Mittwoch, 31. Oktober 2007
Perspektiven der Mystik
Am 23. und 24.11.2007 findet an der Alanus Hochschule in Alfter ein Symposium mit dem Titel "Perspektiven der Mystik" statt, bei dem ich ein Referat zum Thema "Bewusstseinserfahrung als Mystik - Steiner, Husserl, Luhmann" halten werde. Außerdem werden Vorträge von Marcelo da Veiga, Manfred Krüger, Ibraim Abouleish, Jens Heisterkamp und Jost Schieren zu hören sein.
In der Ankündigung zum Symposium heißt es: "Im Zeitalter der Rationalität scheint das Thema 'Mystik' allein auf vergangene kulturelle Strömungen zu verweisen, die allerdings eine große identitätsstiftende Macht besaßen. Die Tagung möchte nach den Perpektiven einer modernen Mystik fragen, die neben einer berechtigten kulturellen Differenzierung zugleich auch die Dimension einer spirituellen Gemeinsamkeit eröffnet."
Weitere Informationen zur Veranstaltung: Perspektiven_der_Mystik.pdf
Weitere Informationen zur Alanus Hochschule: www.alanus.edu
In der Ankündigung zum Symposium heißt es: "Im Zeitalter der Rationalität scheint das Thema 'Mystik' allein auf vergangene kulturelle Strömungen zu verweisen, die allerdings eine große identitätsstiftende Macht besaßen. Die Tagung möchte nach den Perpektiven einer modernen Mystik fragen, die neben einer berechtigten kulturellen Differenzierung zugleich auch die Dimension einer spirituellen Gemeinsamkeit eröffnet."
Weitere Informationen zur Veranstaltung: Perspektiven_der_Mystik.pdf
Weitere Informationen zur Alanus Hochschule: www.alanus.edu
Dienstag, 16. Oktober 2007
Eva Herman
Ich kannte Eva Herman nur von der Ferne und als Nachrichtengesicht, bis am 9. Oktober ein Mail mit einem Link zu SPON eintrudelte, wo berichtet wurde, dass eben diese Dame aus der Talkshow von J. B. Kerner geworfen wurde. Ein Eklat! Und das tollste daran in unserer Medienwelt: die Sendung fing gerade erst an. Also einschalten und den Eklat genießen. Und dabei passierte etwas ganz außergewöhnliches:
"Eva Herman" vollständig lesen
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Ente gut alles gut
Dies ist eine Petition an die deutsche Fernsehwelt!
Mir wird immer etwas vorgeschwafelt von Grundversorgung, wenn ich darauf zu sprechen komme, dass ich das öffentlich-rechtliche Fernsehen zusammen mit ihrer kommunistischen Zwangsenteignungsinstitution (GEZ) für ein Relikt der mittelalterlichen Inquisition halte.
Aber wo ist die Grundversorgung? Ich erinnere mich, als ich eines schönen Sonntag-Nachmittag den Fernseher einschaltete und tatsächlich auf RTL, Sat1, ARD und ZDF - also mithin auf BEIDEN ö.r. Sendern gleichzeitig! - eine Liveübertragung der Hochzeit irgend einer Prinzessin aus Holland oder Belgien (keine Ahnung) sehen musste. Grundversorgung heißt also in einem demokratischen Land, dass eine Verherrlichung der Monarchie auf beiden für die Grundversorgung vorgehaltenen Sendern gezeigt werden muss, und das, obwohl bereits 2 andere deutschlandweit empfangene Sender dieses politisch und journalistisch völlig irrelevante Ereignis live dokumentieren! Ich weiß nicht mehr was es war, jedenfalls wollte ich zu diesem Zeitpunkt mit einer anderen Information grundversorgt werden!
Wenn wir also zwei staatliche Fernsehanstalten vorhalten und durch Zwangserhebung finanzieren müssen, damit das Volk mit den Bildern von Hochzeiten grundversorgt werde, dann frage ich mich, warum unsere Bundesregierung keinen öffentlich-rechtlichen Brautmodenladen unterhält. Hat das Volk nicht auch Anspruch auf eine Grundversorgung mit Brautkleidern? Oder sagen wir mit Nudeln und Kaffee? Was ist mit Autos und Autoreifen? Oder Zeitungen? Warum gibt es keine öffentlich-rechtlichen Zeitungen? Manchmal stehe ich mit offenem Mund staunend vor geselleschaftlichen Phänomenen, die schon einem Menschen des Mittelalters das Blut in den Adern gefrieren ließe und die dennoch Wirklichkeit im Jahre 2007 sind. In Deutschland!
