter“? Sie bestätigen hier auf Schritt und Tritt ihr von Verschwörungstheorien durchsetztes Vorurteil.

Zurück zum Thema: Auf Eso-Wiki stehen also Dinge, die sie nicht verstehen und inhaltlich Falsch finden, Richtigstellungen haben aber keine Chance auf Veröffentlichung, da kritisch Autoren gesperrt oder zensiert werden. Wie geht das mit dem aufklärerischen Selbstverständnis von Eso-Wiki einher?

Gruß, Reiner
#31 Anonym am 09.09.2008 14:35 (Antwort)
@ Reiner Rudolph

„Seid wann sind alle die in einem Forum posten „Mitstreiter“?“

Sind Sie nicht alle Anhänger der Anthroposophie und versuchen deren Anliegen zu vertreten? Aber egal, nennen wir sie Ihre Gesprächspartner oder wie auch immer Sie wollen.

Was hat das mit „Verschwörungstheorien“ zu tun, wenn Sie zu derartigen Äußerungen partout nichts sagen möchten?

Das ist einfach eine sachliche Beschreibung dessen, was Sie hier seit zahlreichen Kommentaren vorführen.

Haben Sie denn gar keine Meinung dazu? Warum zieren Sie sich so?

„Richtigstellungen haben aber keine Chance auf Veröffentlichung, da kritisch Autoren gesperrt oder zensiert werden.“

Ich habe dort noch keine Zensur erlebt. Habe dort nachgefragt und die Antwort erhalten, dass eine solche auch nicht ausgeübt würde. Warum probieren Sie das nicht einfach mal aus?

„Zurück zum Thema“

Richtig, Thema sind hier Christian Grauers Thesen zum „Linksfaschismus“ zweier Webblogs.

Stimmen Sie dem nun zu oder nicht.
Oder wollen Sie auch da wieder nur sagen: Ich bin mit allem einverstanden, möchte aber selber nichts gesagt haben.
Eine bemerkenswerte Haltung!

J.G.
#32 Jens Gerlach am 09.09.2008 14:54 (Antwort)
Pardon, das Bild auf dieser Seite ganz oben bezieht sich ja auf EsoBlog auf EsoWiki kann man sich schon mal gar kein Konto anlegen (da wo beim richtigen Wiki der Link ist, ist bei EsoWiki- nichts!) somit entfällt natürlich auch die Notwendigkeit von Zensur oder Sperrung.

Gruß, Reiner
#33 Anonym am 09.09.2008 15:26 (Antwort)
Ja, Herr Rudolph,

im Eso-Blog können Sie kommentieren.

Im Eso-Wiki können Sie jedoch nicht nach Belieben die Einträge umschreiben, wie es bei Wikipedia geschehen ist.

So können aber wohl davon ausgehen, dass Eso-Wiki sich ja noch im Aufbau befindet und die Einträge zur Anthroposophie sicher noch quantitativ erweitert und qualitativ verbessert werden.

Seien Sie also unbesorgt. ;-)

Ansonsten nehme ich an, dass Sie vorsichtshalber weiter beharrlich Schweigen möchten zu den Fragen, die Ihnen gestellt wurden. Das sagt eben, wie schon erwähnt, auch eine ganze Menge, über die Anthroposophie, die Rudolf-Steiner-Liste und Sie persönlich.

J.G.
#34 Jens Gerlach am 09.09.2008 15:47 (Antwort)
Wir halten fest: auf EsoWiki kann ich oder auch Herr Grauer nicht editieren. Kritische Autoren, oder auch nur solche mit Sachkenntnis werden nicht zugelassen. Wir halten weiter fest, Herr Grauer kann auf Eso-Blog nicht posten, da er auf einer black list ist.

Soweit korrekt?
#35 Anonym am 09.09.2008 15:59 (Antwort)
@ Reiner Rudolph

"Wir halten fest: auf EsoWiki kann ich oder auch Herr Grauer nicht editieren."

Richtig.

"Kritische Autoren, oder auch nur solche mit Sachkenntnis werden nicht zugelassen."

