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Einträge für Dezember 2008

Donnerstag, 25. Dezember 2008

In welcher Zeit lebt die Anthroposophie?

Geschrieben von Christian Grauer in Anthroposophie
Kommentar (1) | Trackbacks (0)
Der info3-Artikel  External Link"Kulturfaktor mit Eintrittskarte?" von Ramon Brüll hat viel Staub aufgewirbelt. Seiner These, dass die anthroposophische Gesellschaft als soziale Form für die anthroposophische Bewegung nicht mehr zeitgemäß sei, wird erwartungsgemäß von vielen Seiten widersprochen.

Wenn die Frage gestellt wird, ob eine vor knapp 100 Jahren gegründete Institution noch die zeitgemäße Form für den anthroposophischen Impuls darstellt, dann ist es schon ein wagemutiges Unterfangen, dieser Frage mit Zitaten zu begegnen, die aus dem Kontext der Gründung dieser Institution stammen. Komplett absurd wird es, wenn diese Zitate im Grunde das genaue Gegenteil dessen aussagen, wofür sie herangezogen werden.

Hartwig Schiller führt in seinem Aufsatz mit dem programmatischen Titel  External Link"Die unsterbliche Gesellschaft" gegen die Thesen von Brüll das folgende Zitat Steiners an: "Aber, meine lieben Freunde, wenn wir die Anthroposophische Gesellschaft auflösen würden, so wäre sie gar nicht aufgelöst. Wir haben gar nicht so wie andere Gesellschaften und Vereine die Möglichkeit, die Anthroposophische Gesellschaft so ohne weiteres aufzulösen. Denn wir unterscheiden uns als Anthroposophische Gesellschaft, die eine Gesellschaft für eine geisteswissenschaftliche Bewegung ist, von anderen Gesellschaften gerade dadurch, dass wir nicht auf Programmpunkte, das heißt nicht auf Irreales, bloß Gedachtes, sondern uns auf Reales begründen, auf einer wirklichen Basis stehen." External Link Und er führt noch weitere Zitate an, um die Idee des übersinnlichen Wesens der Anthroposophie, das seine Realität unabhängig von aller äußeren Form wahrt, zu fundieren. Sein überraschendes Fazit allerdings: "Die Anthroposophische Gesellschaft will Basis, Werkzeug und Vollzug einer solchen Bewegung sein. Das war sie in der Vergangenheit zu großen Teilen, ist es in der Gegenwart und wird es bei hinreichender Anstrengung auch in der Zukunft sein können." External Link

Es ist geradezu rohe Gewalt, die Schiller anwenden muss, um das "unsterbliche" Wesen der Anthroposophie, das er mit Pathos und Überzeugung vorträgt, als Argument für die "Unsterblichkeit" der Anthroposophischen Gesellschaft einzusetzen. Mit diesem Fazit leugnet er im Grunde alles, was er zuvor ausgeführt hat und reduziert die Anthroposophie auf das, was sie auch nach Steiner eben gerade nicht ist: ein Verein, der mit seiner Auflösung verschwindet! Die Verwechslung von sozialer Form und spirituellem Inhalt könnte fataler nicht sein. Die selbe Verwechslung liegt all jenen Kommentaren zugrunde, die Brüll und info3 nun idiotischerweise vorwerfen, er wolle die Anthroposophie vernichten.

Für Andreas Neider tritt mit dem Artikel von Ramon Brüll "ein zunehmender Rückzug vom Werk Rudolf Steiners vor Augen, zugunsten einer immer stärkeren Beschäftigung mit esoterischen Praktiken und Traditionen amerikanischer Herkunft (K. Wilber, A. Cohen, N.D. Walsh u. a.). Und zunehmend vermisse ich dabei das, was Rudolf Steiner von jedem seiner Schüler erwartete, nämlich die eigenständige esoterische Erarbeitung und Weiterentwicklung eben dieser Anthroposophie." External Link Und offenbar fällt ihm der Widerspruch, der sich in diesen beiden Sätzen symptomatisch ausdrückt, überhaupt nicht auf. Symptomatisch deswegen, weil sich offenbar noch immer hartnäckig die Überzeugung hält, dass Steiner-Exegese und Konservierung der von Steiner geschaffenen Formen "eigenständige esoterische Erarbeitung" sei und die Weiterentwicklung der Anthroposophie in einer Abschottung gegen jegliche Form von ideellem Input bestehe.