Wenn ich selbst zu entscheiden hätte, womit ich grundversorgt werden wollte, dann würde ich zu allererst einen Film auswählen, der irgendwann in den 90er Jahren im ZDF lief und für den bereits Petitionen im Internet gestartet wurden, damit er wieder einmal gezeigt wird. Der Film stammt aus Hongkong, ich habe ihn auch auf DVD, aber leider nur in chinesisch mit englischen Untertiteln. Es gibt aber eine synchronisierte deutsche Fassung, eben jene, die damals gezeigt wurde. Sie ist aber auf DVD oder VHS nicht zu erhalten. Das ZDF verfügt aber nachweislich darüber oder kennt zumindest die Quelle, weigert sich aber standhaft, uns mit diesem epochalen Film grundzuversorgen, obwohl im Internet ein steigender Bedarf dokumentiert ist.
Der Film heißt in deutscher Übersetzung "Ente gut alles gut", im Original "Gai tung aap gong". Es ist eine Kommödie über einen Entengrill-Besitzer, den die Konkurrenz einer großen Hähnchen-Kette dazu zwingt, seine Schwiegermutter um einen Kredit zu bitten, damit er sein äußerst rustikal geführtes Restaurant konkurrenzfähig machen kann. Hongkong-Cinema vom feinsten in rasantem Slapstick-Tempo (deswegen funktioniert das auch nicht mit Untertiteln).
Ich rufe hiermit die Deutsche Fernsehwelt dazu auf, diesen Film zu zeigen! Und wer immer etwas über den Verbleib der Kopie weiß, die das ZDF einst benutzte, der möge sich hier melden. Der Sender, der zuerst diesen Film zeigt, bekommt von mir all jene Gebühren, die ich der Zwangsenteignungszentrale aus politischem Protest bis dato schuldig geblieben bin!
Und damit jeder von dieser Aktion erfährt, macht bitte einen Link auf Eure Homepage mit dem folgenden Banner:

oder irgend einem anderen lustigen Bild, vor allem aber mit einem Link zu dieser Petition (http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/8-Ente-gut-alles-gut.html). Danke.
Es lebe die Medienfreiheit!
Mir wird immer etwas vorgeschwafelt von Grundversorgung, wenn ich darauf zu sprechen komme, dass ich das öffentlich-rechtliche Fernsehen zusammen mit ihrer kommunistischen Zwangsenteignungsinstitution (GEZ) für ein Relikt der mittelalterlichen Inquisition halte.
Aber wo ist die Grundversorgung? Ich erinnere mich, als ich eines schönen Sonntag-Nachmittag den Fernseher einschaltete und tatsächlich auf RTL, Sat1, ARD und ZDF - also mithin auf BEIDEN ö.r. Sendern gleichzeitig! - eine Liveübertragung der Hochzeit irgend einer Prinzessin aus Holland oder Belgien (keine Ahnung) sehen musste. Grundversorgung heißt also in einem demokratischen Land, dass eine Verherrlichung der Monarchie auf beiden für die Grundversorgung vorgehaltenen Sendern gezeigt werden muss, und das, obwohl bereits 2 andere deutschlandweit empfangene Sender dieses politisch und journalistisch völlig irrelevante Ereignis live dokumentieren! Ich weiß nicht mehr was es war, jedenfalls wollte ich zu diesem Zeitpunkt mit einer anderen Information grundversorgt werden!
Wenn wir also zwei staatliche Fernsehanstalten vorhalten und durch Zwangserhebung finanzieren müssen, damit das Volk mit den Bildern von Hochzeiten grundversorgt werde, dann frage ich mich, warum unsere Bundesregierung keinen öffentlich-rechtlichen Brautmodenladen unterhält. Hat das Volk nicht auch Anspruch auf eine Grundversorgung mit Brautkleidern? Oder sagen wir mit Nudeln und Kaffee? Was ist mit Autos und Autoreifen? Oder Zeitungen? Warum gibt es keine öffentlich-rechtlichen Zeitungen? Manchmal stehe ich mit offenem Mund staunend vor geselleschaftlichen Phänomenen, die schon einem Menschen des Mittelalters das Blut in den Adern gefrieren ließe und die dennoch Wirklichkeit im Jahre 2007 sind. In Deutschland!