Falsch. Anthroposophen können nicht die Artikel, die sie betreffen in ihrem Sinne umschreiben, wie sie es bei Wikipedia getan haben.

"Wir halten weiter fest, Herr Grauer kann auf Eso-Blog nicht posten, da er auf einer black list ist."

Glaube ich nicht, glaubt auch Herr Grauer nicht mehr, wenn ich ihn richtig verstanden habe.

_____


Wir halten fest:

Sie finden es richtig, von Eso-Blog/Wiki und Rudolf-Steiner-Blogspot als „linksafaschistische Webblogs zu sprechen.

Wir halten darüberhinaus fest:

Wenn Ihre Gesprächspartner in der Rudolf-Steiner-Liste Anthroposophie-Kritiker aufgrund deren Aussehen „fundamentale Dummheit“ attestieren, auch mal von „Ungeziefer“ sprechen und einem anderen Kritiker am liebsten „so richtig physisch“ das „Maul stopfen“ möchten, dann haben Sie dagegen nichts einzuwenden.

J.G.
#36 Jens Gerlach am 09.09.2008 16:15 (Antwort)
Herr Gerlach,

ich darf sie hier noch mal zitieren: "Leider geht das nicht, denn Sie sind einfach ein Wüterich, der auf Inhalte gänzlich verzichtet zugunsten unsäglicher Beschimpfungen."

Ich beginne zu verstehen: PISA! Sie sind einfach nicht in der Lage, in geschriebenen Texten den Inhalt und die Aussage zu erkennen! Das tut mir aufrichtig leid, Herr Gerlach, nein wirklich, damit hat man es nicht leicht im Leben. Vermutlich weil sie nicht auf einer Waldorfschule waren. Dann könnten sie zwar vielleicht orthographisch nicht korrekt schreiben, dafür aber die Inhalte verstehen. Nun, grämen sie sich nicht: beides hat vor und Nachteile.

Gruß, Reiner Rudolph
#36.1 Anonym am 09.09.2008 23:56 (Antwort)
> Haben Sie denn gar keine Meinung dazu? Warum zieren Sie sich so?

Herr Gerlach, machen Sie sich doch nicht notorisch lächerlich. Es sind Sie, der sich weigert, eine Meinung zu haben und der sich ziert. Ich habe ihnen ein ganzes Sammelsurium an Falschaussagen und Ungeheuerlichkeiten Ihrer "Mitstreiter" von Esowatch vorgelegt. Sie haben sich gerade mal zu einem einzigen winzigen Detail vage geäußert ("verstehe ich nicht") und das nach dreimaligem Nachfragen. Zum ganzen Rest, der teilweise haarsträubende Unterstellungen und wahnwitzige Methoden aufzeigt, haben Sie keine Meinung. Stattdessen setzen Sie hier die primitive Verleumdungsarbeit von Esowatch und NWA nur fort, indem Sie Halbwahrheiten in skandalwitterndem Ton verbreiten. Sie faseln von anthroposophischen DVDs "nur zum internen Gebrauch" die ich aber gleich in 3 Onlineshops öffentlich zum Kauf angeboten finde. Wie passt das mit Ihrem Bild einer geölten Sektenlobby und Gehirnwäschamafia zusammen, wenn DVDs zum internen Gebrauch öffentlich angeboten werden? Etwas widersprüchlich, finden Sie nicht?

Ich weiß, es wird Ihnen irgend eine Ausrede einfallen, irgend eine Relativierung. Sie haben es anders gemeint und überhaupt ist es doch nur ein Detail und Sie haben es nicht verstanden und auf der Rudolf-Steiner-Liste hat Hinz und Kunz dies und das geschrieben... Aber es ist eben abgesehen davon, dass es völlig nebensächlich ist, ein prototypisches Beispiel für Ihre Methode und die Ihrer "Mitstreiter": Diffamierung mit Halbwahrheiten und Andeutungen zum Zwecke der Stigmatisierung und Ausgrenzung einer Meinung und Weltanschauung, die nicht ins eigene Konzept einer rationalen, wissenschaftsorientierten, materialistischen und einseitig auf Gleichheitlichkeit ausgerichteten Normgesellschaft passt.