Eine eigenständige esoterische Erarbeitung und Weiterentwicklung der Anthroposophie und die Einsicht in das unsterbliche geistige Wesen der Anthroposophie muss nicht notwendigerweise zu der Überzeugung führen, dass die Anthroposophische Gesellschaft als zeitgemäße Form ausgedient habe, aber sie muss unbedingt in der Lage sein, diesen Gedanken in einem gegenwärtigen Kontext zu denken, ohne sich reflexartig an Steinerzitate zu klammern und gerade dasjenige, was die scheinbar ketzerische Idee von Brüll zur Diskussion stellt, nämlich die äußere Form der anthroposophischen Bewegung, als Gegenargument anzuführen. Oder mit etwas weniger Pathos ausgedrückt: wenn jemand die AAG für obsolet hält, entbehrt es jeglicher Logik, sein Gegenargument auf die "Unsterblichkeit" dieser Institution zu stützen, denn genau diese Prämisse ist es, die zur Debatte steht.

Dass Brülls Artikel eine so heftige Diskussion ausgelöst hat, ist nicht nur ein gutes Zeichen sondern es zeigt auch, dass seine Fragen virulent sind. Dass die Diskussion allerdings auf einem so niedrigen argumentativen Niveau stattfindet, in dem bei Licht besehen im Grunde nur Dogmen ausgetauscht werden, ist sehr bedauerlich, wenngleich nicht unbedingt überraschend. Richtig ärgerlich ist aber das bornierte spirituelle Spießbürgertum, das sich in den hier wie anderswo nicht enden wollenden Anfeindungen gegen info3 niederschlägt, weil sie unbequeme Fragen stellt, weil sie Ernst macht mit dem "eigenständigen Erarbeiten" und weil sie die Anthroposophie schon für so gereift und salonfähig hält, dass sie mit anderen spirituellen Bewegungen in einen Dialog treten kann, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Ganz im Gegenteil: gerade in solchen Dialogen könnte sich die Anthroposophie als eine der pubertären Egozentrik entwachsene, kulturell relevante Bewegung wiederfinden. Es ist eines der größten Verdienste der Redaktion von Info3, diesen Entwicklungsschritt einzuleiten. Denn eine Bewegung, die bei jedem geringsten Ansatz von Pluralität "Ketzer" und "Häretiker" schreit und am liebsten jedem Andersdenkenden das Recht absprechen möchte, sich Anthroposoph zu nennen, steckt derart in ihrem eigenen Dogma fest, dass die bisweilen panisch anmutenden Reaktionen auf den Auflösungsvorschlag den Schluss nahelegen, dass sich das lebendige Wesen des anthroposophischen Kulturimpulses aus seiner äußeren Hülle längst verabschiedet hat und diese nur noch als leere Puppe ihrem schieren institutionellen Selbsterhaltungstrieb folgt.

Hier verschränkt sich der Diskurs mit seiner eigenen Metaebene und die angeführten Argumentationen gegen die Thesen von Ramon Brüll werden selbst zu deren metadiskursorischen Bestätigung! Sofern die liebe Anthroposophia also noch lebt, wird dies erst der spärliche Anfang einer weitreichenden Debatte sein.
 