Wenn ich selbst zu entscheiden hätte, womit ich grundversorgt werden wollte, dann würde ich zu allererst einen Film auswählen, der irgendwann in den 90er Jahren im ZDF lief und für den bereits Petitionen im Internet gestartet wurden, damit er wieder einmal gezeigt wird. Der Film stammt aus Hongkong, ich habe ihn auch auf DVD, aber leider nur in chinesisch mit englischen Untertiteln. Es gibt aber eine synchronisierte deutsche Fassung, eben jene, die damals gezeigt wurde. Sie ist aber auf DVD oder VHS nicht zu erhalten. Das ZDF verfügt aber nachweislich darüber oder kennt zumindest die Quelle, weigert sich aber standhaft, uns mit diesem epochalen Film grundzuversorgen, obwohl im Internet ein steigender Bedarf dokumentiert ist.
Der Film heißt in deutscher Übersetzung "Ente gut alles gut", im Original "Gai tung aap gong". Es ist eine Kommödie über einen Entengrill-Besitzer, den die Konkurrenz einer großen Hähnchen-Kette dazu zwingt, seine Schwiegermutter um einen Kredit zu bitten, damit er sein äußerst rustikal geführtes Restaurant konkurrenzfähig machen kann. Hongkong-Cinema vom feinsten in rasantem Slapstick-Tempo (deswegen funktioniert das auch nicht mit Untertiteln).
Ich rufe hiermit die Deutsche Fernsehwelt dazu auf, diesen Film zu zeigen! Und wer immer etwas über den Verbleib der Kopie weiß, die das ZDF einst benutzte, der möge sich hier melden. Der Sender, der zuerst diesen Film zeigt, bekommt von mir all jene Gebühren, die ich der Zwangsenteignungszentrale aus politischem Protest bis dato schuldig geblieben bin!
Und damit jeder von dieser Aktion erfährt, macht bitte einen Link auf Eure Homepage mit dem folgenden Banner:

oder irgend einem anderen lustigen Bild, vor allem aber mit einem Link zu dieser Petition (http://www.schachtelhalm.net/s9y/archives/8-Ente-gut-alles-gut.html). Danke.
Es lebe die Medienfreiheit!
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Esseme 2.0
Esseme sind klein, unscheinbar und schnell. Sie haben einen schwarzen Nacken und viele lange Arme, die sich in jede Form biegen lassen. Sie sitzen da und halten sich mit ihren Armen gegenseitig fest. Und wenn ein Essem sich bewegt, dann spürt das andere Essem dies im Arm und schüttelt sich kräftig. Das spüren die anderen Essem, die es festhalten, und so schütteln sich auch diese wieder. Und so geht das endlos weiter. Es ist ein fürchterliches Geschüttel unter den Essemen.
Doch wenn ein Mensch kommt, husch - dann sind sie fort und an ihrer Stelle sieht man nur noch einen kleinen schwarzen Schatten. Doch meist bemerken wir den Schatten nicht. Vielmehr glauben die Menschen, die leeren Stellen zwischen den Schatten seien Dinge, die man sehen und anfassen kann. In Wirklichkeit aber gibt es keine Dinge, sondern nur Esseme, die sich vor lachen schütteln, weil die Menschen sie nicht sehen.
Aber die Menschen, in ihrer groben Art und mit ihren schlechten Brillen, geben den Leerstellen, die sie für Dinge halten, einen Namen und schieben sie hierhin und dorthin und sagen dieses Ding gehört mir, das da gehört Dir, und sie wollen einfach nichts davon wissen, daß sie eigentlich nur Schattenlöcher umherschieben.
Ja, viel schlimmer noch. Sie glauben, daß es im Leben darum geht, möglichst viele Namen von Schattenlöchern zu kennen. Wenn sich ein Mensch viele viele Namen ausdenkt und sich gut merken kann, welchen Namen er welchem Schattenloch gegeben hat, dann wird er hoch geehrt und man nennt ihn "Professor".