Mit "Kritik" oder "Aufklärung", von denen so viel die Rede ist bei NWA und Esowatch, hat das allenfalls stellenweise und zufällig zu tun. Denn wenn Sie konkrete Kritik üben würden, dann wäre die sachlich und an Fakten orientiert und Sie müssten nicht halbseidene Unterstellungen hinzudichten, Zentnerweise Informationen ausblenden und in agitatorischer Manier mit Übertreibungen, Pauschalisierungen und Andeutungen ein Horrorszenario generieren.

Nehmen Sie sich ein Beispiel an Ansgar Martins oder Helmut Zander. Da haben Sie zwei (zugegeben sehr unterschiedliche) Beispiele von sachlicher Kritik. Einmal von "innen", einmal von "außen". Das ist nämlich durchaus möglich. Interessant ist aber, dass solche Kritiker wie Zander, die auf wissenschaftlichem Niveau und mit Sachkenntnis arbeiten, das populistische Marktgeschrei Ihrer "Mitstreiter" keineswegs teilen sondern es weit von sich weisen. Diese Wahnvorstellungen einer die Welt usurpierenden Sekte, die mit krimineller Absicht und subversiven Methoden die Weltherrschaft an sich zu reißen versucht und es schafft, Kinder zu Anthroposophen zu manipulieren, indem sie ihnen 7 Jahre lang nur Märchen und Fabeln vorlesen lässt, basiert leider auf dem Gegenteil von Wissenschaft und Sachkenntnis: sie ist eine urbane Legende, die sich durch zirkuläre Referenzen auf verschwägerte Internetseiten und Agitatoren am Leben erhält und stereotype Vorurteile zu einer Verschwörungstheorie zusammenhäkelt. Nicht dass da auch bisweilen etwas Wahres dran wäre, selbstverständlich, so ist das mit Halbwahrheiten. Aber es dient nicht der Aufklärung sondern der Vernebelung, um die Unwahrheiten zu stützen.

Und Sie fallen auf diese Wundertüte herein und merken es noch nicht einmal, wenn man es Ihnen haarklein auseinandersetzt! Sie kolportieren diese Theorien brav weiter und machen sich gegen jede Vernunft zum Anwalt der Autoren von NWA und Esowatch.
#37 Christian Grauer (Link) am 09.09.2008 16:29 (Antwort)
> "Wir halten weiter fest, Herr Grauer kann auf Eso-Blog nicht posten, da er auf einer black list ist."
> Glaube ich nicht, glaubt auch Herr Grauer nicht mehr, wenn ich ihn richtig verstanden habe.

Ich habe es nie "geglaubt", weil ich es weiß! Auch jetzt noch, denn ich habe mehrfach vergeblich probiert zu posten. Ich vermute aber, dass das weniger aus Absicht sondern aus Unfähigkeit geschieht (sonst hätte ich nicht die ersten drei Teile posten können. Kann aber auch umgekehrt sein, dass die Blacklist Absicht ist aber aus Unfähigkeit nicht richtig funktioniert).

Bei NWA hingegen ist es volle und konsequente Absicht, weil der Autor von NWA schlechte Erfahrungen mit freier Meinungsäußerung gemacht hat - sie korrigierte nämlich seine unhaltbaren Ansichten durch Fakten, was ihm unangenehm war...

Das Esowiki erlaubt von vorneherein keine Beteiligung von außen, auch nicht kommentarweise. Das ist auch logisch, weil es zur gezielten Desinformation dient, wie ich hier ja unschwer nachweisen konnte.
#38 Christian Grauer (Link) am 09.09.2008 16:40 (Antwort)
> Wir halten darüberhinaus fest:
>Wenn Ihre Gesprächspartner in der Rudolf-Steiner-Liste Anthroposophie-Kritiker aufgrund deren Aussehen „fundamentale Dummheit“ attestieren, auch mal von „Ungeziefer“ sprechen und einem anderen Kritiker am liebsten „so richtig physisch“ das „Maul stopfen“ möchten, dann haben Sie dagegen nichts einzuwenden.