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Goorhuis und Ziegler über mein Buch

Geschrieben von Christian Grauer in Bücher, Infosophie
Kommentare (27) | Trackbacks (0)
Wer würde sich nicht über Anerkennung freuen? Aber es kommt auch darauf an, wofür man Anerkennung bekommt! Bescheidenheit ist oft nur selektive Anerkennungssucht: der anspruchsvolle Narziss gibt sich nicht mit beliebigem Lob zufrieden: er möchte erst für das gelobt werden, was ihm selbst als die wichtigste Leistung erscheint und nicht für Banalitäten. Deswegen ist die Aufmerksamkeit, die Henk Goorhuis durch seine Rezension in der Novemberausgabe (S. 89) von Info3 External Link - aber auch in einem spannenden privaten Austausch - meinem Buch External Link geschenkt hat, für mich besonders wertvoll.

Goorhuis ist überzeugter Konstruktivist und er geht daher in seinem Artikel besonders auf meinen Bezug zur systemisch-konstruktivistischen Perspektiven ein. "Grauer entwirft dabei eine Linie von Kant über Husserl und Steiner zur Systemtheorie Luhmanns, um dann auch in Rudolf Steiners Werk die konstruktivistische Grundhaltung der Systemtheorie hervorzuheben, wonach jede Weltbetrachtung auch einen aktiven, gestalterischen Aspekt hat und die erscheinende Welt immer auch als Produkt (oder eben als Konstruktion) dieser Weltbetrachtung verstanden werden sollte. (...) Diese systemisch-konstruktivistische Beleuchtung von Steiners Werk erlaubt nun einen völlig neuen Brückenschlag zur modernen Wissenschaft... (...) ...dieses kleine Buch könnte einen äußerst wichtigen Beitrag dazu liefern." (Info3 11/08, S.89).

Darin findet sich eine Anerkennung gleich zweier meiner ganz zentralen Anliegen, die hinter der Verfassung des Buches standen: zum Einen die Erkenntnis, dass in Steiners ganzen erkenntnistheoretischen aber auch erkenntnispraktischen, philosophischen wie esoterischen Bemühungen, die letztlich immer wieder auf das Denken fokussieren, eben jene Idee steckt, dass der eigentliche Kern des Seins, das Urwesen alles Seins nicht Substanz, Materie, Geist oder andere Substrate sind, sondern dass sich alles Sein letztlich in einer Aktivität auflöst, auf die Steiner mit Begriffen wie Denken, Erkenntnis, Intuition verweist. Wenn ich mein Buch in einem Satz zusammenfassen sollte, dann würde ich so etwas schreiben wie: "der Ursprung und das Wesen allen Seins ist erkenntnishaft".

Das andere Anliegen ist die Anerkennung des Konstruktivismus als eines sehr feinsinnigen philosophischen Ansatzes, der auch in Wechselwirkung mit der Anthroposophie, sowohl in ihr als auch in sich, großartige Ideen hervorbringen kann und der keineswegs eine relativistische, egoistische und geistverneinende Theorie ist, sondern eine philosophische Haltung, die bei ihren Vertretern zu einer geradezu noblen theoretischen Zurückhaltung, zu diskursiver Toleranz und reflektiver Ernsthaftigkeit führt. Den Konstruktivismus als solchen zu vertreten, aber auch die Anthroposophie für diese ihr eigentlich immanente Perspektive zu öffnen und sie damit auch an die gegenwärtige philosophische Entwicklung anzuschließen, sind mir besondere Anliegen.

Hierfür von berufener Seite gelobt zu werden, ist genau die Anerkennung, um derentwillen der Narziss in mir das Buch geschrieben hat. Danke Henk Goorhuis!