Aber die Esseme, die lachen dann nur ganz herzlich und fangen noch mehr an zu schütteln, so daß mancher Professor, wenn er nicht aufpaßt, vor lauter Ehre doch die Namen durcheinanderbringt. Und das freut die Esseme so, daß sie regelrecht anfangen zu tanzen. Und eh man sich's versieht, da haben sie alles durcheinandergebracht, so daß dem Menschen recht schwindelig wird im Kopf und er gar nicht mehr weiß, wo seine Schattenlöcher alle geblieben sind. Manchmal passiert es dann, daß ein Essem dabei zu sehr herumtollt und der Mensch es für einen winzigen Moment sehen kann. Dann erschrickt er fürchterlich und wenn er einer von den Professoren ist, dann haut er sich ordentlich auf die Backe und sagt: "Na so was, ich glaube ich spinne!".
Ja, so ist das mit den Essemen. Sie sind lustige Gesellen, die erst froh sind, wenn wir Menschen alle Namen durcheinandergebracht haben. Nur ganz wenige Menschen, die so sehr an ihre Gesundheit glauben, daß ihnen so etwas, wie dem erschrockenen Professor gar nicht im Traume einfiele, die sehen vielleicht einmal, wenn sie hurtig über die Autobahn brausen, ein Essem an sich vorbeihuschen. Denn Esseme sind ja sehr schnell. So schnell, daß man leicht glaubt, man habe es überholt, obwohl es einen selbst überholt hat! Aber das ist selten. Sehr selten!
Doch wenn ein Mensch kommt, husch - dann sind sie fort und an ihrer Stelle sieht man nur noch einen kleinen schwarzen Schatten. Doch meist bemerken wir den Schatten nicht. Vielmehr glauben die Menschen, die leeren Stellen zwischen den Schatten seien Dinge, die man sehen und anfassen kann. In Wirklichkeit aber gibt es keine Dinge, sondern nur Esseme, die sich vor lachen schütteln, weil die Menschen sie nicht sehen.
Aber die Menschen, in ihrer groben Art und mit ihren schlechten Brillen, geben den Leerstellen, die sie für Dinge halten, einen Namen und schieben sie hierhin und dorthin und sagen dieses Ding gehört mir, das da gehört Dir, und sie wollen einfach nichts davon wissen, daß sie eigentlich nur Schattenlöcher umherschieben.
Ja, viel schlimmer noch. Sie glauben, daß es im Leben darum geht, möglichst viele Namen von Schattenlöchern zu kennen. Wenn sich ein Mensch viele viele Namen ausdenkt und sich gut merken kann, welchen Namen er welchem Schattenloch gegeben hat, dann wird er hoch geehrt und man nennt ihn "Professor".
Aber die Esseme, die lachen dann nur ganz herzlich und fangen noch mehr an zu schütteln, so daß mancher Professor, wenn er nicht aufpaßt, vor lauter Ehre doch die Namen durcheinanderbringt. Und das freut die Esseme so, daß sie regelrecht anfangen zu tanzen. Und eh man sich's versieht, da haben sie alles durcheinandergebracht, so daß dem Menschen recht schwindelig wird im Kopf und er gar nicht mehr weiß, wo seine Schattenlöcher alle geblieben sind. Manchmal passiert es dann, daß ein Essem dabei zu sehr herumtollt und der Mensch es für einen winzigen Moment sehen kann. Dann erschrickt er fürchterlich und wenn er einer von den Professoren ist, dann haut er sich ordentlich auf die Backe und sagt: "Na so was, ich glaube ich spinne!".
Ja, so ist das mit den Essemen. Sie sind lustige Gesellen, die erst froh sind, wenn wir Menschen alle Namen durcheinandergebracht haben. Nur ganz wenige Menschen, die so sehr an ihre Gesundheit glauben, daß ihnen so etwas, wie dem erschrockenen Professor gar nicht im Traume einfiele, die sehen vielleicht einmal, wenn sie hurtig über die Autobahn brausen, ein Essem an sich vorbeihuschen. Denn Esseme sind ja sehr schnell. So schnell, daß man leicht glaubt, man habe es überholt, obwohl es einen selbst überholt hat! Aber das ist selten. Sehr selten!

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