Herr Gerlach, wir halten fest: wenn Ihre Gesprächspartner auf Esowiki Anthroposophen ausschließlich aufgrund physiologischer und physiognomischer Merkmale pauschal zu Psychopathen erklärt und sich damit probatester faschistischer Methoden bedient, dann haben Sie dagegen nichts einzuwenden. Sie entschuldigen und relativieren es sogar als eine humorvolle Einlage.
#39 Christian Grauer (Link) am 09.09.2008 16:45 (Antwort)
Hallo Herr Grauer,

Reiner Rudolf meinte ja, ich solle mich doch nicht über Ihren Argumentationsstil äußern, sondern über dessen Inhalt.

Leider geht das nicht, denn Sie sind einfach ein Wüterich, der auf Inhalte gänzlich verzichtet zugunsten unsäglicher Beschimpfungen.

Ihre letzten Kommentare, mit denen Sie schnell mal Herrn Rudolph aus der Patsche helfen wollen, sind dafür wieder ein schönes Beispiel, mit der einzigen Ausnahme des Hinweises darauf, dass besagte Steiner-DVD käuflich zu erwerben ist.

Das mag gut sein, dann war und ist sie eben nicht für den internen Gebrauch, sondern auch oder vor allem für die öffentliche Vermarktung gedacht.

Kein Problem. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass auch die AAG Filme produzieren lässt. Und Sie werden zugeben, dass das in diesem Fall – im Unterschied zu Sünners Werk – nicht gerade besonders kommuniziert wurde.

Sie selbst haben doch auch offenbar erst dadurch von dem Film erfahren, weil ich ihn erwähnt habe und Sie meine Aussage überprüft haben.

So können Sie mich nun nicht gleich wieder als Lügner beschimpfen, der sich diesen Film nur ausgedacht hätte und wettern stattdessen wieder vollkommen blindwütig drauf los.

Naja, wie gesagt, ich finde diesen thread äußerst aufschlussreich.

Dass Sie übrigens Helmut Zander und Ansgar Martins für sich reklamieren wollen, ist schon eine ziemlich große Unverschämtheit gegenüber diesen beiden.

J.G.

PS
#40 Jens Gerlach am 09.09.2008 16:55 (Antwort)
Also wieder keine sachlichen Antworten von Ihnen, Herr Gerlach. Auch nicht auf Fragen, die ebenso konkret sind, wie Ihre eigenen?
#40.1 Christian Grauer (Link) am 09.09.2008 18:56 (Antwort)
Guten Abend Herr Grauer,

sehr markige Worte!

Was ist „Linksfaschismus“?

Wo findet der sich dergleichen in den „Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie“?

Welche „Falschinformationen“ haben Sie dort „richtiggestellt“?

Vielen Dank im voraus.

--

Mit freundlichen Grüßen,

Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie
#41 Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie (Link) am 09.09.2008 17:33 (Antwort)
Hallo anonymes NWA-Autor,

wenn Sie die Kommentare nicht gelöscht hätten, könnten sie dort nachlesen, welche Falschinformationen ich richtig gestellt habe.

Es ist nicht meine Aufgabe, Ihr Informationsdefizit auszugleichen.
#41.1 Christian Grauer (Link) am 09.09.2008 18:55 (Antwort)
was ist denn eigentlich so schlimm daran, wenn ein weblog wie zum beispiel NWA keine kommentare zulässt? steht denn irgendwo geschrieben, dass jeder eintrag im internet unweigerlich zu einer (manchmal endlosen, kleinlichen und kindischen - s.o.) diskussion führen muss?

es mag ja sein, dass anthroposophen eine völlig andere meinung zu den von NWA geäusserten behauptungen haben und manchen einwand abzugeben hätten – so what? jemand wie NWA schreibt eben seine sicht der dinge und das wars.
früher, als die menschen noch bücher oder zeitungen gelesen haben, konnte man ja auch nicht zu allem sofort seinen senf dazugeben.