Eine weitere Rezension, die dieser Tage erschienen ist, findet sich in der Zeitschrift "Das Goetheanum" External Link aus Dornach, bekanntermaßen das offizielle Organ der Anthroposophischen Gesellschaft und der Hochschule am Goetheanum, das der journalistischen Reflexion des anthroposophischen Kulturschaffens gewidmet ist. Sie wurde verfasst von Renatus Ziegler, Mathematiker und Physiker am Forschungsinstitut Hiscia External Link . Er war vor ca. 7 Jahren bei einigen der Sitzungen jenes philosophischen Kreises von Jens Heisterkamp in Frankfurt dabei, in dem letztlich die Idee zu meinem Buch gereift ist. Schon dort, aber auch bei der Lektüre seines Buches "Intuition und Ich-Erfahrung" habe ich ihn als jemanden kennen gelernt, der "mit dem Denken Ernst macht" und der insbesondere jene für die Anthroposophie, aber eben auch für phänomenologische, systemische und konstruktivistische Ansätze typische Umstellung des Fokus vom Denkinhalt (der rein analytischen Gültigkeit des Gedankens) auf den Denkakt (der Bewusstseinsoperation als konkretem Phänomen) - oder mit Husserl gesprochen vom Noema auf die Noesis - zum paradigmatischen Ausgangspunkt macht.

Diese Übereinstimmung - und das zeigt sich auch in der zweiseitigen Behandlung meines Buches - findet aber insbesondere auf der pragmatischen Ebene statt. Bei Zieglers Rezension zieht der Narziss in mir seine Genugtuung nicht nur daraus, dass mein Buch überhaupt zur Kenntnis genommen wird, sondern dass es als "eine mit Denk und Erlebensfreude zu lesende Einführung in eine monistische Erkenntnistheorie" (Das Goetheanum Nr. 49/08, S. 7-8) bezeichnet wird. "Das eigene Denken wird herausgefordert und nicht ersetzt: Erkenntnistheorie als persönliche Erlebnispraxis." (ebd.) Renatus Ziegler ist einer jener doch seltenen Menschen, denen Denken ein echtes Anliegen ist und das spiegelt sich für mich und meinen Narziss in seiner Rezension als Anerkennung wieder, die ich dankend aufnehme und die ganz und gar unbeschadet davon bleibt, dass wir offenbar inhaltlich nicht zur selben Position finden.

Das schöne an der Rezension ist, das Renatus Ziegler meine Gedanken präzise verstanden und wiedergegeben hat. Durch einen Konjunktiv will er mir ein Hintertür öffnen, die ich aber gar nicht brauche, denn es trifft exakt das, was ich meine, wenn er schreibt "Mir scheint als würde Grauer Verschiedenheit und Unterscheidung identifizieren und damit den Erkenntnisakt zum Seins- oder Schöpfungsakt (im Kontrast zum Bewusstseinsakt) machen. Damit wird Erkenntnistheorie zur Ontologie und Bewusstseinsentwicklung zur Weltentstehung." (a.a.O.) Ganz genau! Allerdings nicht "im Kontrast zum Bewusstseinsakt" sondern "als Bewusstseinsakt".

Für mich wird nicht ganz klar, ob Renatus Ziegler meinem Monismus wirklich einen Dualismus entgegenstellen will. Es hat zunächst den Anschein, ich gebe aber auch zu, dass mein Begriff des "ontologischen Monismus" etwas dunkel ist. Dahinter steht der Versuch, die offensichtlichen Schwächen eines radikalen Monismus zu relativieren. Unter ontologischem Monismus verstehe ich die Auffassung, dass das Sein nur dann wirklich als monistische Einheit zu bezeichnen ist, solange es als ununterschiedenes Sein, gleichsam als bloßes Welt-Potential verstanden wird. Sobald es zur Erscheinung und damit zum Seienden und Existierenden wird - also zur eigentlichen "Welt" - so entäußert es sich schon in eine Dualität, die sich in dem Begriff der Unterscheidung findet. Wo immer uns Welt begegnet, begegnet sie uns notwendigerweise dualistisch. Der Dualismus ist gleichsam im "Begegnen" bereits eingebaut. Zugleich ist aber in der Unterscheidung auch die Einheit immer schon eingebaut, weil nur unterschieden werden kann, was Eins ist und weil der Akt des Unterscheidens zugleich das Unterschiedene gleichsam als Objekte der einen Unterscheidung verbindet. Dieses Eins sein ist aber kein existierender, sondern nur ein potentieller Zustand, der das Sein als allgemeinste Spezifikation all dessen, was ist, charakterisiert. Erkenntnis und mit ihr die erscheinende Welt ist stets dualistisch, Einheit verbürgt nur die der Erkenntnis zugrunde liegende schiere Operationalität des Bewusstseins, die durch Unterscheidung diesen Dualismus erst schafft. Das ist mit dem Zusatz "ontologisch" zum Monismus gemeint und ich glaube, dass wir in diesem Punkt, nämlich der Ansicht, dass die Welt in letzter Konsequenz trotz aller Dualität einen ungeteilten Urgrund hat, zu einer Einigung finden können.