jenseits aller polemik bei NWA (die bleibt einem halbwegs aufmerksamen leser kaum verborgen) gibts dort doch allerlei interessantes und objektives zu lesen, dass man so in der presse oder gar auf den anthroblogs nicht gefunden hätte. ich sehe NWA also als bereicherung. wer unbedingt über die dort geposteten themen diskutieren will, findet irgendwo ein plätzchen , da bin ich mir sicher.
#42 zuschauer am 09.09.2008 17:42 (Antwort)
Hallo Zuschauer,

auf der einen Seite, haben wir hehre Aufklärer und Weltenretter, die nichts zu verbergen haben, die betreiben Blogs und Wikis, auf denen nachgewiesener massen Falsches steht (Selbst Herr Gerlach hat das bereits in einem Punkt zugegeben und ganz im Ernst, da wimmelt es nur so von haarsträubendem Unsinn) die korrigieren nicht selbst, erlauben aber auch keine Gegendarstellung, kritische Äußerung oder Kommentierung und führen black lists.

Auf der anderen Seite haben wir Hernn Grauer, einen irren Sektierer, der mit seinen dubiosen Mitstreitern kleine Kinder ins Unglück stürzen will, vermutlich Steiner als Christus anbetet und eine ernste Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. Der müsst eigentlich viel zu verbergen haben. Der betreibt einen Blog, in dem jeder einfach so rein posten kann und eine Mailingliste ohne jede Zensur, an der sich jeder beteiligen kann.

Denken Sie mal drüber nach. Eigentlich schon ein bisschen komisch- oder?

Gruß, Reiner
#42.1 Anonym am 10.09.2008 00:25 (Antwort)
lieber reiner,

schon möglich, dass in vielen blogs unwahres und unsinn behauptet wird. das bestreitet ja niemand.

ihre schlussfolgerung aber, dass man gute blogs von bösen daran unterscheiden kann, ob sie kommentare zulassen oder änderungen ermöglichen, ist mir etwas zu einfach.
#42.1.1 Anonym am 10.09.2008 10:06 (Antwort)
Das sagte er auch überhaupt nicht! Lesen Sie den Kommentar noch einmal und versuchen Sie, das Argument korrekt zu rekonstruieren. Er fragt, ob es nicht merkwürdig ist, dass die "Aufklärer" mit Anonymität, Zensur und Blacklists arbeiten, während der Angehörige einer "geheimen, subversiven Sekte" völlig offen diskutiert und alle Meinungen zulässt. Das passt nicht ins Bild, insbesondere nicht in das von NWA und Esowatch, wo Anthroposophen angeblich jede Gegenmeinung unterdrücken und juristisch bekämpfen etc... Mir scheint in diesen Urteilen eine gute Portion Projektion zu stecken!
#42.1.1.1 Christian Grauer am 10.09.2008 10:48 (Antwort)
Guten Morgen!

Für mich ist das kein Detail. Ich Folge in diesem Punkte (inhaltlich!) Herrn Grauer: hier wird ein selbstreferenzierendes System aufgebaut, dass sich Kritik am liebsten ganz verbitten möchte. Wenn das ein Kunstblog mit (eigener) Musik, Gedichten oder Fotos macht, dann ist das wohl seine Sache. Wenn man das mit dem Anspruch der Aufklärung verbindet und sich gleichzeitig gegen Kritik oder Korrektur weitgehend Abschottet dann ist das ein Widerspruch. Das ist jedenfalls näher an einer Totalitär-Dogmatischen Haltung als an einer Liberalen. Umgekehrt, gibt sich gerade Herr Grauer, dem als Anthroposoph und „Mitstreiter“ der Vorwurf des Dogmatismus, der Vertuschung und Geheimbündelei (und natürlich weit Schlimmeres) anhaftet sehr liberal. Nennen wir es mal nicht gut und böse, sondern liberal und dogmatisch. Wer verhält sich in diesem Zusammenhang nun wie?