Wo die Kritik von Renatus Ziegler m.E. wirklich ansetzt, wird deutlich, wenn er meinem Verweis auf Steiners "das Subjekt lebt nur von des Denkens Gnaden" entgegen hält, dass diese Sicht nur für die analytisch-begriffliche Bestimmung des Ichs als Subjekt gilt und damit das Denken dem Subjekt nur systematisch voraus geht, dass aber eben dieses Bestimmen als Denkakt abhängig ist von meinem individuellen Ich, das den Denkakt hervorbringt. Dieses Argument ist glasklar und nachvollziehbar und vor dem Hintergrund der gesamten mitteleuropäischen Philosophiegeschichte fast trivial. Dennoch wendet es sich natürlich gegen einen der Kernpunkte meines Buches, gegen das, was ich im Rückgriff auf eine Formulierung Kants in einem Vortrag einmal als dritte Kopernikanische Wende bezeichnet habe und das mir wie ein Erweckungserlebnis durch die Lektüre der Systemtheorie von Niklas Luhman klar geworden ist: die Infragestellung des ontologischen Primats des Agens gegenüber dem Akt und die Formulierung der Idee, dass nicht das Agens den Akt, sondern der Akt das Agens hervor- oder besser vielleicht mit sich bringt.

Gerade in anthroposophischem Umfeld entzünden sich in Diskussionen gerade an dieser Idee immer wieder die engagiertesten Debatten und es stellt sich der Widerspruch für mich bisweilen weniger als rationale Überzeugung, sondern vielmehr als eine subtile Form der Angst vor dem Verlust des eigenen Ichs als letzter Bastion der Unhintergehbarkeit dar. Auch ich kenne diese Angst, denn sie ist eine systematische Angst, notwendig mit dem Ich und seinen Konstitutionsbedingungen verbunden. Und in ihr scheint mir das selbe Element zu liegen, das konstruktivistischen Ansätzen insgesamt als Vorbehalt oft entgegensteht: der vermeintliche Verlust eines sichernden Grundes, einer Verlässlichkeit und das Aufgehen jeglichen Sinns in relativistischer Beliebigkeit. Nicht dass das irgend ein Beweis für irgend etwas wäre, aber es ist ein Symptom dafür, dass dieses Problem nicht nur an die Grundfesten der Philosophie reicht, sondern auch an die existenziellsten Fragen, mit denen sich der Mensch überhaupt konfrontiert sehen kann. Und ich könnte mir nichts spannenderes vorstellen, als gerade an diesem Punkt in eine vertiefende Diskussion mit einem Gesprächspartner wie Renatus Ziegler einzutreten. Vielleicht ergibt sich in irgend einer Form die Möglichkeit dazu, denn es liegt mir fern, an dieser Stelle nun zu glauben, die Kritik von Ziegler irgendwie widerlegen zu müssen. Vielmehr möchte ich sie dankend auf- und zum Anlass nehmen, in einen philosophischen Dialog zu finden - jene Aktivität, in der das philosophische Herz seine höchste Bestimmung sieht.
 