Gruß, Reiner Rudolph

Herr Gerlach, bitte ersparen Sie den Lesern und mir einen weitern plumpen Versuch, mich nun endgültig auf den Begriff „Linksfaschismus“ festzunageln. Ich bin kein Fachmann für Linksfaschismus und werden diese Begriff nie verwenden. Auf den INHALT kommt es an, und da stimme ich mit Herrn Grauer wie sie richtig Vermuten in vielen Punkten überein.
#42.1.1.2 Anonym am 10.09.2008 10:49 (Antwort)
ich finde sie übertreiben hier alle maßlos.
wenn jemand im internet oder sonstwo eine meinung vertritt, und sei sie für die "gegnerische" seite noch so unwahr und vielleicht sogar beleidigend, bewegen wir uns doch immer noch auf dem boden unserer freiheitlichen grundordnung.

es ist jedenfalls noch ein sehr weiter weg bis zu faschismus oder totalitarismus ("linksfaschismus" müsste hier tatsächlich einmal definiert werden – so klingt das erstmal historisch paradox). ich würde dafür plädieren, dass diese begriffe sparsam verwendet werden, sonst entwerten wir nämlich die zeit, in der wir tatsächlich ein faschistisches und totalitäres system hier oder woanders hatten.

fällt ihnen übrigens auf, dass reiner und sie natürlich genauso ihre vorgefasste meinung auf den "gegner" projezieren? reiners etwas unpassende ironie ist ein gutes beispiel dafür.
#42.1.1.2.1 zuschauer am 10.09.2008 12:41 (Antwort)
Könnten Sie bitte etwas deutlicher werden? Wer Projeziert was?

Danke, Gruß, Reiner
#42.1.1.2.1.1 Anonym am 10.09.2008 13:50 (Antwort)
Sehen Sie, sie erliegen auch schon der Propaganda von Gerlach et al. Ich habe den Begriff "Linksfaschismus" genau einmal verwendet, und zwar in dem Titel zu meinem Artikel "Esobashing: Aufklärung oder Linksfaschismus?" Mit Fragezeichen! Ich habe weder irgend welche Blogs noch Personen als Linksfaschisten bezeichnet. Ich habe in dem Artikel eine differenziert Meinung ausgeführt, die erklärt, was genau ich mit dem Titel "Linksfaschismus?" meine. Es ist Herr Gerlach, der mir notorisch unterstellt, ich hätte jemanden als Linksfaschist bezeichnet, ich hätte von linksfaschistischen Blogs geschrieben und dergleichen. Nachweisbar sämtlich haltlose Unterstellungen . Und Sie kolportieren diesen Mist ungeprüft einfach weiter. Ich würde Ihnen selbst etwas mehr "Sparsamkeit" anraten!
#42.1.1.2.1.2 Christian Grauer (Link) am 10.09.2008 14:28 (Antwort)
faschistoid, totalitär, etc.. mir fallen diese begriffe hier einfach zu oft. mein eindruck: sie nehmen sich und ihr anliegen ein wenig zu wichtig und meinen ständig, die ganz großen knüppel aus dem sack holen zu müssen. mir geht diese aggressive, beleidigte und kleinliche art ihrer diskussionsweise auf die nerven. diskussionen mit anthroposophen enden meiner erfahrung nach meistens so, selbst wenn man versucht einen unaufgeregten ton anzuschlagen.

ich habe als pseudonym "zuschauer" gewählt. aufs "zuschauen" werde ich mich – wenn überhaupt – jetzt auch wieder beschränken.
#42.1.1.2.1.2.1 zuschauer am 10.09.2008 16:04 (Antwort)
Es ist nicht schlimm, wenn ein Blog keine Kommentare zulässt. Schlimm ist, wenn man Kommentare zulässt, diese aber löscht, sobald sie unangenehm werden, weil sie Falschaussagen korrigieren. Schlimm ist außerdem, wenn man - wie NWA - nur Kommentare von bestimmten Leuten zulässt.

Ich stimme zu, man findet viel auf NWA, das man weder in Anthroblogs noch in der Presse noch sonstwo findet. Ob das allerdings für dessen Objektivität spricht, ist eine andere Frage...