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Am Anfang war die Unterscheidung.
Der ontologische Monismus – eine Theorie des Bewusstseins im Anschluss an Kant, Steiner, Husserl und Luhmann.

Info3 Verlag Frankfurt 2007, 109 S. kartoniert, € 13,60
ISBN 978-3-924391-37-9
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Kommentare
Dr. Kawashima zu In welcher Zeit lebt die Anthroposophie?
So, 28.12.2008 02:45
1A Artikel Danke.
Britta zu Dummheit und Gegendummheit
So, 21.12.2008 20:58
Andreas Lichte hält Saddam Hus sein für unschuldig. - Haarstr äubender Vergleich mit Grundsc hülerin: http://nachs [...]
Annette zu Goorhuis und Ziegler über mein Buch
So, 21.12.2008 18:02
Na wenn ich aber mit anderen M enschen gemeinsam etwas verwir klicht haben will, dann sind d ie aber auch Ursachen da [...]
Robert zu Goorhuis und Ziegler über mein Buch
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Hallo Aneette, das sehe ich a uch so, ich kann mir eine ganz e Menge vorstellen. Aber wenn ich was davon verwirkli [...]
Angelo zu Ente gut alles gut
Sa, 20.12.2008 11:01
Ich will den auch Haben auf DV D ich habe den auf DVD aber vo n der VHS kassette auf genomme n die Quali. ist OK aber [...]
Sims Alabim zu Esobashing: Aufklärung oder Linksfaschismus?
Fr, 19.12.2008 21:04
Aufgrund eigener Erfahrungen m it den Anthroposophen komme ic h nicht umhin, zu der ganzen D ebatte Stellung zu bezie [...]
Annette zu Goorhuis und Ziegler über mein Buch
Fr, 19.12.2008 13:30
Also in meiner Vorstellung gib t es diese Welt ohne Kausalitä t. Vorstellen kann ich mir ein e ganze Menge. Die Idee [...]
Robert zu Goorhuis und Ziegler über mein Buch
Fr, 19.12.2008 12:07
Aber ist nicht die Kausalität apriori gegeben? Damit wird a usgesagt, dass wir uns eine We lt ohne Kausalität gar n [...]
Annette zu Goorhuis und Ziegler über mein Buch
Di, 16.12.2008 22:33
Falls damit Uri Geller gemeint ist, er tut das Beste, was au f seinem derzeitigen Entwicklu ngsstand möglich ist. Ma [...]
Felix Hau zu Goorhuis und Ziegler über mein Buch
Di, 16.12.2008 03:13
Lieber Robert! "Und Felix m it seinem Schritt ins Nichts. Wozu denn diese Umwege?" Di rekter geht es nicht! ;-)
Christian Grauer zu Goorhuis und Ziegler über mein Buch
Mo, 15.12.2008 22:39
@Robert: ja, Teleportation+Kau salität wäre Dir schon recht ( das wird's wahrscheinlich auch irgendwann mal geben). [...]
Leuthel zu Goorhuis und Ziegler über mein Buch
Mo, 15.12.2008 21:12
@ Robert > Wozu denn diese Umwege? Menschen, die damit aufgehört haben, an einen "ex ternen Gott" zu glauben, [...]
barbara zu Goorhuis und Ziegler über mein Buch
Mo, 15.12.2008 20:41
aha die eine graue eminenz ist entlarvt,-))
Robert zu Goorhuis und Ziegler über mein Buch
Mo, 15.12.2008 15:50
"Du willst gar nicht, dass das geht. Du lebst lieber in eine r Welt, in der ich ein Spinner bin, als in einer, in d [...]
Felix Hau zu Goorhuis und Ziegler über mein Buch
Mo, 15.12.2008 02:33
Lieber Christian, das Aller schönste an deinem Buch (und a n seiner Rezeption bzw. Rezens ion durch entsprechend b [...]

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